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Politik: Welt

Weltkrise und Strategie für die Welt

Europa am Scheidewege

Quelle Pixelio
Quelle Pixelio
Eine Analyse der derzeitigen Umbruchsituation der Welt und der möglichen Neuausrichtung für die Zukunft.

Gegen die Weiterverbreitung der Atombombe

Neue Maßnahmen der EU

Brüssel/Straßburg. Die Europäische Kommission hat heute eine Mitteilung zur Nichtverbreitung von Kernmaterial angenommen, in der sie Möglichkeiten aufzeigt, wie die EU einen stärkeren Beitrag in diesem Bereich leisten kann. Dies soll etwa durch ein internationales System für die garantierte Versorgung mit Kernbrennstoff unter der Ägide der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO) erreicht werden.

Parlament stimmt für engere Zusammenarbeit mit USA

Neues Abkommen bis 2012

Straßburg. Das Europäische Parlament sieht mit der neuen amerikanischen Führung Chancen für eine noch engere und koordinierte Partnerschaft zwischen der EU und den USA. Näher könne man sich etwa bei globalen Herausforderungen, politischer Abstimmung und wirtschaftlicher Zusammenarbeit kommen.

Diese beiden Artikel, entnommen den EU-Nachrichten Rhein-Ahr Regional als Eigenproduktion in der www.ngo-online.de veröffentlicht, erklärt hochbrisante und hochinteressante Studienansätze, die in politische Überlegungen einfließen und von langfristiger, strategischer Weltgestaltung getragen werden. Auch wenn diese beiden Artikel, getrennt betrachtet, eigentlich nicht aufregend erscheinen mögen.

Was verbirgt sich nun hinter dieser Aufregung. Nun, man muss sich klar sein, „Alles hängt mit Allem zusammen“ Wie ist also die Situation. Die USA leiden unter einer derzeitigen Schwäche, die zwar hausgemacht, dennoch langfristig vorbereitet war. Wir haben hier also eine zweigeteilte Weltmacht. Auf der einen Seite stehen wir einem militärischen Potential gegenüber, dem nur wenig entgegenzusetzen ist. Wenn man dieses Potential in der Betrachtung möglicher Auseinandersetzungen mit Einzelstaaten und deren militärischem Komplex sieht. Auf der anderen Seite haben wir eine schwächelnde Wirtschaft und die USA laufen Gefahr, ihre monetäre Vormachtstellung zu verlieren. Aus China kommen erste Forderungen hierzu. Dennoch ist davon auszugehen, dass das geplant ist. Es ist den Fachleuten lange klar, dass das weltweite, Dollargestützte monetäre System, überfrachtet ist und einer Lösung zugeführt werden muss. Hierzu gibt es ausreichend Literatur, die von der allgemeinen Presse kaum beachtet wurde, nun aber Ihr Gewicht gefunden hat. Und wie vorgesehen, ist die Weltkrise völlig überraschend nun auch nach der Olympiade in China, ausgebrochen. Nur, was immer wieder vergessen wird, Kriege und derartige Dinge brechen nicht aus. Es ist kein unbeherrschbarer Grippevirus, sondern von Menschen gemachte Aktion.

Die USA sind dabei, sich weltpolitisch neu aufzustellen und das Vakuum, das Russland hinterlassen hat, mit zu übernehmen. Nur, anstatt Russland in die europäische Ebene, wie von dort gewünscht einzubinden und dafür Sorge zu tragen, dass Russland es nicht mehr nötig hat, sich wie vor der Auflösung der UDSSR zu positionieren, nachzukommen, lehnt sich Europa derart stark an die USA an und blockt die natürliche Anlehnung Russlands an Europa ab, dass Russland gar nichts anderes übrig bleibt, als die alte Machtstellung irgendwie neu zu begründen.

Die Chance für Europa, hier eine Brückenfunktion zur friedlichen Entwicklung der Welt, wozu sie ja auch gegründet wurde, zu vertiefen und als Motor zu fungieren, wird zerschlagen. Denn nur die Einbindung Russlands als kontinentübergreifendes Gebilde unter Führung der westlich geprägten Zivilisation, also auch der weißhäutigen geprägten Intelligenzen, wird hier keine Chance eingeräumt. Und das in dieser kontinentalübergreifenden Möglichkeit liegende Instrument politischer Steuerung, wird vernachlässigt. Ob nun Europa sich an dieser Stelle wirklich klug entscheidet, ist doch sehr zu bezweifeln.

Die beiden vorgenannten Artikel belegen in eindeutiger Weise die mittelfristige Strategie der USA und der Köpfe, die Europa beherrschen, es ist eine noch engere Allianz geplant, die eigentlich auf eine Art Weltherrschaft unter Führung der USA hinauslaufen, die militärisch, speziell China und den asiatischen Raum inkl. der muslimischen Welt, im Zaume halten will und auf der anderen Seite, Russland neutralisieren möchte, da man diesem kontinentalübergreifendem Gebilde, eben durch die Erfahrung mit der UDSSR, zutiefst misstraut. Und Misstrauen rührt in der Regel aus Unkenntnis her oder aber aus Absicht. Hier dürfte die Absicht vorherrschen, da Russland aufgrund seines Potentiales nicht so beherrschbar ist, wie es Europa aufgrund seiner leidvollen Geschichte ist, Russland eben nicht in Europa einzubinden. Und da ist die BRD und Polen ein wesentlicher Faktor, den europäischen Raum unter amerikanischer Regie, zu lenken und zu nutzen.

