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Lokales: Sonstiges

Thailand-Wundersame Buddha-Figuren (2)

Wundersame Geschichten über Buddha-Figuren

Geschichten über wundersame Buddha-Figuren

Da es in Thailand Millionen von Buddha-Figuren aller Grössen gibt, ist es bemerkenswert, dass sich die ungewöhnlichsten Geschichten auf nur wenige Buddha-Statuen beziehen. Die meisten hört man erst so richtig, wenn man intensiv danach fragt, warum die eine Buddha-Statue mehr verehrt wird als die andere

Hier eine Auswahl ungewöhnlicher Geschichten, die das Eigenleben und die Macht von Buddha-Statuen untermauern sollen. Mag auch manches der mir erzählten Informationen ausgeschmückt worden sein, letztendlich bleibt vieles unerklärlich! Die Thais wachsen mit solchen Geschichten auf. Möge sich jeder selber seine Gedanken über die Geschichten machen und jeder seine ganz persönliche Antwort finden.

Der sprechende Buddha

Von einer grossen, liegenden Buddha-Statue in einem Wat der Provinz Ang Thong heisst es, sie habe in der Regentschaft von König Chulalongkorn die Fähigkeit der Sprache bewiesen. Eines Nachmittags, als der Abt des Wats und eine grosse Zahl von Mönchen anwesend waren, habe die Statue zunächst einige murrende Töne von sich gegeben. Als sich die aufgeregte Menge wieder beruhigt hatte, kam mit der Figur und dem Abt ein Dialog zustande. Die Statue sagte eine schwere Cholera-Epidemie voraus. Als der Abt die Statue fragte, ob man die Epidemie bekämpfen könnte, gab die Buddha-Statue die Rezeptur einer Kräutermischung bekannt, die man anfertigen sollte. Tatsächlich soll die Epidemie ausgebrochen sein und die Kräutermischung war das Allheilmittel dagegen.

Der vergrabene Buddha

Eine der ungewöhnlichsten Buddha-Figuren Thailands befindet sich 20 km nördlich von Phuket Town, im Wat Thong, dem Tempel des goldenen Buddhas. Diese Figur ist halb in der Erde vergraben, und nur die obere Hälfte ragt hinaus. Eine lokale Legende erklärt auch diesen seltsamen Zustand.

Dort, wo heute der Wat Phra Thong steht, war Anfang des 19.Jahrhunderts nur eine kleine Weide. Hier hatte ein Junge einen Büffel weiden lassen. Als es mittags sehr heiss und der Junge müde wurde, beschloss er etwas zu Schlafen. Zuvor wollte er aber den Büffel an ein Metallstück festbinden, dass aus der Erde ragte, damit der Büffel nicht weglaufen konnte.

Abends trieb der Junge den Büffel heim, so wie er es jeden Tag tat. Zuhause angekommen, wurde er plötzlich krank. Sein Zustand verschlimmerte sich zum Abend, und am nächsten Morgen war das Kind tot. Die Familie war fassungslos, war ihr Junge doch vorher kerngesund. Niemand konnte sich den plötzlichen Tod erklären.

Eines Nachts hatte der Vater des Jungen einen seltsamen Traum, der ihn zu der Weide führte, an der sein Sohn den Büffel gehütet hatte. Verstört machte sich der Vater am nächsten Morgen auf, um die Weide zu untersuchen. Wie von einer inneren Stimme geleitet, stiess er auf das aus der Erde ragende Metallstück, an dem sein Sohn den Büffel angebunden hatte. Von Neugierde und Furcht getrieben, rief er einige Freunde zusammen, und gemeinsam versuchte man nun, das Metallstück auszugraben, da er es alleine nicht schaffte.

Schon nach kurzer Zeit kam zur Verblüffung aller eine goldene Buddha-Statue zum Vorschein. Das Metallstück war nichts anderes als der Haarkranz der Statue. Trotz aller Kraftanstrengungen konnten die Männer den Buddha aber nicht aus seiner inneren Umklammerung lösen. Ihnen gelang es nur, die Figur bis zur Brusthöhe freizulegen. Da sie glaubten, es wäre ein geheiligter Willen der Buddha-Statue, liessen sie den Buddha in der Erde und errichteten einen Wat darum herum, den heutigen wat Phra Thong. Natürlich könnte man meinen, dass sich die Männer vielleicht nicht genügend angestrengt hätten, aber in der nachfolgenden Geschichte wird gezeigt, dass wohl mehr dahinter steckt.

Einige Jahre später, im Jahre 1809, fielen die Burmesen plündernd in Phuket ein. Als sie die goldene Buddha-Statue sahen, versuchten auch sie den Buddha aus der Erde zu ziehen. Doch auch sie schafften es nicht die Figur aus der Erde zu lösen. Als sie den Einfall hatten zumindest den Kopf zu erbeuten und abzuschlagen, wurden sie urplötzlich von wilde Hornissenschwärmen angegriffen, von denen sie schliesslich auch in die Flucht geschlagen wurden.

Die Einwohner von Phuket bauten den Wat weiter aus und liessen den Buddha mit einer Gipsschicht bedecken, um ihn vor den Blicken raffgieriger Feinde zu schützen. Im Laufe der Zeit wurde diese Gipsschicht aber von Abertausenden von Gläubigen mit Goldblättchen bedeckt, so das wieder ein goldener Buddha entstand. Auch heute kommen täglich Hunderte von Thais zu dem Wat, um die Figur zu ehren. Für sie hat die Figur ein starkes Eigenleben und damit verfügt sie auch über wundersame Kräfte.

Der Wat enthält weitere sieben Buddha-Statuen, die aber in voller Grösse zu sehen sind, und die sieben Wochentage symbolisieren sollen. Die Gläubigen werfen Spendengelder in ein Sammelgefäss, das beim Buddha ausgestellt ist, der mit ihrem Geburtswochentag bezeichnet ist. Wie das Anbringen von Goldblättchen soll auch dies helfen, Verdienste für das nächste Leben zu erwerben. Der Wat Phra Thong befindet sich in Thalang, nordwestlich von Phuket Town.

Der magische Buddha

18 km südwestlich von Lampang befindet sich der Wat Phra That Lampang Luang. Er wurde im 11.Jahrhundert erbaut und gehört zu den ältesten Anlagen Thailands. Seine spirituelle Bedeutung erhält das Wat durch den Phra Keo Don Thao, der auch als Jade-Buddha bezeichnet wird und dem magische Fähigkeiten zugesprochen werden, so dass dieser Buddha ebenfalls von vielen Thais regelmässig besucht wird. In früheren Zeiten, so die Überlieferungen, hatte die Figur in einem gleichnamigen Wat in Lampang gestanden. Die Buddha-Figur soll sogar aus denselben Materialblock gehauen worden sein wie der berühmte Emerald Buddha im Wat Phra Keo in Bangkok.

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Schlüsselwörter: buddha | teja | deja | wunder | buddha-statue | thailand
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