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Politik: Politische Meinung

FDP- Rückkehr der Wendehälse-Die Würde des Arbeitnehmers ist unantastbar!

oder- "Die Zeit des Erwachens"

off seite FDP
off seite FDP
Schon einmal war es die FDP, die durch eine Wendehalspolitik von der politischen Bühne verschwand, und es ist die FDP die durch eine eben solche wie Phönix der Asche zu entsteigen scheint. Dazwischen war das Zeitalter, das man getrost als Pubertät bezeichnen konnte, und in dem man frei nach dem Motto. "Ich will Spaß (heute nennt man das chillen) lag.

Da war das Guidomobil, da trat man seine angestrebten Ziele schon einmal mit den Füßen, denn was man wollte, an Prozenten, hatte man sich unsichtbar für alle unter die Sohlen genagelt, und nun also die Auferstehung. Wir wollen regieren als Motto, oder besser:

" Armut"- Entschuldigung, "Arbeit" muss sich wieder lohnen,

und das klingt in der Krise, in der Arbeitsplätze zu tausenden verloren gehen schon unglaubwürdig, denn wer mag an das Motto glauben, werden doch vermutlich eher Billigarbeitsplätze übrig bleiben, werden doch gerade jetzt die Unternehmen versuchen sich zu sanieren, auch, wenn sie es nicht müssten. Bei Bränden, die absichtlich gelegt werden, bei denen sich Unternehmer sanieren, spricht man von "Heißsannierung", hier ist der Mitnahmeeffekt "Steuerfinanzierte Wirtschaftskrisensanierung". Porsche und VW streiten derzeit noch darum, wer das Erbe kassiert, und wer dann führt und verdient, aber darauf läuft hinaus, was gerade passiert, solange reden, bis der Staat helfen muss, Schaeffler hat es vorgemacht im Kampf mit Conti, bei den Autobauern agieren zwei mafiaähnliche Machtmenschen, die nur sich selbst aber nicht ihren Arbeitnehmern nahestehen, eher noch Staatsgeldern als den Zulieferern. Der Krug geht so lange zum Wasser bis er bricht.

Nun also in der Krise der FDP-Phoenix, und mit einem Programm, das schön wäre, hätte es nicht einen Haken, nämlich die Erwähnung des Mittelstandes- und das sind nun einmal solche Zeitgenossen wie Schaefflers. Und was meint die FDP, wenn sie sagt, Arbeit muss sich wieder lohnen? Für wen? Für Piech und Porsche? Danke, darauf kann der Steuerzahler verzichten, die Banken und ihre Ackermänner, die leise still und heimlich Millionen weiter kassieren sind schon teuer genug, das reicht für einige Generationen!

Und alleine, wer die Klientel der FDP kennt, weiß, das Programm gilt nur für einige wenige und bestimmt nicht für die, die Familien von ihrer Hände Arbeit ernähren müssen, nicht für den, der bei Arbeitsagenturen malocht, nicht für die, die am Band stehen, die Kosten der Unternehmen, sie wurden längst abgewälzt, über die Finanzierung der Arbeitsagenturen, denn der dortige Jobber bezahlt sie, der Steuerzahler, und der Mensch wird vermietet wie eine Wohnung, wie ein Auto, und es geht eben auch um mehr, nämlich um die Würde des Menschen, und diese wird eben genau dadurch beschädigt, dass Menschen sich vermitteln lassen müssen, sich nicht selbst entscheiden dürfen, welche Tätigkeit sie ausüben möchten, für welchen gerechten Lohn. Die Würde des Arbeitnehmers ist unantastbar und die Verletzung der Menschenwürde fängt da an, wo in einem reichen Land der Mensch eben von seinen 1 Eurojobs und von Niedrigstlöhnen sich selbst und seine Kinder nicht mehr ernähren kann. Die Würde des Menschen und ihre verletzung beginnt, wenn sich die Warteschlangen vor Tafeln in Metern messen lassen, wenn Millionen Kinder hungern. Die Würde des Arbeitnehmers ist unantastbar, das hätte das Motto sein müssen, wenn man im Superwahljahr auf Stimmenfang gehen will. So aber ist es nur ein Wahlprogramm, das man nur analysieren muss, um zu sehen, es zielt auf Rattenfang ab und meint doch ganz andere, nämlich die "Reichen und Schönen" -Schaefflers...

nun, der Wähler will betrogen werden, und so wird sie vermutlich einziehen in den nächsten Bundestag, für eine Wahlperiode, um dann nach einem erneuten Wendemanöver wieder für lange Zeit im Dornröschenschlaf zu versinken, und dann war es eben : "Die Zeit des Erwachens", und der Ausgang des Filmes ist bekannt---

©denise-a. langner-urso

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Schlüsselwörter: FDP | Superwahljahr | Weltwirtschaftskrise | Wahlkampf | Wahl
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Kommentare

am 19.05.2009 15:06:11 (91.65.26.xxx) Link Kommentar melden
Wobei es inzwischen völlig wurscht ist, wen man wählt, da die Politetablierten, egal unter welcher Fahne regiert wird, eh alle vergleibar das Selbe machen. Die BRD ist nicht mehr reformierbar und gehört erlöst. Denn nur die Wiederherstellung des Staatsrechtes, des Rechtsstaates, der Rechte des Souveräns und seines Selbstbestimmungsrechtes nach Innen und Außen, einer neuen Politstruktur durch eine neue Verfassung und Kernsanierung Deutschlands, nicht der BRD, kann Deutschland bestehen und in das 21. Jahrhundert stattelfest werden. Alles andere ist und bleibt Flickwerk. RK, wehrhafter Demokrat.

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