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Wirtschaft & Finanzen: Welt

Billiges Öl wird es nie wieder geben!

Foto: www.Pixelio.de
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Die Benzinpreise steigen und steigen und wir Autofahrer haben uns eigentlich schon mehr oder weniger an diesen Umstand gewöhnt. Ursache dafür ist der immer weiter steigende Erdölpreis. Das hat jedoch nicht nur Konsequenzen für die Benzinpreise an der Tankstelle. Ab 2010 soll es laut Aussagen der internationalen Energieagentur zu echten Problemen bei der Ölversorgung der Industrienationen kommen. Ein Grund dafür sei der Rückgang der Erdölfördermengen. Ebenfalls einen starken Einfluss auf diese beunruhigende Entwicklung hat der immer weiter steigende Energiebedarf Chinas. Das Zeitalter des Billigrohstoffs Öl ist vorbei, so jedenfalls lautet die Aussage der Experten.

Die Ölpreisentwicklung

Viele Experten schauen etwas verwirrt auf die rasante Erdöpreisentwicklung der letzten Jahre. 1998 lag der Preis noch bei 9 US Dollar pro Barrel Wer damals für das Jahr 2007 einen Barrelpreis von 70 US Dollar und mehr prophezeit hätte, wäre ganz einfach für verrückt erklärt worden. Der Ölpreis steht derzeit bei 76 Dollar pro Barrel und er wird weiter steigen. Zwar wird der Ölpreis wie bisher auch gewissen Schwankungen unterliegen, aber die Tendenz zeigt eindeutig nach oben. Die Investmentbank Goldman-Sachs äußerte kürzlich, das der Ölpreis bei 120 US Dollar landen werde.

Ist das Ölfördermaximum, der auch genannte Peak Oil erreicht?

Die Fachwelt diskutiert gerade mal wieder auf das heftigste ob wir den sogenannten Peak Oil schon erreicht haben, oder ob er uns noch bevor steht. Die Meinungen, wie lange die weltweiten Ölreserven noch ausreichen, gehen seit Jahrzehnten weit auseinander. Viele halten den Punkt schon für erreicht und sind der Meinung, dass keine weiteren neuen großen Ölfunde zu erwarten sind, die an der Lage etwas ändern könnten.

Diesen Aussagen widersprechen hauptsächlich die Ölkonzerne. Sie sind der Ansicht, dass gerade mit neuen Technologien noch vieles möglich sein wird. Ähnlich sieht es die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe in Hannover. Die Anstalt sieht den Zeitpunkt des Erreichens des sogenannten Peak Oil erst in 10-20 Jahren.

Wer nun von den beiden Seiten Recht hat, dass wird sich erst in der Zukunft zeigen. Wir die Verbraucher werden am Ende eh die Zeche zahlen müssen ob nun Heute oder in der Zukunft. Ich kann jeden nur raten sich jetzt schon nach sinnvollen energiewirtschaftlichen Alternativen umzusehen, sonst kommt das dicke Ende überraschend und hart.

Der Inhalt des vorstehenden Artikels gibt nicht die Meinung der Redaktion von Onlinezeitung24 wieder. Für den Inhalt ist allein der Autor des Beitrages verantwortlich!
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Schlüsselwörter: internationalen Energieagentur | Erdölpreis | Ölpreis | Peak Oil

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Kommentare

Rainer Hoffmann
am 16.07.2007 11:47:25 (62.159.151.xxx) Link Kommentar melden
Man kann Steinkohle für 45 Dollar pro Barrel verflüssigen. Es gibt somit kein Ölpreisproblem. Steinkohlereserven und Ressourcen sind für 400 bis 500 Jahre vorhanden.
Es gibt also weder ein Ölpreis-Problem noch ein Ölknappheitsproblem.

Da Deutschland allerdings auf dem "Ökotripp" ist, wurden die Patente für die Kohleverflüssigung an Südafrika verkauft...
Auch so vernichtet man Arbeitsplätze in Deutschland.
OZ24
am 16.07.2007 13:20:42 (88.72.130.xxx) Link Kommentar melden
Nun ja ich habe über dieses Verfahren auch schon einiges gelesen, aber ob das die Energieprbleme der Welt lösen kann ist nicht abzusehen. Dieses Verfahren kann sicherlich ein wichtiger Bestandteil der zukünftigen Energiewirtschaft sein, darf aber nicht der einzugste sein. Und es sollte sich langsam etwas bewegen bevor wirklich alles zu spät ist.
Rainer Hoffmann
am 16.07.2007 16:28:53 (62.159.151.xxx) Link Kommentar melden
Fragen Sie sich:
Wem nutzt dieses Preistreiberei ?...dann kommen Sie irgendwann selbst durch Recherche dahinter, dass wir kein Energieproblem haben. Denn der Mensch hat es durch seinen Erfindungsreichtum immer geschafft, Probleme zu lösen.
Also: Don't panic....
Und Hysterie treibt nur weiter den Preis hoch...und das ist das was die wollen...

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