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Medien: Leute

Du liebe "Zeit": Redakteur sieht erst Heinz Erhardt und dann Reichspropagandaminister

„Zeit“-Redakteur Jens Jessen - oder: Rückwärts und nicht vergessen: „So harmlos war er nicht.“ Wer? Heinz Erhardt, der heute 100 Jahre alt geworden wäre. Es ist zwar nicht das erste Mal, dass diese Wochenzeitung Blödsinn für vergessliche Akademiker veröffentlicht, aber dieser Beitrag hat in dieser Rubrik einen Ehrenplatz verdient.

Möglich erscheint, dass Jens Jessen dermaßen schreckhaft ist, dass er bereits zusammenzuckt, wenn im Fernsehen an ein Gedicht von Heinz Erhardt erinnert wird, bei dessen Vortrag der Komiker die Stimme erhebt. Was er da gesehen habe, merkt der Feuilletonist an, sei „satanisch“. Und schon taucht vor dem geistigen Auge dieses „Zeit“-Redakteurs Reichspropagandaminister Joseph Goebbels auf, der im „Reichspalast“ der Welt den „totalen Krieg“ erklärt. Wenn er das seinem Therapeuten beichten würde…

Doch es hagelt noch mehr Vorwürfe. So soll sich Heinz Erhardt auf einem „gewalttätigen Urgrund“ bewegt haben, als er in einem Sketch der Klavier spielenden Trude Herr nicht nur Blumen zugeworfen hat, sondern zuletzt auch noch die Vase. Die ist selbstverständlich für Jens Jessen nie wieder zu kitten, aber dann nimmt Heinz Erhardt auch noch eine Fahrstunde und landet beim Einparken an einer Wand.

Nicht nur darüber kommt dieser „Zeit“-Redakteur nicht hinweg, er ahnt für die nächste Fahrstunde sogar noch Schlimmeres, nämlich dies: „…seine Bemerkung `Für den Anfang nicht schlecht´lässt recht deutlich erkennen, dass er beim nächsten Mal gerne eine größere Beule verursachen würde.“

Ob sich Jens Jessen in dem Zustand, in dem er sich befunden haben muss, als er diesen Artikel geschrieben hat, überhaupt noch in ein Auto setzen dürfte, sei dahingestellt.

Höheren Blödsinn für vergessliche Akademiker veröffentlicht die „Zeit“ übrigens nicht nur in Artikeln, auch in mails kommt das vor. So hat mir kürzlich einmal die Chefredakteurin mitgeteilt, dass sie eine meiner Rezensionen interessant gefunden habe, diese Auffassung teile auch die Redaktion, als ich sie jedoch gefragt habe, ob mein Artikel von der „Zeit“ veröffentlicht wird, antwortete sie: „Machen wir nicht.“

Kein Wunder: Sonst könnte es eng werden für Redakteure wie Jens Jessen…

Heinz-Peter Tjaden

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Schlüsselwörter: Heinz Erhardt | Joseph Goebbels | Trude Herr | Satanismus | Gewalt | Die Zeit | Komiker
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