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Sport: BasketballEisbären Bremerhaven vor schwerem Auswärtsspiel
Am Ostersonntag treffen die Seestädter in der Rundsporthalle auf Gastgeber EnBW Ludwigsburg (Tip-Off, 17 Uhr). Eisbären-Trainer Algirdas Milonas hat seinen Schützlingen in den vergangenen Tagen noch einmal deutlich gemacht, dass er eine Vorstellung wie zuletzt gegen die „Veilchen“ nicht akzeptieren kann. „Wir müssen am Sonntag mindestens zwei Klassen besser spielen, um in Ludwigsburg überhaupt eine Chance zu haben. Mit der Leistung vom Göttingen-Spiel brauchen wir dort gar nicht erst anzutreten“, nimmt der Litauer sein Team in die Pflicht.
Milonas bemängelte gegen Göttingen vor allem die fehlende Intensität in der Verteidigung. Zudem vermisste der Eisbären-Dompteur die nötigen Impulse von der Bank. „Solange wir noch eine minimale Chance auf den Klassenerhalt haben, müssen wir alles dafür tun, um diese weiter aufrechtzuerhalten. Ich erwarte von meinen Spielern, dass sie jetzt Charakter zeigen und bis zum letzten Spieltag kämpfen. Das sind wir der Stadt Bremerhaven und besonders den Eisbären-Fans, die uns trotz der sportlichen Krise so zahlreich die Treue gehalten haben, einfach schuldig“, so Milonas. Den kommenden Gegner stuft der Eisbären-Coach als „eines der heimstärksten Teams in der BBL“ ein. „Ludwigsburg kämpft um die Playoffs und ist zuhause eine Macht. Die werden alles tun, um das Spiel zu gewinnen“, weiß Milonas. Eine ähnlich positive Einstellung erhofft er sich auch von seiner eigenen Mannschaft.
Aktuell auf Tabellenplatz 9 rangierend, ist ein Sieg gegen Bremerhaven für Ludwigsburg absolute Pflicht. Ganze drei Heimspiele haben die Süddeutschen in dieser Saison bislang erst verloren. Diese Bilanz spricht Bände. Topscorer und gefährlichster Dreierschütze der Gastgeber ist Flügelspieler Brandon Woudstra, der auf 11,6 Punkte pro Spiel kommt. Ihm in nichts nach steht Aufbauspieler Domonic Jones, der seinen Namensvetter, Ex-Eisbär Brian Jones, vor einigen Wochen als Starting Point Guard abgelöst hat. Den Ludwigsburger Frontcourt bilden der Litauer Tomas Nagys, der Deutsch-Amerikaner Marco Sanders und das US-Trio Frank Robinson, Kelvin Gibbs und Dane Watts. Diese fünf Spieler erzielen zusammen 43 Punkte pro Partie und holen zudem knapp 23 Rebounds. Da kommt einiges zu auf die lange Garde der Eisbären.
Sollten die Eisbären tatsächlich den schweren Gang in die zweite Liga machen müssen, so ist mit großer Sicherheit mit einem 2ausverkauf" des Teams zu rechnen. Es wrd schwer, die Stars wie Lipke oder Callahan in der Zweiten Liga zu halten, so ein Insider des Teams.
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