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Wissenschaft: Sonstiges

Antarktis – das Gamburzew-Gebirge

Antarctica's Gamburtsew Project erfolgreich abgeschlossen.

Das Gamburzew-Gebirge

Das Gamburzew-Gebirge wurde schon vor gut 50 Jahren lokalisiert. Der Gebirgszug hat eine Gesamtlänge von rund 1200 km und bedeckt ein Areal von rund 300.000 qkm. Die höchsten Erhebungen werden mit ca. 3400-3600 Metern angenommen. Die Eisablagerung im Areal sind zwischen 800 und 4 000 Metern dick.

Antarctica's Gamburtsew Project Anlässlich des Internationalen Polarjahres 2009 haben Wissenschaftler aus Australien, China, Deutschland, Großbritannien, Japan und den USA gemeinsam das Antarctica's Gamburtsew Project erfolgreich abgeschlossen.

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Bisher gab es noch viele unbeantwortete Fragen über das unter einem dicken Eispanzer verborgene Bergmassiv. Erst mit den heutigen modernen Messgeräten gelang es den Forschern, das unter Eis verborgene Gebirge genauer zu untersuchen und vermessen. Um dieses riesige Areal zu erkunden und zu vermessen waren insbesondere Flugzeuge mit starken Messinstrumenten und Radargeräten notwendig. Bei diesem Projekt unternahm man rund 110 Messflüge und vermaß eine Gesamtfläche von 120.000 km.

Eine sehr große Überraschung war für die Froscher die Entdeckung einzelner Seen, rund 3 Kilometer unter der Oberfläche des Eises. Es wird vermutet, das zum Gebirgsmassiv auch verborgene inaktive Vulkane gehören könnten bzw. vulkanische Aktivitäten unter dem Eis stattfinden.

Eines der größten Rätsel der Antarktis bleibt jedoch noch Frage, wann der riesige Eispanzer entstand. Während einige Forscher die Theorie vertreten, das sich das erste Eis vor einigen Millionen Jahren bereits bildete, entsteht durch die neuen Messmethoden ein ganz anderes Bild von der Antarktis. Würde der Eispanzer wirklich in solch einem langen Zeitraum entstanden sein, so würden die meisten Berge durch die natürliche Erosion gar nicht mehr existieren, allenfalls noch als ein Hochplateau. Nach den bisherigen Erkenntnissen scheint aber zumindest das untersuchte Areal schnell von Eis bedeckt worden zu sein. Hypothetisch wäre es nicht ausgeschlossen, das dieser gewaltige Eispanzer innerhalb weniger tausend Jahre, vielleicht vor 12.000-10.000 Jahren, entstand, wobei auch Landmassen durch das enorme Gewicht heruntergedrückt wurden.

Atlantis – nur eine Randnotiz Von Platon kennen wir die Sage von Atlantis. Wie auch immer die altgriechischen Texte richtig oder falsch übersetzt oder interpretiert wurden, oder wie man dazu steht. Der große Gelehrte behauptete, dass er die Kenntnisse darüber in Ägypten erhalten habe. Ägyptische Priester hätten ihm Einsicht in den 9000 Jahre alten Überlieferungen gegeben bzw. daraus vorgelesen.

Im internationalen Polarjahr 2009 soll es ja auch immer witzige Debatten darüber geben, wobei, bei der Betrachtung einer eisfreien Antarktis, auch manchmal unwissenschaftliche Nachdenklichkeit einkehren soll, wenn man einige Atlantis-Passagen Platons beiläufig betrachtet. Platon beschrieb Atlantis als ein Gebiet mit vielen großen Inseln vorauf sich weite Ebenen befanden. Auf der Hauptinsel gab es eine 3000 x 2000 Stadien große Ebene, wobei ein „Stadion“ etwa 180 Metern entspricht. Das entspräche 540 km x 360 km = 1944000 qkm. Und von Atlantis seine alle Meere gleichzeitig erreichbar gewesen...

Was wäre unsere Welt wohl ohne den Drang nach möglicher Erkenntnis und ausgeprägter Phantasie…

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Schlüsselwörter: antarktis | atlantis | platon | Gamburzew | südpol
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