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Politik: Deutschland

Der Kurras`sche Pensionsskandal

Kurras Stasitätigkeit gehört aufgeklärt, das schuldet auch er den Mauertoten, denn er war einer derer, die geschossen hätten, die unter Umständen nicht geholfen haben, wenn Menschen starben, einer, der Tote mitverursacht hat, denn Stasispitzel sind Schuldige, enttarnten Stasispitzeln in Staatsbehörden gehört die Pension umgehend gestrichen! Und wer weiss, wen Kurras noch verriet, welche Tunnel seinetwegen entdeckt wurden, welche Helfer ihm die Enttarnung verdanken...

pixelio
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Mehr und mehr Abgeordnete fordern eine schnelle und lückenlose Aufklärung im Falle Kurras, der 1967 den Studenten Benno Ohnesorg kaltblütig abknallte, ihn regelrecht hinrichtete, welcher Hass auf die Bundesrepublik muss ihn getrieben haben, er der von ebendieser nun Pension bezieht!? Ein Widerspruch wie es kaum einen größeren geben könnte, denn Kurras war Polizeibeamter im ehemaligen von ihm gehasstenWest-Berlin und verehrte die DDR so abgöttisch, dass er ihr als Mordgehilfe diente und sich ebenso von ihr bezahlen ließ. Würde er heute gar doppelte Pension in der Karibik kassieren, wenn dieser Unrechtsstaat noch existierte?- Pfui Teufel, welche menschliche Perversität steckt eigentlich im Hirn Kurras dessen Aussagen eines zeigen, tiefen Hass auf seinen Pensionszahler. Er hat seinen Eid gebrochen, es fehlen die Worte, wenn man seine hämischen Aussagen liest.

Es stellt sich nun die Frage, ob jemand, der eine Pension bezieht und für die Stasi arbeitete diese noch weiter kassieren darf, zumal Herr Kurras sich heute wieder über die Dummheit der Behörden äußert, ja sie lächerlich macht, wenn er meint-das mache doch nichts-ein unbelehrbarer eben, der so kaltschnäuzig über den Vizechef der Vereinigung der Opfer des Stalinismus, Carl-Wolfgang Holzapfel, sagt: "Den hätte Erich Honecker früher mal richtig verurteilen sollen." (womit er wahrscheinlich meint, auch diesen Mordauftrag hätte er gerne vollbracht). Alleine diese Aussage zeugt von der Unbelehrbarkeit, vom Mordwillen, vom Hass. Holzapfel hatte ihn am letzten Freitag wegen Mordes angezeigt. Nun stehen zwei Dinge gegeneinander. Einerseits das bekannte: Mord verjährt nie, auf der anderen Seite, das Kurras eben dafür freigesprochen wurde, weil damals Beweise unauffindbar waren ect. Die Polizei hat also ohne es zu wissen einen Kollegen unterstützt, von dem sie sich Loyalität erwartete, der aber für die Stasi und somit einen Unrechtsstaat arbeitete, der beim Aufeinandertreffen vermutlich kaltblütig eben denen, die ihm halfen in den Rücken gefallen wäre.

Fest steht nach seiner eigenen Aussage nun, er arbeitete für den Unrechtsstaat DDR und zumindest gehört die Pensionszahlung umgehend ausgesetzt, bis der gesamte Vorfall aufgearbeitet ist, denn es bleibt natürlich die Frage offen, welche Beamten er unter Umständen angeworben hat, wer noch für die Stasi arbeitete, bei der Berliner Polizei, zu dieser Zeit. Wie weit ging die Verflechtung, wie weit die Unterwanderung der Gesamtbehörde. Die DDR Geschichte gehört aufgearbeitet, umgehend!

Kurras hat nicht irgendein Kavaliersdelikt begangen, er hat den deutschen Staat getäuscht, und wenn Beamte eines zu sein haben, dann ist es loyal, und das war Kurras nicht, ganz im Gegenteil. Die Sache gehört vor ein Gericht, und sei es nur, um weitere involvierte Beamte ausfindig zu machen, um festzustellen, wie verseucht die deutsche Polizei war, und ob sie nicht doch zu einem großen Teil doppelt kassierte, ob nicht in vollem Bewusstsein um Kurras`sche Doppelverdienste Material unauffindbar war!

Kurras ist der wohl größte Skandal deutscher BRD/DDR Nachkriegsgeschichte, ein Skandal, der lückenlos aufgeklärt gehört, umgehend, unter sofortiger Aussetzung der Pensionszahlung, das schulden wir den Mauertoten!

©denise-a. langner-urso

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Schlüsselwörter: Politik | Stasi | Kurras | Verräter | Stasispitzel
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Kommentare

lorelorell
am 24.05.2009 23:19:16 (77.188.135.xxx) Link Kommentar melden
Thunderhand, haben Sie denn heute die Nachrichten nicht gelesen? Der Kurras will seine Ruhe haben. Und nicht nur er. Die Politiker wollen ihre Ruhe haben. Die Banken wollen Geld haben, damit sie endlich wieder ihre Ruhe haben. Alle wollen ihre Ruhe haben, und deshalb sollen die Bürger unbedingt Ruhe bewahren. Außerdem sollen die Bürger ihre Zuversicht bewahren, hat der Köhler gesagt. Forderungen wie Mord aufklären, Bilanzen prüfen, Untersuchungsausschuss einsetzen, Drohen mit dem Staatsanwalt: Das kann als schwere Ruhestörung empfunden werden, womöglich als Unruhestiftung oder gar Aufrührerei gedeutet werden. Deswegen:

Ruhe und Zuversicht ist die höchste Bürgerpflicht.
Johannes Reiser
am 26.05.2009 12:33:42 (84.56.147.xxx) Link Kommentar melden
Der Fall Kurras darf sowenig aufgeklärt werden, wie zB der Fall IM-Erika. Vermutlich ist diese Ansicht absolut deckungsgleich mit der Ansicht unserer Frau Bundeskanzler, vielleicht teilt sogar auch unser neu gewählter Präsident diese Ansicht.
Um hier ja nichts zu ändern, müssen wir vor allem an den bevorstehenden Wahlen Ruhe bewaren und diejenigen wählen, die wir bisher auch gewählt haben!

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