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Politik: DeutschlandDie Grünen: Peter Pan Parteitag und Selbstbetrug in Wahljahren

eig pc-parteitag die grünen
Wie also steht es da unser System, aus dem wir wählen dürfen? Für Jugendliche dürfte es ein undurchsichtiges Altenheim sein, wer sich dort „bewirbt“, dem wird der Einstieg schwerer gemacht als bei der Jobsuche, eintreten aber bitte, man stolpert durch offene Türen, aber dahinter befindet sich nicht etwa ein Treppchen nach oben, sondern zuerst eines in den Keller. Der Weg nach oben ist hoch, auf jedem Absatz der Stiege hockt ein Buddah, dem zu huldigen ist. Man schleimt sich durch, stets hoffend, oben irgendwann einmal anzukommen, ohne Gewissheit, nur Praktikanten geht es besser in Deutschland. Zudem sollte man zumindest studiert haben und zu jung darf man ohnehin nicht sein, nur Beiträge darf man gezahlt haben, Jahre und Jahre. Oft hilft nur ein berühmter Name oder Vitamin B. Zahlemann und Söhne statt Mitarbeit und Gehör, und das frustriert, man will Geld verdienen, und da können sich jüngere Menschen kaum den Weg erlauben, der vor ihnen liegt, es sei denn, sie wären Papis Liebling. Die Leiter wird zudem steiler je höher man steigt, und oben hocken jene, die nach unten treten und ihren warmen Sessel nicht so schnell loslassen. Besondere Künstler sind da die Grünen, für zu hartnäckige Mitkämpfer schafft man da schnell einmal Zusatzposten und stellt sie so vorrübergehend ruhig, gestern so geschehen auf dem Bundesparteitag der Grünen.
Die Grünen sind ohnehin Weltmeister und sich ständig häutende Schlangen, die nicht erkennen wollen, wie unbedeutend sie inzwischen geworden sind. Wer jedoch nur einen Blick über den Saal erhaschte, weiß warum, dort tummeln sich lauter merkwürdige kleine Peter Pans und ihre Paninnen, die den Zeitenwandel einfach nicht wahrhaben wollen.
Eine Viererspitze, in der beleibe nicht der Frieden herrscht, der nach außen geschlossen vermittelt werden soll, wurde geschaffen, man braucht Ruhe im Wahljahr, und belügt sich selbst, denn niemand wagt es die „Fantastischen Vier“ der Nachgründerjahre abzuschaffen, wenigsten das restgrüne Gesicht soll noch erhalten bleiben, wenn das Wahlprogramm schon so rot ist, wie man es eigentlich von der SPD erwarten würde. Aber es gibt sie nicht mehr, die grünen von einst, denn grün kostet, Stimmen und Geld, viel Geld, das aufgebracht werden muss vom Steuerzahler und das dieser an jeder Tankstelle zu spüren bekommt. Ökosteuer heißt er, der Schrott der 1. Generation. Sie wissen das, die Grünen, und wollen es doch nicht wahrhaben, und der Steuerzahler, er weiß seit gestern auch, was man meint, wenn man grüne Wirtschaft sagt, nämlich vermutlich Steuererhöhungen, denn irgendwer muss sie aufbringen, die zusätzlichen 80 Milliarden und niemand glaubt den heute so gut situierten und meist studierten Grünen, dass sie sich selbst höhere Steuern zumuten würden und ihrer Lobby schon gar nicht, der Steuerzahler soll all das bezahlen, was schon heute kaum noch finanzierbar ist und Generationen verschuldet.
Ehrlichkeit wäre besser gewesen, dazu hätte jedoch die Selbstauflösung gehört, ist ja schließlich ein Krisenjahr, wen also würde der Untergang einer Partei da wundern? Unmöglich, denn man hat sich bequem eingerichtet, durch Steuergelder finanziert, versteht sich, und das lässt man sich nicht nehmen. Sie hätten in die SPD eintreten sollen, geschlossen, das hätte beide gestärkt nach Erstverlusten, billiger wäre es auch gewesen, für den Steuerzahler allemal, denn er darf es bezahlen, das Wahlspektakel, diese zwei Parteien, deren Programme sich immer mehr ähneln, deren Politiker gleichermaßen Machtbesessen sind . Ehrlichkeit zahlt sich eben doch nicht aus, für die die Haben, für die, denen es gut geht, nur Unehrlichkeit ermöglicht Posten, wir wollen das so, denn er will betrogen werden, der Wähler, der Steuerzahler, und so glaubt er lieber das Märchen eines Peter Pan als dass, dass es die Grünen längst nicht mehr gebe, würden sie ihrer Klientel die Wahrheit sagen, und dann hockte heute auch nicht eine Viererspitze auf ihren Posten.
Na dann auf ins Wahljahr, der Betrug hat gerade erst begonnen, und nicht wundern, wenn der Nachwuchs wegbleibt, denn soviel lernt er gerade noch im Ethikunterricht, oder in der nächsten Gang, nämlich dass er sich von senilen Altersheimbewohnern vermutlich solange regieren lassen muss, bis er selbst unter deren Gier oder seiner Gicht zusammenbricht.
©denise-a. langner-urso
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