Navigation
Login
Noch kein Mitglied?
Registriere dich jetzt.
Passwort vergessen?
Jetzt ein neues Passwort zuschicken lassen.
OZ24 Archiv
Neueste Artikel
· BER - Vorfreude, sch...
· Tomaten 2012
· Boykott der Fußball-...
· Analoges Fernsehen i...
Letzte Kommentare
· Mal in den §415 (Ink...
· Es gibt ja verschied...
· Happy birthday, Adel...
· "private Gelder vers...
· Ja, Alex Mais, ich h...
· :)DIE ENTTARNUNG DER...
· Hallo OZ24 - da schl...
· OZ24 am 19.04.2012 ...
· 319 am 28.08.2010 1...
Artikel der Woche
Artikel des Monats
Aktivste Autoren
Rund um OZ24
· Lizenz
· Pressecodex
· Kommentarregeln
· Forenregeln
· Teilnahmebestimmungen
· Datenschutz
· FAQ (Häufige Fragen)
Unterstütze OZ24
Suchen
Wissenschaft: WeltraumHimiko – Ein unbekanntes Riesen-Objekt im Weltall entdeckt

Foto: © Carsten Przygoda, pixelio
Eine Gruppe von Astronomen, darunter Masami Ouchi von der Carnegie Institution in Pasadena (Kalifornien), haben jetzt ein riesiges unbekanntes Objekt in den unendlichen Weiten des Weltalls entdeckt, dass unser bisheriges Wissen über das Universum in weiten Teilen über den Haufen schmeißen könnte. Es handelt sich um ein Objekt, das den aktuellen Erkenntnissen zu Folge eine Größenausdehnung von 55.000 Lichtjahren hat und sich in der unvorstellbaren Entfernung von 12,9 Milliarden Lichtjahren befindet. Es muss, so die Forscher, bereits existiert haben, als der Urknall (vor 13,7 Milliarden Jahren stattgefunden) gerade erst 800 Millionen Jahre vorbei war. Somit wäre es eines der ältesten Objekte im Universum und sein Alter fällt in die so genannte Reionisationsphase des Universums. Das ist die Zeit von ca. 200 Millionen bis 1 Milliarde Jahre nach dem Urknall. In dieser Phase bildeten sich aus neutralem Wasserstoff die ersten Sterne und Galaxien.
Noch rätseln die Astronomen daran, um was es sich bei diesem Objekt genau handelt. Sie sortierten ihre Entdeckung erst einmal in die Kategorie der so genannten Lyman-Alpha-Blobs, Objekte, die ein charakteristisches Lichtspektrum aussenden. Und das Spektrum weist deutlich große Mengen an Wasserstoff auf. Die Experten vermuten einerseits, dass es sich um eine gigantische Gasblase handeln könnte. Auch könnte es andererseits das Resultat aus der Kollision zweier Galaxien oder eine einzige Riesen-Galaxie sein.
Zu bedenken ist auch, dass der „Klecks“, so erscheint das Gebilde in den modernsten und leistungsfähigsten Teleskopen, soweit von uns entfernt ist, dass wir es heute so sehen, wie es vor 12,9 Milliarden Jahren war – denn solange benötigte das Licht (und damit auch die Information) davon uns hier zu erreichen.
Benannt wurde das neu entdeckte Objekt nach der legendären japanischen Königin Himiko. Diese lebte von ca. 183 bis 248 n. Chr. und ist die erste Herrscherin Japans, die als Königin bezeichnet wurde.
„Was Himiko so rätselhaft macht ist, dass es so außergewöhnlich ist.“ Das sagte Alan Dressler von der Carnegie Institution. „Wenn dieses Objekt zu einer Klasse gehört, die Vorgänger der heutigen Galaxien waren, dann hätte man auch schon früher kleinere Objekte dieser Art finden müssen, also etwa eine gleichmäßige Verteilung. Aber weil das Objekt bislang einzigartig ist, kann man es nur sehr schlecht in unsere Modelle der Galaxienentstehung und Galaxienentwicklung einpassen. Aber gerade das macht es ja so interessant.“
In der kommenden Ausgabe der Fachzeitschrift The Astrophysical Journal, die am 10 Mai 2009 erscheint, wollen die Astronomen ausführlich über Himiko berichten…
Foto: Die Andromeda-Galaxie in den unendlichen Weiten des Weltraums. Fotoquelle: © Carsten Przygoda, PIXELIO.de
Hat Ihnen der Artikel gefallen? Dann nehmen Sie sich bitte die Zeit den Artikel auf einem oder mehreren der oben angegebenen Bookmarkportalen zu speichern, oder teilen Sie uns Ihre Meinung in einem Kommentar mit.
Schreiben Sie selber gern, dann melden Sie sich doch an und werden Autor bei Onlinezeitung24.de.
Kommentare
Aber wer weiß denn schon, was da oben alles so herumfliegt.
Zeigt uns dieses doch, dass der Kosmos noch lange nicht erforscht
ist.
Für Himiko bedarf es da ganz anderer Teleskope. Und trotzdem ist so gut wie nichts zu erkennen (vergl.: Himiko).



