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Wirtschaft & Finanzen: Deutschland

Ackermann, der sozial unintelligente Unethiker

Menschen, die derzeit Führungsposten in Großunternehmen innehaben haben es schwer, denn ihnen obliegt einerseits die Verbesserung der hausinternen Bilanz und andererseits diese nach außen zu vertreten, Manager eben. Aber es gibt verschiedene Arten der Manager, jene, die zuhören, die bedacht sind, die erst denken und dann reden, die im besten Falle noch einmal eine Nacht schlafen, bevor sie den Mund auftun, jene eben, deren Unternehmen leise wirtschaften und die nicht ständig von der Presse zerfetzt werden. Dauerhaft schadet so ein Manager nämlich damit dem Unternehmen selbst, denn es steht ständig in der Schusslinie, unter Beobachtung, in der Presse.

Ackermann ist so ein Manager, der so egoistisch und egozentrisch, ja machtbesessen auftritt, dass das Unternehmen er selbst ist und eigenständig nicht mehr gesehen wird. Ackermann ist die Marke Deutsche Bank selbst.

In Krisenzeiten jedoch agiert der „Gute Manager“ anders, demütig, nachdenklich, er räumt auch einmal Fehler ein, identifiziert sich mit den Menschen, die dafür sorgen, dass er verdient, eine Frage der Ehre ist das, eine Frage der Ethik, sich auch um die Menschen hinter dem Dollarzeichen zu kümmern und zu sorgen, zu fragen, zu bemitleiden, zu schauen.

Vorrangig kommt es darauf an, die neue Generation Menschmanager so zu schulen, dass ihnen bewusst wird, wem sie ihre Existenz verdanken, denn noch mehr kaltherzige und unsoziale Ackermanns braucht eine abwirtschaftende Wirtschaft, die vom Steuerzahler gerade so am Leben erhalten wird nicht. Es täte ihnen gut, den Unternehmen einmal die Ethik und soziale Intelligenz derer zu überprüfen, die sie in Führungspositionen loben, jene, die Mensch geblieben sind zu fördern, die leisen eben, denn die Brachiokapitalmanager haben ausgedient, spätestens, wenn endlich Ackermann die Managementbühne verlässt, lieber früher als später, denn er ist genau das Unikat, dass niemand mehr sehen will, das niemand mehr bezahlt wissen will.

Es zählt nur eines, soziale Intelligenz und soviel Ethik, selbst einmal sein Handeln und sein Mundwerk zu kontrollieren und das heißt, neue Manager brauchen die Unternehmen und nicht Elefanten im Porzellanladen. Manager, die auch einmal ihre Mitarbeiter besuchen,befragen,sie kennen, sich mit deren Schiksal befassen Wenn eine soziale Marktwirtschaft funktionieren soll, braucht sie Manager mit Herz und Verstand, und darauf sollten Unternehmen in Zukunft vermehrt bei der Personalsuche achten, und Parteien im Übrigen auch...!

©denise-a. langner-urso

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Schlüsselwörter: Finanzkrise | Ackermann | Ethik
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