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Wirtschaft & Finanzen: Steuern & Steuerrecht

Steuerzahlergedenktag: Sie haben es geschafft!

Foto: www.Pixelio.de
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Rein statistisch gesehen hat jeder Bundesbürger bis zum heutigen Freitag 11.40 Uhr nur für unseren geliebten Vater Staat gearbeitet. Dieser Berechnung ist zwar rein theoretisch, dennoch verdeutlicht sie eines sehr genau, die doch recht erhebliche Steuerlast die uns Bundesbürgern aufgebürdet wird. Rechnerisch hat jeder Bundesbürger bis zum heutigen Tag nur für Steuern und Abgaben gearbeitet und nur der Teil des Arbeitseinkommens der nach dem Steuerzahlergedenktag erwirtschaftet wird, bleibt zur Befriedung der persönlichen Bedürfnisse. Die vom Bund der Steuerzahler errechnete Einkommensbelastungsquote liegt in diesem Jahr bei unglaublichen 53,01%.

Vater Staat hat unser Leben fest im „Steuergriff“

Sogar wenn wir nichts tun, also zum Beispiel schlafen, zahlen wir fleißig an Vater Staat. Kühlschrank und Kühltruhe werkeln rund um die Uhr vor sich hin, Radio und Fernsehgeräte schlummern im Strom verbrauchenden Standby-Betrieb und noch etliche andere Geräte lassen unseren Finanzminister beruhigt schlafen, denn er kassiert ja eine satte Stromsteuer. Auch die täglichen Fahrten mit dem Auto sind komplett versteuert. Kfz-Steuer, Mineralölsteuer, Versicherungssteuer, Ökosteuer und Mehrwertsteuer, das Auto ist des Finanzministers eierlegende Wollmilchsau. Und wer hätte es nicht geahnt und gewusst auch für das Arbeiten müssen wir bezahlen, in Form der Lohnsteuer. Nicht einmal die alltäglichen kleinen Genusssünden bleiben steuerfrei. Ist man Raucher gibt es die Tabaksteuer, trinkt man zum verdienten Feierabend ein Bier zahlt man Biersteuer. Nicht viel anders geht es den Kaffeetrinkern die mit der Kaffeesteuer zur Kasse gebeten werden. Erstaunlicherweise werden heute noch Steuern für Dinge bezahlt die im Deutschen Kaiserreich erfunden und eingeführt wurden. So führte Kaiser Wilhelm der II. zur Finanzierung des U-Bootkrieges gegen das britische Königreich die Sektsteuer (die später in Schaumweinsteuer umbenannt wurde) ein. Davon abgelassen hat noch keine der vergangenen Regierungen, obwohl der Grund zur Einführung der Steuern schon seid Ewigkeiten weggefallen ist. Warum denn auch, 2006 spülte allein diese Steuer rund 420 Millionen Euro in den Staatshaushalt.

Wie sieht die Zukunft aus?

Dies sind nur ein paar Beispiele der teileweise recht absurden Steuerpolitik in Deutschland. Europaweit steht Deutschland mit 37 verschiedenen Steuerarten auf Platz 2 hinter Belgien. Eine Platzierung auf die wir nicht stolz sein können. Und die Steuerlast wird weiter steigen. Lag der Steuerzahlergedenktag 1960 noch am 1 Juni durften wir dieses Jahr ganze 6 Wochen länger für unsere Abgaben arbeiten, Tendenz weiterhin steigend.

Wer sich fragt was der Staat mit den ganzen Steuern macht, größtenteils werden davon Schulden und deren Zinsen bezahlt. Wie sagt ein Sprichwort des Bundes der Steuerzahler „Die Schulden von Heute sind die Steuern von Morgen“.

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Schlüsselwörter: Steuern | Steuerzahlergedenktag | Bund der Steuerzahler
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