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Politik: Recht & Co.

Verfolgung Unschuldiger mit dem Joker "Wider besseres Wissen"

Die Justiz schert sich nicht um Recht und Gesetz. Wozu auch? Es genügt doch die Verleumdung gegen das Justizopfer, es habe "wider besseres Wissen" gehandelt.

Zu den Lieblingsvorwänden der BRD bei der Verfolgung Unschuldiger gehört die Verleumdung, das Justizopfer hätte "wider besseren Wissens" (wbW) eine Straftat begangen. Diese Formulierung erscheint mehrfach wörtlich im StGB, s. § 145d (Vortäuschen einer Straftat) und § 164 (Falsche Verdächtigung). Sie wird aber auch sonst gerne zur Verfolgung Unschuldiger missbraucht, etwa beim § 132a (Mißbrauch von Titeln, Berufsbezeichnungen und Abzeichen).

Zunächst ist zuzugeben, dass das Kriterium "wbW" an sich ein sinnvoller und notwendiger Aspekt bei der Beurteilung von Straftaten ist, denn dies entscheidet z.B., ob beim Erstatten einer Strafanzeige (§ 164) ein Gebrauch oder ein Missbrauch der staatlichen Ordnung vorliegt.

Absolut unerlässlicher Prüfstein sind dabei allerdings die objektiven Kriterien, um eine Handlung als Straftat "wbW" erkennen zu können. Exemplarisch veranschaulicht sei dies anhand des o.g. § 132a, zumal die BRD hartnäckig behauptet, der Autor würde sich "wbW" "als römisch-katholischer Priester ausgeben". Um römisch-katholischer Priester zu sein, muss man sowohl a) römisch-katholisch als auch b) Priester sein.

Zu a): Zur römisch-katholischen Kirche gehören alle Getauften, sofern sie sich nicht z.B. durch Häresie, d.h. Leugnung eines unfehlbar definierten Glaubenssatzes (Dogma), von der kirchlichen Gemeinschaft getrennt haben. Wer also z.B. zum Verein von "Vatikanum 2" gehört, der ist damit objektiv von der katholischen Kirche getrennt, denn bereits in den Texten des sog. "Zweiten Vatikanischen Konzils" sind bewiesenermaßen unleugbar objektiv Häresien enthalten.

Zu b): Priester wird man alleine durch eine gültige Weihe und bleibt es dann auf ewig.

Der Autor beweist u.a. auf seiner Homepage fortwährend und für jeden sofort unwiderlegbar ersichtlich, dass er a) in keiner Weise zum "Vatikanum-2"-Verein gehört und dass ihm auch sonst keine Häresie nachgewiesen werden kann, und dass er b) eine zweifelsfrei gültige Priesterweihe besitzt.

Die BRD ignoriert nun diese beide Fakten kurzerhand ohne jede Begründung und "verurteilt" statt dessen gegen alle Fakten und wiederum ohne jede Begründung den Autor immer wieder wegen "Missbrauchs von Titeln" - einzig und allein mit dem durch nichts rechtfertigbaren Joker "Wider besseren Wissens". Als besonderes Dilemma kommt hinzu, dass der Autor sich trotzdem nicht dem Zwang der BRD unterwerfen darf, seinen Status als römisch-katholischer Priester selbst zu bestreiten, denn damit würde er tatsächlich selbst zum Häretiker, d.h. aufhören, katholisch zu sein. Er würde damit nämlich u.a. gegen Dogmen aus der Sakramentenlehre verstoßen. Ferner würde der Autor damit u.a. behaupten, dass die Kirche dem Staat unterwerfen wäre - was ebenfalls eine ausdrücklich verurteilte Häresie ist.

