Derzeit laufen die letzten Vorbereitungen. Daniel Brasse ist Mitinitiator einer Gruppe buddhistisch interessierter Personen, die in einem alten Fabrikgebäude der Firma Schlesinger in Lüdenscheid (Augustastr. 1a) ein buddhistisches Zentrum einrichten. Am kommenden Samstag (28.03.2009) stehen hier ab 12.30 Uhr die Türen in Form eines „Tag der offenen Tür“ offen. Dazu sind alle am Buddhismus interessierten Personen herzlich eingeladen.

Bereits am Vorabend der Eröffnung des Lüdenscheider Zentrums können sich interessierte Bürger aus Lüdenscheid und Umgebung im Lüdenscheider Kulturhaus über den Buddhismus informieren. Am Freitagabend (27.03.2009) halten dort Maike und Pit Weigelt ab 20.00 Uhr einen Vortrag, in dem erklärt wird, was genau man unter der Lehre Buddhas zu verstehen hat.
Gegenüber der Lokalpresse erklärte Daniel Brasse zur Eröffnung des Zentrums, dass im Buddhismus der Grundsatz der Selbstverantwortung für das eigene Leben gelte, wobei der Buddhismus gleichzeitig aber auch das Mitgefühl und die Weisheit entwickelt, um anderen Menschen besser helfen zu können. So versteht man sich auch nicht als Religion im Sinne des Glaubens an einen Gott, denn im Buddhismus gibt es keinen Gott und keine Götter im eigentlichen Sinn. Buddha selbst hat vor mehr als 2.500 Jahren gelebt und in tiefer Meditation die Erleuchtung erhalten. Meditation spielt daher im gesamten Buddhismus eine große, eine entscheidende Rolle. Es geht dabei nicht (nur) ums bloße Abschalten vom alltäglichen Leben, sondern in erster Linie darum, den Weg zur Befreiung und Erleuchtung zu finden, denn „Befreiung bedeutet die Erkenntnis, dass Körper, Gedanken und Gefühle in ständiger Veränderung sind und deswegen kein wirkliches Ich finden können“, erklärte Daniel Brasse. Und so sei die Erleuchtung der weitere, der letztendliche Schritt auf diesem langen Weg…