Rund um OZ24

Suchen

Unterstütze OZ24

Wissenschaft: Weltraum

Hubble ist tot! Es lebe Herschel!

Foto www.esa.int
Foto www.esa.int
Natürlich gibt es das Weltraumteleskop Hubble noch, doch heute startet die europäische Weltraumbehörde ESA mit dem neuen Teleskop Herschel eine neue Ära der Weltraumteleskope. Mit einer soll das Teleskop zusammen mit dem kleinerem Weltraumteleskop Planck, heute Nachmittag vom südamerikanischen Weltraumbahnhof Kourou in eine Erdumlaufbahn gebracht werden. Beide Teleskope kosten zusammen rund 1,6 Milliarden Euro. Mit Ihnen soll das Universum mit einer bisher nicht gekannten Genauigkeit beobachtet werden.

Entstehung des Universums soll erforscht werden

Die ESA will mit den beiden Teleskopen die Entstehung des Universums erforschen. Erforscht werden soll die Geburt und Entwicklung von Sternen und Galaxien. Mit den Teleskopen werden aber auch bisher nicht beobachtbare Bereiche der Milchstraße ins Visier der Forscher genommen. Es soll möglich sein extrem kalte Objekte der Milchstraße zu untersuchen. Bewerkstelligt wird das durch die vom Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik mitentwickelte Infrarotkamera PACS (Photodetector Array Camera and Spectrometer).

Die Planungen der ESA sehen vor, dass Herschel für mindestens 3 Jahre Daten an die Forscher liefern soll. Herschels Schwesterteleskop Planck ist in der Lage Mikrowellenstrahlung zu erfassen. Damit können Temperaturschwankungen aus der Entstehungszeit des Universums beobachtet und erforscht werden. Es dient weiterhin zur Erforschung des sogenannten kosmischen Mikrowellenhintergrundes, einem Relikt des ersten Lichtes, welches kurz nach der Entstehung des Universums entstand. Der Begriff kurz ist hier in anderen Dimensionen zu betrachten. Dieses Licht entstand 380000 Jahre nach dem Urknall.

Das Weltraumteleskop Henschel ist dem mittlerweile in die Jahre gekommen Weltraumteleskop Hubble weit überlegen. Hubble ist seit nunmehr knapp 19 Jahren im All und arbeitet nur noch mit Einschränkungen. Die Hauptkamera ist nur noch mit Einschränkungen arbeitsfähig, wichtige Sensoren sind ausgefallen und die Batterien sind auch fast erschöpft. Seit 1990 wurde Hubble bereits 4-mal im All gewartet und wird momentan wieder repariert.

Warum die Namen Herschel und Planck?

Als Namenspaten der beiden Teleskope wurden 2 berühmte Wissenschaftler ausgewählt.

Für das größere der beiden Teleskope wurde der Name des Astronomen Friedrich Wilhelm Herschel und für das kleinere der Name des Physiker Max Planck ausgewählt. Sir Herschel wurde durch die Entdeckung des Planeten Uranus berühmt. Zu seinen Verdiensten zählt auch die Entdeckung der Infrarotstrahlung der Sonne.

Das kleinere der beiden Teleskope wurde nach Max Planck benannt. Planck ist einer der bedeutendsten deutschen Physiker. Er gilt als der Begründer der Quantenphysik.

Der Inhalt des vorstehenden Artikels gibt nicht die Meinung der Redaktion von Onlinezeitung24 wieder. Für den Inhalt ist allein der Autor des Beitrages verantwortlich!
Drucken Empfehlen
Schlüsselwörter: Weltraumteleskop | Herschel | Planck | Hubble | Weltraum | Universum | Urknall
Sie wollen selber einen Artikel schreiben. Kein Problem, einfach registrieren!

Kommentare

am 18.05.2009 15:13:41 (91.65.26.xxx) Link Kommentar melden
ich bin sicher, man wird mit diesen Techniken die Worte Gottes sehen können:
"am Anfang war das Wort"
Soll heißen Wille. Na, und der ist Energie. Und Energie macht Materie und schon sind wir bei der Kette unseres Universums angelangt. der berühmten Dreifaltigkeit. Denn es steht geschrieben....
Es war Alles schon da und wir dürfen es heute neu feststellen. Die Götter hatten recht. Quatzlacoatl wird wieder kommen. Oder war es Zeus? Gar Gabriel oder Echziels Götter? Etwa Aton und die Begründer der Pharaonen?
Haben Sie uns nicht den Hinweis der Entferungsangaben zur Relativitätstheorie von Einstein ins "Buch der Bücher"geschrieben? Da war doch was....
Es wird spannend. Die Zukunft.
Also liebe Religionsprediger aller Welten,
"schaut auf dieses Teleskop" sehet mit dem Auge des Herschel und Planck und ihr werdet Eure Kleinheit erkennen und die Erhabenheit der Schöpfung. Aller, Allem und Alles. Und Ihr dürfet sein ein kleiner Teil davon. Und werdet frei. Frei allen Übels im Jetzt und in Ewigkeit. Amen.
445
am 19.05.2010 14:55:26 (92.72.201.xxx) Link Kommentar melden
Gut geschrieben! Hoffe es noch zu erleben, das Teleskope auch auf dem Trabanten montiert werden.
Seitenaufbau: 0.07 Sekunden
20,364,144 eindeutige Besuche