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Politik: Politische Meinung

Wahljahr-Wähler fordern: Nichts als die Wahrheit

Wahljahr, Krisenjahr, steigende Arbeitslosigkeit und politische Parteien, die sich überbieten, mit dem, was sie meinen es brächte ihnen am Wahlabend Stimmen. Aber ist das wirklich der Fall? Ich glaube nicht, denn die Wähler sind erwachsen geworden, sie haben die Spiele der Politik längst durchschaut. Sie lassen sich kaum hinter das Licht führen und werden vermutlich anders wählen, als die Parteien es gerne hätten, zumindest unter anderen Voraussetzungen, nicht anhand von Steuermärchen jedenfalls.

Es wird die Außenpolitik sein, die Glaubwürdigkeit der Politiker im Ausland, die die Wahl entscheiden wird, nach dem Motto, welcher Clown verkauft sich am besten, nicht irgendein unsinniges Steuerpaket, daran glauben selbst Vorschulkinder nicht mehr. Deutschland wird hinschauen, welcher Kanzler im Ausland präsentabel ist, wer die deutschen Interessen am besten zu vertreten versteht, wer am wenigsten patzt. Deutsche Außenpolitik war immer verlässlich, darauf kann er sich verlassen, der Wähler, nicht auf Wahlaussagen zur Rente oder Bildung, es sind die kleinen Dinge, die versteckt werden im Programm, die jeder kennt und niemand liest, die Verlässlichkeiten, und alleine daran wird der Wähler sich entscheiden. Und wer ehrlich ist, der wird zu geben, Außenpolitik kann sie, die Kanzlerin, sie mag zögerlich daherkommen, aber das ist ganz gut so, manchmal, denn es ist nicht alles Gold was glänzt. Auch ein Obama kann nicht zaubern, er kann nur in kleinen Schritten rückgängig machen, was angerichtet wurde, und Afghanistan ist es, woran man ihn messen wird, und kaum jemand zweifelt daran, dass er am Ende seiner Amtszeit dort noch immer seine Truppen stationiert haben wird, vermutlich mehr als heute.

Auch der deutsche Wähler weiß, sie werden noch kommen, die Forderungen, nur freundlicher, darauf kann er sich verlassen. Zu diesem Thema braucht keine Regierung zu lügen, keine Partei, also sind hier die Wahlprogramme am ehrlichsten. Und Merkel, soviel ist gewiss, sie hat die Persönlichkeit, die man benötigt, um Amerika mit Respekt zu vermitteln, was geht, was nicht geht, alleine darauf kommt es an, umso mehr, als Obama Israel als Atommacht darstellt, ein gefährlicher Weg, gefährlich, wenn man mit dem Iran verhandeln will. Merkel weiß das, der Wähler weiß das, darin ist sie gut, die Merkel, in ihrem teilweisen Zögern. Ob eine SPD geführte Regierung einen mutigen, bedachten Außenkanzler hingegen ist fraglich.

Auch ist es nicht die CDU, die Arbeitsplätze abbaut, es ist die Wirtschaftskrise, und ob eine zerstrittene SPD Deutschland durch die Krise führen kann ist ebenso fraglich, wie die Suche nach einem vernünftigen Kanzler, der Deutschland nach außen hin vertreten sollte, momentan.

Sicher wird es kein „Weiter So“ geben können, zu zerstritten sind die Partner. Auch eine Grüne Partei, die gerade ihre Werte fast völlig verraten hat will der Bürger nicht, zu offensichtlich die ist Machtgier hinter dem Programm der Sozialfreuden.

Der Wähler wird entscheiden am Wahlabend, und er wird das wählen, was am ehrlichsten erscheint, und ob das nun gefällt oder nicht, noch ist das Frau Merkel, die ihre Partei recht gut im Griff hat, wer ihr helfen wird, in der nächsten Regierungsperiode, das hingegen steht in den Sternen, zu unehrlich ist derzeit das, was mögliche Koalitionspartner teilweise äußern, denn er will nur eines, der Wähler, den Partner, dessen Wahlprogramm am authentischsten ist, und der sich nicht aus Machtgier selbst verrät, denn teures "Grün" hat heute ohnehin jede Partei längst im Programm, dafür sorgt schon die EU.

©denise-a. langner-urso

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Schlüsselwörter: Wahlen | CDU | SPD
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