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Wissenschaft: Umwelt & NaturschutzKlimawandel in Europa – Die Gletscher schmelzen wie nie zuvor

Der Aletschgletscher (Wallis CH) im Winter
Sehr extrem sieht man den Klimawandel an den Gletschern der Schweiz. In den letzten 160 Jahren haben die Eisriesen ca. 1/3 ihrer Fläche und 50% ihres Volumens verloren. Grundlage dieser Feststellung bilden teilweise Gemälde aus dieser Zeit, die mit den heutigen Gegebenheiten verglichen werden. Auch wenn diese Vergleiche, streng wissenschaftlich gesehen, nicht 100% stimmen, ist jedoch für jeden ersichtlich, wie sehr sich die Gletscher verändert haben. Wissenschaftlich bewiesen ist aber die Tatsache, dass Gletscherzungen (untere Enden der Gletscher) in den letzten 20 Jahren um bis zu 50m zurückgewichen sind. Seit dem Hitzesommer 2003 schrumpfen alle 1800 Gletscher der Schweiz.
Diese Veränderungen sind auch mit dem bloßen Auge zu erkennen. Jedes Jahr weichen die Gletscherzungen ein paar Meter zurück. Die Bezeichnung ewiges Eis, wie Gletscher landläufig bezeichnet werden, ist schon lange nicht mehr zutreffend.
Das Abtauen der Gletscher durch den Klimawandel hat auch unmittelbare Folgen. Anschwellende Gletscherseen und dadurch drohende Flutwellen, Gerölllawinen und Eislawinen bedrohen das Leben der Menschen in den Schweizer Alpen. Auch ökonomisch hat das ganze Auswirkungen. Alleine die Gefahrenabwehr der Folgen des Schrumpfens der Eisriesen würde Milliarden verschlingen. Viel Forscher gehen davon aus, dass das Schrumpfen der Gletscher nicht mehr aufgehalten werden kann.
Festzustellen bleibt nur, dass der Mensch selber Schuld ist und es ist nicht abzusehen, dass sich an der ganzen Situation grundlegend etwas ändert. Wir werden nur das Problem haben das die Generationen die nach uns kommen mit den Fehler leben müssen die wir begangen haben und wir Ihnen nicht erklären können was uns zu solch unsinnigen Handeln getrieben hat. Vielleicht ist es ja noch nicht zu spät, vielleicht haben wir noch die Möglichkeiten etwas zu ändern, wenn ja dann sollte es aber schnell geschehen sonst ist wirklich alles zu spät.
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