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Politik: Politische Meinung

Mailügen und Forderungen: Was nicht geht

für eine neue Wirtschaftsethik

Es ist Wahlkampf und dies im wahren Sinne des Wortes. Durchsichtiger und offenkundiger denn je Wahlversprechen und Mailügen der Gewerkschaften.

Vergleichen wir die Politik und die Aussagen der Politiker und Gewerkschafter, die auch heute wieder so viele schöne Reden halten einmal mit früheren Ansprachen, so werden Lügen durchsichtig und niemand sollte eigentlich mehr darauf hereinfallen, es sei denn, er will wissentlich betrogen werden. Politische Reden und jene, die sie halten sind wie eine Seuche, und wir begeben uns einmal wie Ärzte auf die Suche nach dem Patienten 0.

Patient 0 war eindeutig Blüm, der wie eine CD auf Wiederholung die Lüge verbreitete, die Renten seien sicher. Nichts ist sicher, das sollte man derweil gelernt haben. Auch Banken nicht, Sparanlagen, und Jobs sowieso nicht.

Am ehrlichsten ist derzeit wohl noch die CDU, die Steuersenkungen nur noch unter Vorbehalt verspricht, und jeder weiß hoffentlich, was damit gemeint ist: es wird sie nicht geben, denn zu hoch ist die Staatsverschuldung. Lächerlich erscheinen da schon Forderungen nach Rettungsschirmen für Jobs, und auch das sollte jeder erkennen ist nichts als Hilflosigkeit in der Krise, denn niemand, der Staat schon gar nicht, kann sie geben, diese Garantien, es sei denn der Sozialismus ala DDR würde ausgerufen, mit dem Motto „Gleiche Löhne für gleiche Arbeit und Jobs für alle“. Nur der Sozialismus kann solche Versprechungen machen, dort muss man sie dann zwangsweise verordnet glauben, aber wer will schon in China leben, wer schon in einem Staat, wie er die DDR war. Sicher hatten die Menschen Arbeit, sicher gab es auch Renten, jedoch konnte dieses System nur hinter Mauern aufrechterhalten werden. Niemand hätte sich allen Ernstes einen West-PKW oder eine Mallorcareise vom DDR Lohn und mit der DDR Währung kaufen können. Kein heutiger Rentner der DDR könnte so leben wie derzeit, so frei. Reisen könnte er schon gar nicht, das System wäre schlicht zusammengebrochen, wäre es so mit offenen Grenzen weitergeführt worden wie bis zum 9. November.

Was jedoch lernen wir aus der Krise und aus all den heutigen offensichtlichen Lügen und Forderungen wirklich? Soziale Marktwirtschaft funktioniert nur, wenn sie glaubwürdig ist und ehrlich, nur in kleinen Schritten und nicht als sprunghafte Mutation. Sprunghafte Mutanten sind überlebensunfähige Einzelfälle, auch in der Wirtschaft, nur wer konstant und bedacht agiert, wird überleben, alles andere sind Luftblasen und Träume, die man besser nicht platzt, aus denen man besser nicht aufwacht.

Auch die Menschen müssen das wissen, Kleinvieh macht auch Mist, aber den konstant. Nur was man investiert an Futter kann man hinten als Mist erwarten, und wer sein Vieh mit Luftgemischen ernähren will, wird kaum ein Ergebnis erzielen, auch in der Politik nicht. Ehrlichkeit währt noch immer am längsten, und man kann Märkte auch nicht überfüttern, denn das beinhaltet den Preisverfall. Märkte funktionieren über Qualität, Ehrlichkeit und Dauer und nicht über Profitmaximierung, der gute Unternehmer will auch morgen noch überleben und das womit er wirklich wuchern kann, sind die Menschen, die seinen Namen hochhalten, nur das zählt, und das ist der eigentliche Wert, an dem Unternehmen und Staaten gemessen werden, auch ihre Politiker.

Deshalb: ehrlich und qualitativ in die Zukunft gedacht kommt weiter, als ein kurzzeitig heftig brennendes Strohfeuer. In diesem Sinne frohen ersten Mai und Schluss mit irgendwelchen Abwrackprämien- Strohfeuern, der Markt gehört von innen belebt, und das geht nun einmal nur über Bedarf und Neuerung, es geht nur über Microkredite an innovative Köpfe, problemlos, schnell, jetzt und sofort, dazu müssen Banken notfalls gezwungen werden, das wäre ein Versprechen gewesen. Banken, deren Gewinne im einstelligen Bereich liegen, die mit den Menschen und Unternehmen wachsen. Die Menschen, die das Geld am Monatsende erhalten, um es auszugeben, die brauchen wir, und dazu die notwendigen Kreditinstitute. Überproduktion führt zum Verfall des Gebildes, auch der Löhne. Angebot und Nachfrage, das macht Märkte aus, nicht volle Halden, nicht Traumrenditen weniger.

Es zählen der Mensch und der Wert seiner Arbeitskraft und Ehrlichkeit, die Nachhaltigkeit, und dann stimmen dauerhaft auch Qualität und Nachfrage, und es gibt Unternehmen, die das längst erkannt haben, wie Liqui Moly etwa, ein Unternehmen, das Qualitätsautoöle produziert, in Deutschland, nicht global, die deutsche Bank hingegen gehört nicht dazu, sie ist längst zur internationalen Heuschrecke verkommen und solche Banken braucht der Normalbürger nicht, solche Unternehmen braucht der Mensch nicht, der Mittelstand nicht.

©denise-a. langner-urso

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Schlüsselwörter: Wirtschaftskrise | Bank | Politik
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