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Sonstiges: Gesundheit

Krankenkassenfusion: Vereinigte IKK + Signal Iduna BKK = Signal Iduna IKK

Änderungen im Gesundheitswesen: Seit dem 1. Januar 2009 einheitlicher Satz für alle Kassen

Seit dem 1. Januar 2009 hat der Gesetzgeber erstmals in der Geschichte der gesetzlichen Sozialversicherung einen einheitlichen Beitrag (15,5 Prozent) zur gesetzlichen Krankenversicherung vorgeschrieben, der, so ist es zumindest geplant, zum 1. Juli 2009 um 0,6 Prozentpunkte auf 14,9 Prozent gesenkt werden soll.

Dieser Regierungsbeschluss führte bei über 90 Prozent der Mitglieder in der gesetzlichen Krankenversicherung zu einer Mehrbelastung in Form höherer Beiträge. So werden wohl zukünftig durch diesen einheitlichen Beitragssatz die häufigen Wechsel der Mitglieder der gesetzlichen Krankenversicherung zu anderen, ehemals etwas günstigeren Krankenkassen entfallen. Das könnte sich auch zu Gunsten der Mitglieder auswirken, so hofft man, denn nun wird verstärkt auf die Leistungen der Kassen geschaut, denn nicht alle Kassen bieten die gleichen Leistungen an. Wollen die Kassen also ihre Mitglieder halten oder gar neue bekommen, müssen sie gute Leistungen für weniger Geld anbieten.

Man könnte also sagen, der Markt hat sich für die Krankenkassen der gesetzlichen Sozialversicherung verschärft. Die Vereinigte IKK von Westfalen und die Signal Iduna BKK haben bereits reagiert und sich mit Beschluss der Verwaltungsräte beider Kassen vom 9. Januar 2009 zur Signal Iduna IKK zusammengeschlossen. Mit dieser Fusion gehen die ehemals beiden Kassen nun vereint und gestärkt in die neue Marktsituation.

Die Vereinigte IKK hatte bereits seit Jahren mit der Signal Iduna Versicherungsgruppe im Bereich privater Zusatzversicherungen kooperiert. So war der jetzige Zusammenschluss mit der Signal Iduna Betriebskrankenkasse offensichtlich vorprogrammiert. Zusammen haben die ehemals zwei Kassen nun mehr als eine Millionen Mitglieder und die neue Signal Iduna IKK gehört damit inzwischen zu den Top 20 der gesetzlichen Krankenversicherer.

Um nicht verschwenderisch mit den Mitgliedsbeiträgen umzugehen, versichert die neue Signal Iduna IKK ihren Mitgliedern, werden die alten Infobroschüren aufgebraucht und erst nach und nach, bei Bedarf, neue mit dem neuen Namen gedruckt. Auch die alten Versichertenkärtchen behalten ihre Gültigkeit. Erst bei Ablauf der derzeit gültigen Karte gibt es die neue Versichertenkarte.

Es erscheint unter den gegenwärtigen Fakten mehr als wahrscheinlich, dass andere Krankenkassen diesem Beispiel folgen werden und sich zusammenschließen. Hoffen wir, dass es auch den gewünschten positiven Effekt für die Mitglieder mit sich bringt…

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Schlüsselwörter: gesetzliche Krankenversicherung | IKK | Vereinigte IKK | Signal Iduna BKK | Krankenkassen | Krankenkassenfusion | gesetzliche Sozialversicherung | Krankenversicherung
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