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Sport: Sonstiges

Der Dopingsumpf wird immer tiefer

Foto: www.Pixelio.de
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Am Dienstag den 24.07.2007 ist in bei der diesjährigen Tour de France ein weiterer schwerer Dopingfall aufgedeckt worden. Wieder ist ein Topfahrer verstrickt und ein Ende der Enthüllungen über weitere Dopingsünder ist erfahrungsgemäß nicht zu erwarten.

Winokurov wurde positiv getestet

Der Radprofi vom kasachischen Team Astana Alexander Winokurov beim unerlaubten Hobby vieler Profiradsportler erwischt worden. Ihm wurde mit Hilfe eines neuartigen Verfahrens nachgewiesen, dass er kurz vor dem Einzelzeitfahren vom Samstag dem 21.07.2007 Blut von einem passenden Spender erhalten haben muss. Diese Form des Blutdopings war bisher nur äußerst schwer nachzuweisen und erfreute sich großer Beliebtheit bei den Radprofis. In der sogenannten A-Probe wurden 2 verschiedene Arten von roten Blutkörperchen nachgewiesen. Astanas Teamcheff Marc Biver versuchte das Ergebnis der Dopingkontrolle herunterzuspielen und stellte die Behauptung auf das die nachgewiesenen „Blutanomalien“ die Folge eines Sturzes in der vergangenen Woche sind. Mal ehrlich wer glaubt solch einen Müll denn noch?

Astana steigt aus der Tour aus

Das Zeitfahren hatte der Kasache am Samstag sehr deutlich dominiert und mit mehr als einer Minute Vorsprung gewonnen, kein Wunder bei der Zuhilfenahme solch unerlaubter Mittel. Am darauf folgenden Tag kam ein Einbruch seiner Leistung bei einer sehr schweren Bergetappe in den Pyrenäen. Am Montag dann die erneute Wende, Winokurov gewinnt nach einem eindrucksvollen Soloritt die 2. schwere Pyrenäenetappe für sich. Nach dem die Ergebnisse des Dopingtests vom Samstag vorlagen reagierte Astana und zog sich mit sofortiger Wirkung aus dem Tourgeschehen 2007 zurück. Von dieser Entscheidung ebenfalls betroffen ist der Deutsche Andreas Klöden. Für Ihn führte der Betrugsversuch seines Mannschaftskollegen zur vorzeitugen Beendigung des Rennens.

Auch die französische Polizei reagiert auf die Vorfälle und durchsuchte das Mannschaftshotel von Astan in Pau. Ergebnisse dieser Durchsuchung liegen noch nicht vor, bzw. wurden noch nicht bekanntgegeben.

Trotzdem die Tour geht weiter und man fragt sich eigentlich noch warum.

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Schlüsselwörter: Tour de France | Doping | Dopingskandal | Astana
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Kommentare

Kabutoo
am 25.07.2007 15:40:33 (217.162.157.xxx) Link Kommentar melden
Wer glaubt noch ernsthaft es gäbe noch keine gedopte Fahrer? Über 40 Stundkilometer, mehrere Bergettapen pro Tag, am Ende eines Rennens total ausgepowert und trozdem am nächsten Tag trozdem fit wie ein Turnschuhe. Hallo? Sogar mein kleiner Cousin merkt da, dass da was nicht mit rechten Dingen zugeht. Macht doch das Doppen legal! Dann wird wieder Sportlich gekämpft, im Moment ist das eher ein riesengrosser Witz... ARD und ZDF machen das einzig richtige und Sat1 als Comedy Sender konnte so etwas gewinnen Grin
solarkritik
am 26.07.2007 12:30:03 (62.159.151.xxx) Link Kommentar melden
"Tour de Farce" ist der korrekte Ausdruck für diese Skandal-Veranstaltung...

Daß SAT1 sich die übertragungsrechte nach ARD und ZDF gesichert hatte, zeigt eigentlich sehr deutlich, dass nur noch Geld regiert...
OZ24
am 26.07.2007 14:53:12 (88.72.148.xxx) Link Kommentar melden
Ja Tour de Farce ist schon sehr passend. Ich wollte eigentlich zu den neuerlichen Vorfällen noch einen Artikel schreiben, aber mir ist es langsam zu "blöd" geworden immer über dieses Spektakel zu schreiben. Dennoch eins muss ich noch loswerden. Das Rasmussen (hoffe der Name ist richtig geschrieben, aber Jeder wird wissen wer gemeint ist) von der Tour ausgeschlossen wurde ist absolut richtig. Was mich daran stört ist, das er nicht von der Tourleitung ausgeschlossen wurde, sondern von seinem Team. Und das ist das Skandalöse für mich. Der Junge hat 4 Dopingtest, ob nun absichtlich oder nicht sei dahingestellt, versäumt und ist damit nach den Regeln des Weltradsportverbandenes wie ein positiv Gedopter anzusehen. Die Tourleitung schert sich einen Dreck darum und lässt Ihn munter weiterfahren. Wenn sein Team nicht auf Druck der Sponsoren, welche Ihr Image schützen wollen, Ihn von der Tour ausgeschlossen hätten wäre er wahrscheinlich bis Paris gefahren.

Ich kann nur sagen, es muss viel härter durchgegriffen werden!

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