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Politik: Deutschland

Erst Erfurt und nun Winnenden

ein Wunder, daß nicht mehr passiert

Am Beispiel des schrecklichen Vorfalles in Winnenden werden gerade die üblichen Diskussionen in den Medien durch Berufene und Gutmenschen, wie gehabt geführt. Und es wiederholt sich auch hier nur Erfurt. Auf den Kern gehen nur wenige Beflissene ein wie z.B. Jürgen Esser, Jürgen Roth und meine Wenigkeit.

Briefwechsel mit www.juergenelsaesser.wordpress.com aufgrund seines Engagement und seiner Stellungnahme zu dem Vorfall mit Winnenden.

Sehr geehrter Herr JürgenEsser,

ich habe mich in ähnlicher Form geäußert. Deshalb hier als Wiederholung:

Ich bedauere auch und bin tief betroffen. Und nun werden wieder die Gewichtigen und Gutmenschen große Reden schwingen und man müsse doch und überhaupt.... Und dann geht es wieder ab in die Vergessenheit. Halt bis zum nächsten Male. Mich jedoch wundert höchstens, daß nicht viel mehr passiert. Ob nun von Jugendlichen oder Erwachsenen. Denn das Kernproblem ist völlig anders gelagert. Wir haben längst die Situation "jedem Dorfe seine Bronx" Die Justiz justiziert zunehmend menschenfeindlich rechtsbeugend bar Ihres eigenen Rechtsanspruches und die Behörden auf der Leistungsebene führen einen verkappten Bürgerkrieg durch Generalverdacht und Abwehr bis zur Sklavenhaltung Ihrem Souverän gegenüber. Und das Humannachwuchskapital wächst ohne Vision, Zukunft und wirkliche Breitenchance auf. Die Jugend ist längst alleine gelassen, unsere gesellschaftlichen Strukturen sind bar einer modernen Wissens- und Industriegesellschaft, wobei die Frage der Wissensgesellschaft sich wohl eher in Indien, China und Marokko entwickeln denn in der BRD. Denn dort freuen sich die Kinder auf Schule und hier ist der Grundton "scheiß Schule" Und das hat nichts, aber auch gar nichts mit anderen Kulturen oder anderen Kindern zu tun, sondern einzig mit der Haltlosigkeit und einer sinnberaubten Gesellschaft. Wir haben längst eine Drei- bis Vierklassengesellschaft, je nach Standort der Betrachtung. Das ist die Ebene der nicht mehr Einzufügenden lt. Politikaussage. So um die 20 % sind nicht mehr integrierbar. Dann der Teil der unteren Arbeits- und Bildungsebene, die so eben noch in einer Art Hilfsdienst in der Wirtschaft hin und her geschoben werden kann, dann die Rentner, auch aufgeteilt in ausreichend und nicht ausreichend, sowie die Behinderten und Kranken. Und alle sind nur Kostennutzenstelle. Eine ganze Bevölkerung wird Ihrer kulturellen, homogenen Körperlichkeit als Volk beraubt.

Denn das eigentliche Problem ist die "Vergötterung des golden Kalbes" in Form der angelsächsischen freien Marktwirtschaftsideologie, dessen Krönung wir gerade in diesen Tagen erleben. Speziell die staatlichen Landesbanken, die sich hier als beambtengeführte und als verlängerter Arm der öffentlichen Hand geführten Institute in der Sucht, sich diesem System anzuschließen und die Welt zu beglücken, auf den berühmten Steuerinseln mit obskuren Firmen wiederfinden wo die hochgekochten Verluste zu meist herkommen, deren Ende noch gar nicht feststehen, lässt auch für die Zukunft nichts gutes erahnen. Das, liebe Freunde ist ein klarer Verstoß der Verantwortlichkeit und ist Dokument einer aus dem Ruder geratenen "Reprä-Demokratie", die eben nie eine war bei wörtlicher Übersetzung des Wortes.

Hier und an vielen Stellen offenbart sich endlich die Verworfenheit einer im Volksmund zu recht so genannten "Bananenrepublik" die die BRD längst ist. Was eben auch so trefflich gerade von "Jürgen Roth" beschrieben wird in seinem Buch zur Mafiasituation Deutschland.

Und genau um diese Theorie haben die angelsächsischen Mächte mit Deutschland vor 90 Jahren angefangen, irgendwie Krieg zu provozieren, was sich ja in so schrecklicher Weise über den europäischen Kontinent im Besonderen, ergossen hat. Seit 1949 ist Deutschland von einer Generation, die nie Freund der Demokratie war, in ein Korsett gezwängt worden der vermeintlich besonderen Form der Demokratie, die man den Deutschen eben nicht überlassen könne. Und da war Adenauer ja ein Fuchs und der eigentliche Kriegsgewinnler, denn er hat die Alliierten nicht auf dem Schlachtfeld bezwungen, sondern in der Diplomatie, also im Politischen. Denn die wollten die angelsächsische Demokratie und Adenauer und seine Mitbegründer der BRD unter Aufsicht, eben nicht. Wer diesen Wettstreit gewonnen hat, ist ja hinlänglich bekannt und täglich zu erleben.

Die BRD ist nicht reformierbar und nach internationaler Rechtstellung ohne staatliche Legitimität. "Zeuge: Prof. Dr. H.H. von Arnim, Junkers, Luxemburg u. A. Sie regiert mit einem Ermächtigungsgesetz nach einem Staatsstreich seit 1990 und verweigert die Inthronisierung der wahren Rechtssituation und des Staatsrechtes und seiner demokratischen Grundlage auch in Form einer neuen Verfassung durch das Volk, um eben Deutschland seine Handlungsfähigkeit zurück zugeben. Man weiß in Berlin und den Machtstrukturen genau, die Wiederherstellung des Rechtes, des Staatsrechtes und einer anderen notwendigen Demokratieform, bedeuten auch das Rütteln an den Machtgegebenheiten. Nur, die BRD ist eigentlich am Ende und nicht mehr reformierbar. Deutschland muß also in Form einer Kernsanierung und Neuausrichtung und demokratischen Struktur, die man so nennen darf und sich nicht allein ein einem Wahlrytmus erschöpft, saniert werden. Der Mensch muß wieder in den Mittelpunkt gestellt werden und die Wirtschaft und sein Geldwesen, müssen sich der deutschen Tradition des Wertschöpfungsprinzips und des Dienens wieder anpassen lernen. Die Ellenbogengesellschaft, wo die gesellschaftliche Anerkennung vom Kontoabstand abhängt und der reich gewordene Zuhälter heute gesellschaftsfähiger ist als die Pflegerin im Altenheim, müssen ein Ende haben. Und die Werte einer Gemeinschaft müssen wieder neu bestimmt werden. Denn "Gerechtigkeit erhöhet ein Volk, doch die Sünde ist der Leute Verderb" (Bibelzitat aus "Sprüche")

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Schlüsselwörter: Erfurt | Winnenden | Verwerfungen | Gesellschaftsproblem
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