Dies ist nur ein symptomatisches Fallbeispiel für die rettungslos wuchernde "WbW-Justiz" der BRD, worüber Tausende laut jammern und Hunderttausende heimlich stöhnen. Wer dabei Beweise für Rechtsbeugungen - welcher Art und aus welchem Bereich auch immer - veröffentlicht, der wird zusätzlich verurteilt, weil er "wbW" die Justiz "beleidigt" und "verleumdet"; und wer gar wegen bewiesener Rechtsbeugung Strafanzeige erstattet, der wird zusätzlich verurteilt, weil er sich "wbW" der "falschen Verdächtigung" schuldig gemacht hat.

Ein Ausweg aus dieser permanenten allumfassenden Justiz-Katastrophe scheint nur möglich durch Rückbesinnung auf das Widerstands- und Notwehrrecht.

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Schlüsselwörter: Verleumdung | Justizopfer | röhmisch-katholische Priester
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Kommentare

am 19.02.2009 09:04:41 (91.65.33.xxx) Link Kommentar melden
Dieser Analyse des justizialen Alltags, kann ich aus eigenem Erleben nur zustimmen. Wobei ich noch nicht verurteilt bin, obwohl ich Strafanzeige etc. gestellt habe. Aaber mir wird wohl irgendwann der STGB 21(Plem plem) zu teil, so meine Vermutung.Wahrscheinlich dann gestütz auf das neue Sozialpsychologische Gutachten gesellschaftlicher Verhaltensentwicklungen, wonach es nun den "Systemprenger" als Soziopsychostaatliche Krankheitsform erfunden wurde, um im Sinne von Herrn Breschnew, Gott sei seiner Seele gnädig, hier nicht zuorndungsfähige Kritiker, kurzerhand eingewiesen werden können. Ein Angebot hatte ich schon einmal von einem Staatswanwalt über Dritte erhalten. Was nun den Widerstand angeht, so ist lt. juristischer Analyse von Wissenschaftler dieses Genres der Artikel 20 Abs. 4, dahingehend interpretiert worden, daß dieser bis zum legalen Tyrannmord reicht. Da der Tyrann sich in der Postmorderne jedoch nicht mehr in einer Einzelperson eines Despoten offenbart, sondern in den vermeintlich nicht zu greifenen Nichtzuständigkeiten der zuständigen Verantwortlichen an den Schaltstellen des Systemes, so ist zu hinterfragen, ob diese wissenschafltiche Analyse, richtig übertragen, nun zu einer Art Gruppenmord, berechtigt. Denn wie soll in der Moderen einer Verwaltungsdiktatur im pseudodemokratischem Gewand als BRD-Fainaz-GmbH, die längst per Staatssteich und Ermächtigungsgesetz ohne staatliche Legalität weiter besteht und ihre Macht mißbraucht und vom EU-Gerichtshof für Menschenrechte als "Unrechtsstaat" beglaubigt wurde, also ein Un-Staat darstellt, also keiner mehr ist und seine Legalität verloren hat, gestoppt werden? Da kommt noch Einiges auf uns zu. Und mir schwant da nichts Gutes.
Jürgen Schmelzer
am 15.06.2009 17:06:54 (84.128.223.xxx) Link Kommentar melden
Hi, es ist traurig, traurig, aber wahr, ich erlebe zur Zeit die "Verfolgung Schuldloser" persönlich. Nach meiner Ansicht bringt das Widerstandsrecht nichts, oder doch ?, aber dann wohl nur , weitere eigene Probleme für den Recht fordernden. Es ist ersichtlich aus der geringen Wahlbeteiligung, die Masse sagt sich, derartige Parteien sind nicht wählbar. Der Staat hat die Macht , er versucht ein Bussgeld gegen die Nichtwähler zu legalisieren . Wir leben in einer feinen Demokratie, doch das Dreigestirn der MFG i.G. wird alles in einer Edeldemokratie und zum Guten wandeln. Unsere Garantien sind Wohlstand, Vollbeschäftigung, Sicherheit und Zufriedenheit für alle Menschen. Habt Mut und Ausdauer, nehmt uns als die Zukunftsideologen, ihr hört bald mehr von uns MfG Jürgen Schmelzer

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