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Wissenschaft: Sonstiges„Fliegender Teller“ über der Provinzhauptstadt Chantaburi
Wie wir wohl wissen, ist es mit dem Zeitgefühl des thailändischen Durchschnitt-Landbewohners nicht so ganz genau zu nehmen. Hier, wo die meisten einfachen Menschen vom Land mehr oder weniger aktiv und bewusst vor sich in den Tag leben, spielt die Zeit nur eine geringe und untergeordnete Rolle. Darum kann auch das im Folgenden geschilderte Ereignis zeitlich nicht ganz exakt eingeordnet werden. Wenn man jedoch die Aussage unserer Zeugin zugrunde legt, dann muss es sich etwa Mitte Januar 1997 abgespielt haben.
Bei einer unserer Thailand-Reisen, im Jahr 1997, verbrachten wir die ersten drei Wochen in Tapsong bei den Schwiegereltern. Tapsong ist ein kleines, verschlafenes Nest im Soi-Dao Hochland in der Provinz Chantaburi und liegt etwa knappe 20 Kilometer von der Grenze zum östlichen Nachbarn Kambodscha entfernt. Die gleichnamige Provinzhauptstadt Chantaburi wiederum liegt von Tapsong gute 100 Kilometer südlich. Sie ist über die Nationalstraße Nr. 317 zu erreichen.
Während wir in der zweiten Woche wieder einmal, wie so oft, in großer Familienrunde beisammen saßen, kam auch die Tochter der Cousine meines Schwiegervaters hinzu. Sie erzählte uns plötzlich von einem Erlebnis, das sie zusammen mit ihrem Mann und einigen Arbeitskollegen hatte, als sie „vor ungefähr sechs Monaten“ (das wäre demnach also in Etwa Mitte Januar 1997 gewesen) für eine Baufirma auf einer Baustelle in der Nähe der Provinzhauptstadt Chantaburi arbeitete.
In den frühen Abendstunden, während der Dämmerung (demnach in etwa zwischen 17.30 Uhr und 18.30 Uhr Ortszeit ) sahen sie von ihrer Baustelle aus, auf der sie gerade arbeiteten, vor den nahen Bergen etwas fliegen, das die Zeugin im Aussehen wie einen „Teller“ beschrieb. So bezeichnete sie das Objekt dann während ihrer weiteren Ausführungen als „fliegenden Teller“. Die Skizze entstand nach ihren Angaben.

Skizze: Axel Ertelt (nach Zeugenangaben)
Nun sind solche „UFO-Beobachtungen“ so eine Sache und ernstzunehmende UFO-Forscher wissen, dass solche Größenangaben sehr relativ sind und ohne irgendwelche Bezugspunkte, die leider auch in diesem Fall nicht vorhanden waren, keine Rückschlüsse auf die tatsächliche Objektgröße zulassen. Persönlich möchte ich jedoch davon ausgehen, dass das Objekt schon eine beachtliche Größe gehabt haben muss. Das geht auch aus der weiteren Schilderung hervor, in der einige Details zutage kamen.
Während unsere Zeugin und einige ihrer Arbeitskollegen den „fliegenden Teller“ weiter beobachteten, lief ihr Mann los um einen Fotoapparat zu holen. Leider kam er erst zurück, als sich das Objekt schon weit entfernt hatte und nur noch als kleiner Punkt am Himmel erkennbar war. So wurde erst gar nicht der Versuch unternommen noch ein Foto davon zu machen.
Die Farbe des Objektes wurde als silbergrau beschrieben. Rundherum sollen sich eine Reihe von Lichtern in der grellen Farbe weißer Leuchtstoffröhren befunden haben, die bei allen den Eindruck einer Reihe von beleuchteten Fenstern erweckten. Die ganze Sichtungsdauer zog sich über mehrere Minuten hin, bis das Objekt am Himmel verschwand.
Ob es noch weitere Zeugen gab, und ob die thailändische Presse über diesen Fall berichtet hatte, konnte ich leider nicht mehr in Erfahrung bringen. Für viele Thais scheint so etwas jedoch nichts Außergewöhnliches zu sein, denn einige erzählten mir, dass man häufig und überall am Himmel Thailands merkwürdige Objekte und helle nächtliche Lichter sehen könnte...
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