Denn die wirtschaftliche und militärische Anbindung über die NATO, die sich vertragswidrig selbst erweitert hat und nun unter amerikanischer Führung Weltpolizist spielt und die Rahmenprogramme der USA-Strategen umsetzt, fügen Europa immer enger in die amerikanisch vorgedachte Weltvorstellungen ein. Es ist eben ein Glücksfall für die Amerikaner, daß Deutschland vertraglich ein Pseudokonstrukt unter weiterer Überwachung der Alliierten, die nur noch die USA verkörpern, ist und aufgrund seiner vorausschauenden Artigkeit keine eigenes Profil ermöglicht, sowie die Befreiung Polens, die schon mit amerikanischer Hilfe dafür sorgen, das Deutschland im Gefüge der westlichen Allianz, gefangen bleibt.

Und genau mit diesem Wissen, gibt Frankreich gerade seine militärische Position der NATO-ferne auf. Denn der neue Eintritt von Frankreich in die NATO gibt eben Frankreich die Möglichkeit, in dieser Weltstrategie des Benutzens, durch den Beitritt in die NATO, ein Wörtchen mitzureden und die beherrschende angelsächsische Allianz, aufzulockern. Hierzu eben auch die angeschobene Mittelmeerallianz unter Führung von Frankreich, was der Bildung als Vorbereitung neuer Blöcke für den Fall gilt, daß die EU auseinander fällt oder zur reinen Handelskonförderation, mutiert. Wenn Frankreich in diesem weltstrategischen Szenario mitspielen möchte und sich nicht der Gefahr weltweiter Konfrontation, die Frankreich alleine nicht zu beherrschen vermag denn geschweige bestimmen kann, so ist die Entscheidung des Wiederbeitrittes zur NATO, nur folgerichtig.

Die monetäre Situation ist durch den freiwilligen Verzicht der EU-Länder auf eine goldgestützte Währung, die den US-Dollar als Sicherheitsgrundlage gewählt hat, eine höchst gefährliche Angelegenheit. Mit allen Folgen für die Gesamtwirtschaft, der politischen wie militärischen Abhängigkeit und mit schweren Folgen für eine unabhängigen Weltpolitik, die zunehmend eingeschränkt wird. Und Europa bezahlt letztendlich damit auch die maroden Dollar.

Eine Lösung des Dollarproblemes und der Überwindung der monetären und wirtschaftlichen Weltkrise, kann es bei genauem Hinsehen nur durch eine Neubestimmung der Weltwährungen geben, wie von China bereits angesprochen. D.h., auch für eine erstaunte Weltöffentlichkeit wird jetzt offenkundig, was eben besagte Fachleute in Ihren Büchern, seit Jahren darstellen. Und China weiß sehr genau, ohne diese Lösung, bei der sie ein gewichtiges Wort mitzureden hat, besteht die latente Gefahr von großen kriegerischen Auseinandersetzungen, mit denen in der Vergangenheit derartigen Problemen aus dem Wege gegangen wurde. Nur, und da herrscht wohl auch die Erkenntnis vor, derartige Wegbereinigungen von Problemen, sind heute kein Mittel mehr. Auch wenn aus chinesischer Sicht ein Weltkrieg, bei dem 2/3 der Menschen nicht überleben könnten, sie selbst immer noch eine Weltmacht sind. Aber das dürfte dann eine einsame Weltmacht sein. Es sei denn, es kommt der Zeitpunkt, wo China einmal von einem Politromantiker regiert wird, der eben diese Art Weltlösung für sich als Bereinigung begreift und den Chinesen für die Zukunft die dominierende Rolle als einzig beherrschende Zivilisationsform, aufdrücken möchte. Davor bewahre uns jedoch Gott und der Restverstand der Menschen.

Die Welt steht am Scheideweg. Und es wäre klug, würde Europa seine Rolle als Brückengeber zwischen dem eurasischen Raume unter Führung Russlands, und dem angloamerikanischem Raume mit Ausrichtung auf den pazifischen Raum, übernehmen können. Das geht aber nur, wenn Russland nicht mehr ausgegrenzt wird und die anfängliche Vision Putins, die er bei seinem Amtsantritt im Zuge der Umwandlung Russlands und Hinwendung auf den Westen, speziell Europas, angeboten hat. Leider hat Europa unter amerikanischer Anweisung, dieses Angebot ausgeschlagen. Was jedoch im Augenblick noch zu korrigieren wäre. Das bedingt jedoch, das Deutschland seine Eigenständigkeit, sein Selbstbestimmungsrecht und seine Rolle auf Augenhöhe, auch ohne militärische Machtuntermauerung, zurück erhält und so die deutsche Rolle von Vorstellungen der Gestaltung von Wirtschaft, Geldkreisläufen und Wertschöpfungsprinzipien, einfügt in eine Sozialgestaltungsrolle als Ausgleich zwischen Kapital, Wirtschaft, Staatserfordernissen als Maßstab menschlichen Dienens an den Menschen. Denn dieses Prinzip, worum die angelsächsische Achse so lange Krieg gegen Deutschland provoziert hat mit allen bekannten Folgen, sollte in der heute aufgeklärten Welt, nicht mehr die Rolle von Zwiespalt erzeugen, wie noch in der Vergangenheit. Da die Märkte und Mächte heute völlig anders aufgestellt sind. Europa kann also nur mit Deutschland die eigene Rolle in relativer Unabhängigkeit behalten. Und das deutsche Modell erweist sich heute gerade, als wahrscheinlich das bessere Modell für Europa und die Welt.

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Schlüsselwörter: Weltkrise | USA | Europa | Russland | China | Währung | Militär
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