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Wissenschaft: Umwelt & NaturschutzDeutsche Klimainitiative wird in Thailand umgesetzt
Foto: © Rainer Sturm, Pixelio.de
Mit dieser Kampagne sollte in der Bevölkerung der Klimawandel und das Energiesparen bewusst gemacht werden. Die Stadtverwaltung hatte dieses Jahr den Ehrgeiz das Stromeinsparergebnis vom vergangenen Jahr noch zu überbieten. Dieser Aktionstag zum Weltklima hat jedoch eher symbolischen Charakter anstelle eines messbaren und effektiven Nutzens. Doch trotzdem war die Resonanz recht hoch. Insgesamt beteiligten sich 680 Städte in 47 Ländern (Vorjahr: 23 Länder) daran. Erfunden wurde dies in Sydney, wo 2007 erstmals zu diesem Aktionstag die Lichter ausgegangen waren.
Schon einen Monat zuvor, am 25. Februar 2009 starteten das Umweltbundesministerium und das Auswärtige Amt zusammen mit dem thailändischen Ministerium für natürliche Ressourcen und Umwelt eine dreijährige deutsche Klimainitiative, die nun in Thailand umgesetzt wird. Die Kosten hierfür belaufen sich auf rund 9 Millionen Euro (fast 450 Millionen THB). Sie werden als Teil der Klimaschutzinitiative mit Geldern aus dem Emissionshandel finanziert. Die Klimainitiative soll die thailändischen Maßnahmen gegen den Klimawandel und gegen die Erderwärmung unterstützen.
Eines der Projekte dieser Initiative ist ein Projekt zur nachhaltigen Produktion von Palmöl als Biokraftstoff (s. zum Thema: „Biokraftstoff – Eine Umweltkatastrophe nimmt ihren Lauf“), der von der GTZ (Gesellschaft für technische Zusammenarbeit) und dem thailändischen Büro für Landwirtschaft ausgeführt wird. Daneben gibt es auch noch das Solar-Biomasse-Heizkraft-Projekt, welches die Solarlite GmbH, das Zentrum für Luft- und Raumfahrt und das Institut für erneuerbare Energie an der Naresuan Universität gemeinsam umsetzen.
Thailands derzeitige, auf fünf Jahre angesetzte Klimastrategie begann bereits im letzten Jahr. Im Rahmen einer Pressekonferenz zur jetzigen Zusammenarbeit mit Deutschland sagte Suwit Khunkitti, der thailändische Minister für natürliche Ressourcen und Umwelt: „Wir freuen uns über die Möglichkeit, an der Deutschen Klimainitiative in Thailand mitzuwirken.“ Unumwunden gab der Minister zu, dass auch Thailand vom Klimawandel betroffen sein wird – mit drastischen Folgen in den Bereichen Wirtschaft, Gesundheit und Soziales. Und abschließend sagte der Minister noch: „Ich möchte betonen, dass dies keine Angelegenheit eines oder weniger Ministerien ist, sondern dass wir alle, öffentliche und private Akteure, die Gemeinschaft und der Einzelne, in unserem Land gemeinsam eine Bewegung ins Rollen bringen müssen.“
Fotoquelle: © Rainer Sturm, PIXELIO.de
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