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Politik: Politische Meinung

Die Wölfe sind los

Sie kommen bei Nacht und Nebel, überqueren schwimmend die Oder-Neiße-Grenze und terrorisieren ganze Regionen, Wölfe. Illegal versteht sich, kein Impfpass, keine Personalpapiere, nichts. Seit die EU die Grenze zu Polen geöffnet hat, herrscht blankes Entsetzen in der Lausitz.

Dort, wo eben noch himmlische Ruhe herrschte, auf den Truppenübungsplätzen der NVA, randalieren jetzt streunende Wolfsrudel, marodierenden Banden gleich sorgen sie für Angst und Schrecken. BILD, das Zentralorgan für investigativen Journalismus, präsentierte unwiderlegbare Fakten, Kampfdackel Waldi mit schwerer Depression in Tierklinik eingeliefert, Rotkäppchen geschändet, Großmutter erlitt Herzattacke, explosionsartiger Anstieg der Autodiebstähle. Musikschulen aus Niederschlesien und der Oberlausitz berichteten über dramatische Vorfälle bei der musikalischen Früherziehung, besorgte Mütter mit Weinkrämpfen zusammengebrochen, Kleinkinder bei der Sauberkeitserziehung um Jahre zurückgeworfen. Das ansonsten so beliebte Stück „Peter und der Wolf“ musste aus dem Repertoire genommen werden.

Der Problemdruck wurde unerträglich. Als erste schritten mutige Jäger zur Tat, richteten die Selbsthilfegruppe „Das anonyme Wolfsopfer“ ein, erschossenen, ganz uneigennützig und aus Versehen, den einen oder anderen Übeltäter und fassten höchstvorsorglich die Gründung einer Bürgerwehr ins Auge.

Ein Lob gebührt auch unseren wackeren Freistaatlern aus Bayern. Sie zeigten eindrucksvoll, wie man mit ungebetenen Grenzverletzern umgeht. In Putativnotwehr setzten sie bei Problembär Bruno den finalen Rettungsschuss und entsorgten hernach Stoibär Edmund in Brüssel im ultimativen Endlager gleich mit. Da konnten die sächsischen Freistaatler nicht mehr zurückstehen, von der CSU lernen, heißt Siegen lernen. Sie schickten ihren besten Mann an die Front. Frank, „Die Blockflöte“, Kupfer, oberster Umweltschützer in Sachsen, versprach den Lausitzer Jägermeistern, dass sie zu ihrem Recht kommen werden, künftig die Flinte nicht mehr versehentlich einsetzen müssen. Rotkäppchen und die Großmutter können aufatmen. Frankie hatte noch eine tröstliche Nachricht parat. Die in Oder, Neiße und Elbe gesichteten Finanzhaie sind völlig harmlos und stehen weiter unter Artenschutz. Rudolf Homann

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Schlüsselwörter: Polen | Deutschland | Oder-Neiße-Grenze | Wölfe
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