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Wissenschaft: Umwelt & Naturschutz

Mobile Klimageräte

Foto: www.Pixelio.de
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Deutschland stöhnt unter einer Hitzewelle mit Rekordtemperaturen. In kaum einem Büro oder einer Wohnung ist es eigentlich wirklich noch auszuhalten, jede Bewegung wird zur Last und treibt einen die Schweißperlen ins Gesicht. Da liegt es eigentlich nah, das Büro oder die Wohnung mit einem mobilen Klimagerät auszurüsten. Es gibt Sie in jedem Baumarkt oder Elektrogerätehandel. Die Preise beginnen bei 200 Euro.

Voranstellen will ich, dass diese mobilen Klimageräte nicht mal ansatzweise an die Kühlleistung von Klimaanlagen in Hotels oder Autos heranreichen. Sie können Räume unter bestimmten Voraussetzungen um 5-6 Grad runterkühlen. Eine der wichtigsten Voraussetzungen ist, dass die zu kühlenden Räume nicht größer als 25 qm sind und nach Möglichkeit nicht zu große Fensterflächen haben die zudem nicht der direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind.

Grund für die schlechte Kühlleistung: Grundsätzlich haben alle mobilen Klimageräte einen Abluftschlauch, mit dem die verbrauchte warme Luft abgeführt werden muss. Diese erfolgt in fast allen Fällen durch das Fenster. Dazu muss das Fenster natürlich ein Spalt weit offen sein und es strömt immer wieder warme Luft in das Zimmer und negiert damit den erzielten Kühleffekt teilweise. Zusätzlich erzeugt jedes Klimagerät einen gewissen Unterdruck, der zusätzlich für einen stetigen Nachschub warmer Luft durch das geöffnete Fenster sorgt. Positiver Nebeneffekt der mobilen Klimageräte ist die Absenkung der Luftfeuchtigkeit, die die Hitze etwas leichter ertragen lässt.

Ebenfalls mit ins Kalkül ziehen sollte man die doch recht erhebliche Lärmentwicklung die alle Geräte verursachen, die preisintensiven Geräte etwas weniger als die billigen. Was viele Verbraucher nicht wissen ist der sehr hohe Energieverbrauch der Geräte. 1000-2000 Watt sind da durchaus normal. Das kann sich unter Umständen auf Kosten von bis zu 5 Euro pro Tage aufaddieren und jeder sollte im Vorfeld darüber nachdenken, ob er bereit ist, zu den hohen Anschaffungskosten die recht hohen Betriebskosten bezahlen zu wollen.

Ich habe das Hitzeproblem auf die altmodische Weise gelöst. Leichte Kleidung, immer etwas kühles Trinken zur Hand und einen 9 Euro teuren Ventilator aus dem Baumarkt. Damit komme sehr gut zurecht und kann einiges an Geld sparen. Dazu kommt natürlich auch, dass ich dadurch die Umwelt ein wenig schone.

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Schlüsselwörter: Klimageräte | Klimaanlagen | Hitze | Hitzewelle
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Kommentare

Rene Thurow
am 17.07.2007 11:24:38 (88.72.155.xxx) Link Kommentar melden
Ich kann das Ganze nur bestätigen. Hatte kurzzeitig mal ein solches Gerät im Büro stehen. 1. Viel zu laut 2. Kühlleistung unzureichend 3. Stromverbrauch ist viel zuviel.
solarkritik
am 17.07.2007 11:45:24 (62.159.151.xxx) Link Kommentar melden
Das ist doch keine Hitzewelle gegenwärtig...!!
Was soll dieser Schmarn...??
Das sind gegenwärtig die ersten etwas wärmeren/heisseren Tage in diesem Sommer (seit April), und schon fangen einige an von einer Hitzewelle zu reden...

Ich habe den Eindruck, der ganze "Öko- und Klimahype" steigt einigen Leuten bereits zu Kopf.
Gibt es dagegen kein Gegenmittel ??
Ghost
am 17.07.2007 12:58:10 (88.72.155.xxx) Link Kommentar melden
Naja sich wegen der Verwendung des Begriffs "Hitzewelle" so zu äußern ist fehl am Platze. Momentan herschen Temperaturen die selbst für diese Jahreszeit etwas zu hoch sind und da denke ich das man diesen Begriff schon benutzen kann ohne gleich in die Kategorie Klimahysterikerin eingeordnet zu werden.Im eigentlichen geht es ja in diesem Artikel um die mobilen Klimaanlagen.

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