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Der fliegende Stupa im Königspalast – Ein Raumschiff aus dem All?

Schöne Darstellungsfolge im Königspalast von Bangkok – Heimkehr der Götter?

Foto: Axel Ertelt
Foto: Axel Ertelt
Unglaubliche Schilderungen von „Göttern“ und anderen „himmlischen Wesen“, die vom Himmel kamen, hat die Thai-Mythologie zu bieten. Was steckt dahinter? War es ein Besuch aus dem All? Oder ist alles nur Phantasie? – Eine Bildfolge im Königspalast von Bangkok zeigt phantastische Bilder, die es beweisen könnten…

„Die Ahnengalerie der Thai beginnt mit der legendären Persönlichkeit von T’ai-Hao. Er war der erste von fünf mythischen Kaisern und soll vor etwa 5.000 Jahren gelebt haben. T’ai bedeutet ‚Ur‘, ‚größte‘, ‚höchste‘, t’ai-i hingegen ‚die Einheit vor der Schöpfung‘, während t’ai-chu ‚Uranfang‘ und t’ai-ku ‚Urzeit‘ heißt. T’ai-kung wird in der Thai-Sprache mit ‚Weltall‘ übersetzt; t’ai-hsü ist der Begriff für ‚Weltenraum‘. Diese Erklärungen scheinen mir wichtig, weil sie auf die wahrscheinliche Herkunft des ersten Thai-Herrschers hinweisen. Der Name T’ai-Hao lässt darauf schließen, dass der Ahne dieses Volkes aus dem Kosmos gekommen sein könnte...“ Das schreibt Peter Krassa in seinem Buch „...und kamen auf feurigen Drachen“ (Wien 1984, S. 46ff).

Parallel hierzu gibt es eine Thai-Legende, die erzählt, dass das „Ei“ des Königs Hsü vom Mond zur Erde gekommen sei. Es habe über der Erde die Balance verloren und sei im Meer versunken. Krassa spekuliert dabei, dass sich Hsü durch einen Schleudersitz aus seinem Raumschiff retten konnte: „...der Fremde vom Mond habe später unter den Menschen gelebt und ‚das Wissen von den Sternen‘ unter ihnen verbreitet.“

Tatsächlich ist die Thai-Mythologie voll von Hinweisen auf „Himmelsfahrzeuge“, die sich mit einiger Phantasie durchaus auch als Raumschiffe interpretieren lassen. Auch Landfahrzeuge in verschiedenen Variationen und sogar Unterwasserfahrzeuge kommen in der Thai-Mythologie vor. Und es gibt noch einen Hinweis über einen möglichen Besucher aus dem Weltraum, von dem in der Thai-Mythologie ausführlich berichtet wird:

Foto: Wilfried Briegel
Foto: Wilfried Briegel
„In den Sagen der Thai begegnen wir immer wieder seltsamen Berichten, die sich ohne besondere phantastische Begabung deuten lassen. In diesen Berichten erfahren wir von einem großen ‚Ei‘, das vor Zeiten während eines Gewitters in das Haus der Familie Ch’en fiel. Dieses Ei enthielt einen Passagier: ein Kind der Himmelsbewohner, wie die Sage behauptet. Der kleine Gast wurde von der Familie Ch’en bewirtet und später aufgezogen. Seither gelten die Mitglieder dieser Familie als legitime Nachkommen des Donnergottes.“ (Krassa, Peter: „Als die gelben Götter kamen“, München 1973, S. 121)

Was diese mythologischen Überlieferungen der Thai anbelangt, so konnte ich ein weiteres Beispiel finden. Dabei wurde ich ganz sensationell zu diesem Thema fündig. Das geschah ausgerechnet im Wat Phra Keo, das zum Königspalast von Bangkok gehört – da, wo ich es am allerwenigsten vermutet hätte. Was sich dort befindet, davon kann sich jeder Thailand-Urlauber und Bangkok-Besucher mit eigenen Augen überzeugen.

Ein besonders schönes, und jedermann zugängliches Bilddokument über die Fluggeräte der Götter, die „fliegenden Stupas“, befindet sich in der Gemäldegalerie des Wat Phra Keo im Königspalast von Bangkok, die sich rund um das Tempelgelände zieht. Jeder kann sich hier von der thailändischen Mythologie und den Fluggeräten der Himmlischen in Bann ziehen lassen.

(Zum besseren Verständnis sollte hier vielleicht der Begriff „Stupa“ kurz erläutert werden, da er in Thailand weniger gebräuchlich und in vielen Büchern und Reiseführern dieses südostasiatischen Landes nicht zu finden ist. Es handelt sich dabei um turmartige Bauten, wie sie recht häufig auch auf Tempelgebäuden in ganz Südostasien zu finden sind. In diesem Zusammenhang werden sie in diesem Abschnitt abgehandelt. Stupas kommen aber auch als Einzelbauwerke vor. Thailändische Formen der Stupas sind die Chedis und die Prangs, wobei die Chedis die eigentliche Form der Stupas widerspiegeln.)

Foto: Axel Ertelt
Foto: Axel Ertelt
Streifen wir also durch die Gemäldegalerie des Königspalastes. Hier ist die ganze – überwiegend mythologische – Geschichte des alten Siam aufgezeichnet. Zahlreiche Götterschlachten, bei denen mythologische Mischwesen und himmlische Mächte eine große, nicht zu übersehende Rolle spielen, sind an den Wänden dokumentiert und nehmen einen Großteil der Darstellungen ein. Viele dieser Wesen fliegen mit seltsamen Wagen durch die Lüfte, von denen sie Verderben bringende Waffen einsetzen, die in ihrer Wirkung oft Blitzen gleichsehen. Handelt es sich hier vielleicht um eine Art moderne Laserwaffe der Vorzeit, die die Götter vom Himmel – von den Sternen – mitbrachten?

Eine tief beeindruckende Szene ist allerdings die, wo ein Stupa von einem tempelartigen Gebäude – wie von einer Startrampe auf dem Kennedy Space Center in Florida – abhebt und im Himmel verschwindet (Abb. 2). Sehen wir in der letzten Szenerie vorher noch das „vollständige“, kreuzförmig angelegte Tempelgebäude mitsamt der Stupa in der Mitte (Abb. 1), so zeigt die nächste Abbildung bereits die abgehobene, durchaus an eine Rakete erinnernde und im Himmel verschwindende Stupa, die an ihrer ehemaligen Position in der Mitte der kreuzförmig zusammenlaufenden Tempeldächer eine nicht zu übersehende Leere zurück lässt. Jeder kann hier einwandfrei feststellen: Es fehlt etwas (Abb. 3)!

Die Mythologie der Thais basiert zu einem Großteil auf der indischen und ist somit hauptsächlich vom Hinduismus geprägt. Danach ist das All erfüllt von Leben und außer Menschen und Tieren leben dort Geister, Elfen und Nymphen (Apsaras), Dämonen (Asuras), Schutzgeister (Yakshahas) und Halbgötter.

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Schlüsselwörter: Thailand | Mythologie | Königspalast | Götter | himmlische Wesen | fliegende Stupas | Raumschiffe
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