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Politik: Soziales & Bildung

637 Kilometer für die soziale Gerechtigkeit.

Der „lange Marsch von Siggi und Peter“ nach Berlin.

Dass bei uns die soziale Lage prekär ist, kann spätestens nach den neusten Äußerungen des zukünftigen Herrscher über die Bundesbank, die Bank der Banken in Deutschland, Herrn Sarrazin, SPD nicht mehr bestritten werden.

„Jeder fünfte Berliner lebt von Sozialhilfeleistungen. Der Anteil der Hilfeempfänger ist doppelt so hoch wie im gesamten Bundesgebiet“ zitiert Herr Sarrazin cool und lässig in seinem letzten Interview aus den Statistiken zu dem Problemen in der Hauptstadt unseres Landes, auf das wir doch alle stolz sein sollen. „Wir haben ein Grundsatzproblem,“ danach wachse der Anteil von „Hartz-IV-Familien“ rasant und führe gerade in den Schulen dazu, dass es immer mehr „besonders schwierige Kinder mit besonders renitenten Eltern gibt“. Dieser Kampf sei kaum zu gewinnen, so das Resümee von Herrn Sarrazin.

Doch hier irrt sich Herr Sarrazin genauso wie viele seiner geistigen Parteifreunde von der CDU, der der Bundesbankpräsident der Zukunft eigentlich zu zuordnen ist , die gerade mit aller Vehemenz den „vereinbarten Kompromiss zur Reform der Hartz-IV-Jobcenter am Dienstag endgültig kippen“ will und das obwohl zwischen Bund und Ländern das vereinbart worden ist.

Gerade der Umgang mit der wachsenden sozialen Unterschicht, von dem auch immer mehr ältere Menschen, Alleinerziehende und Bürger mit Migrationshintergrund betroffen sind, bewegt viele Bürger in unserem Land, Doch nun haben sich Zwei aufgemacht, dem Protest und der Not vieler Bürger ein Gesicht zu geben. Siggi Kurtz und Peter Agricola brechen am 23. März 2009 von Köln auf und wollen bis zum 27. April 2009 zu Fuß nach Berlin kommen um dem Bundestagspräsidenten Herrn Norbert Lammert Unterschriftslisten und Ordner mit Hartz IV Schicksalen persönlich zu übergeben. Dazu sammeln sie auf ihren vielen Stopps in Deutschland wie am 13 April in Wolfsburg weitere Unterschriften von Bürgern. Am 10.03.09 kam dazu im Wolfsburger Kurier ein Artikel. Und Siggi und Peter hoffen darauf, dass neben ihrer Internetseite „Widerstand forumieren“, wo alle Stationen ihres Marsches aufgelistet sind, weitere Journalisten über dieses Unternehmen der sozialen Gerechtigkeit berichten.

So suchen die beiden Schlafplätze und weitere Mitstreiter und Unterzeichner. Und es geht den beiden konkret darum, dass Hartz IV Leistungen den Lebenskosten angepasst werden, alle Kinder sollen die gleiche Bildungschance erhalten – das versteht nun Herr Sarrazin bestimmt nicht – ein Volksentscheid auf Bundesebene ab sofort eingeführt wird und eine gerechte Sozialpolitik für alle Bürger. Dazu werden die beiden „Wanderer für soziale Gerechtigkeit“ durch Rainer Beutler, dem bekanntesten Mobbingopfer von VW unterstützt und begleitet für den Notfall, wenn etwas passieren sollte. Peter Klis hat dazu auf seiner Internetseite „Jetzt helfen WIR uns selbst“ Informationen zusammengestellt.

Begleiten auch Sie mit Anrufen bei der Presse, Unterschriften, Forumsbeiträgen und Besuchen an den Stopps der beiden diesen „langen Marsch für soziale Gerechtigkeit“ oder schicken sie eine Mail an die beiden.

Infos@steuerschmiede-berlin.de

Quellen.

http://www.online...ticle/1507

http://www.tagess...70,2753071

http://de.reuters...4F20090317

www.wolfsburger-k...

http://widerstand...z-t259.htm

http://www.steuer...ktuell.de/

http://www.jetzt-...iggiberlin

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Schlüsselwörter: Weg für soziale Gerechtigkeit | 637 Kilometer | Siggi Kurtz | Peter Agricola | Hartz IV | Lebenshaltungskosten. Rainer Beutler | VW | Bundestagspräsident | Bildungschancen | WIR | Peter Klis
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