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Politik: Soziales & Bildung

Der Cybermob wächst wie ein Tumor

Heute wird gerade unter Jugendlichen und Heranwachsenden per Handy oder im Internet gemobbt.

Wer kennt das nicht, man schreibt zu einen Thema in einem Forum seine Meinung und schon wird man von diversen und beleidigenden Antworten überhäuft. Cybermobbing ist gerade der Weg der Jugendlichen und Heranwachsenden um sich als Mobber hervor zu tun. In einer Kultur, in der die Umgangssprache die Begrüßung an der Bushaltestelle nur noch aus „Opfern und Juden“ besteht, hat Mobbing heute eine dominante Stellung im Denken der Menschen eingenommen.

Viele Initiativen, Gruppen und Einzelpersonen wollen nicht länger wegschauen, wie das unsere Politiker so gerne machen, sondern sich gegen den Mob wehren. So hat das John Lennon Gymnasium in Berlin am 10.02.09 die Eröffnungsveranstaltung zum Safer Internet Day 2009 (SID) inne. Als Angobt gab es unter anderem das „Klicksafe“, ein Unterrichtsmodul der Europäischen Kommission.1. Klicksafe „sieht vor allem Social Networks in der Pflicht.“ Hierbei wird von den sozialen Netzwerkbetreibern erwartet, dass sie neben den Inhalten auch „Meldefunktionen zur Verfügung zu stellen und diffamierende Inhalte umgehend zu löschen“.2

Das Berliner Landesprogramm jugendnetz-berlin.de der Landespressestelle stellte Informationsmaterialien zur Verfügung und hat auch Beratungsadressen veröffentlicht. Einfach mal bitte reinklicken und anschauen, noch etwas dürftig was unsere Politiker da stricken lassen, doch zu mindestens geschieht etwas mal außer Wegschauen.3. Dabei hat der SID nun fast schon eine Tradition, denn es gibt ihn seit 2004 jeweils am zweiten Dienstag im Februar. Ziel ist es, die „Internetsicherheit“ in der Öffentlichkeit und bei den Betroffenen bekannt zu machen. „Schirmherrin des internationalen Aktionstags ist Vivian Reding, die EU Kommissarin für „Informationsgesellschaft und Medien“. Als deutscher Knotenpunkt im europäischen Netzwerk INSAFE (Internet Safety for Europe) koordiniert Klicksafe die Aktionen hierzulande.“ 4.

Über Google findet man landesweit die verschiedensten Angebote und Veranstaltungshinweise, die nicht mit dem SID enden. So wird jeden Monat in Bremen eine Veranstaltung mit einem Schwerpunktthema jetzt schon im Internet zur besseren Zeitplanung vorgestellt. Man darf hoffen, dass der SID mehr und mehr bei den Usern des Internets eine feste Größe wird und Mobbing auch da bald der Vergangenheit angehört.

1. http://www.blogsp...ung/31815/

2. news/wirtschaft_t...0297-1.htm

3. http://www.berlin...index.html http://bildungskl...-berlinde/

4. http://www.medien...2009-2.htm

5. http://fobi.jugen...009/2.html

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Schlüsselwörter: Klicksafe | soziale Netzwerkbetreiber | Bremen | Europäische Kommission | Safer Internet Day | SID
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Kommentare

am 14.02.2009 12:17:07 (91.65.27.xxx) Link Kommentar melden
Ein richtiger, wichtiger und interessanter Bericht. Nur ich erkenne ein paar Schönheitsfehler, die mir, so düngt es mir, die ganze Sache ins Leere laufe lassen. Denn es ist ein grundsätzliches Problem, das mit Flickwerkmaßnahmen auf so vielen Ebenen, leider des Prolbemes nicht Herr werden. Denn wir haben gesellschaftlich längst amerikanische Verhältnisse. D.h. jedem Dorf seine "Bronx". Und da in dieser Gesellschaft die Jugendlichen meist alleine gelassen werden ohne Ziel und vernünftiger Perspektive, es sei denn von Haus aus ist genug Geld für Erziehung, Ausbildung und Materialismus, vorhanden, wird sich die Situation eher verschlechtern, denn verbessern. Und mit dem Hintergrund der Wirtschaftskrise, die uns die nächsten fünf Jahre beschäftigen wird, wohl noch mehr.
Zu Nero?s Zeiten gab es Brot und Spiele. Heute gibt es RTL. Die Kirchen haben kaum noch Angeobt an Jugendarbeit, die Vereine, außer Sportvereinen, liegt danieder. Die Bildung ist im Gestrüpp ideologischer Parteiplanspiele und der Minsterialbürokratie, die alle Ebenen gesellschaftlichen Lebens durchdrungen hat, hängen geblieben. Besserung ist nicht in Sicht, da die Staatskrise in der BRD und die fehlenden Rechtsgrundlagen seit der Wiederverinigung Deutschlands und den unhaltbaren Zustand des damit verbundenen Staatsstreiches einer beendeteten BRD, was sich langsam rumspricht und immer mehr in die Sackgasse führt, eben eine sinnvolle Regelung der anwachsenden Problem erschwert, denn verbessert. Alles was läuft, inklive der rechtswidrigen klammheimlichen Gesetzesänderungen, -Negierungen und hilflosen Versuche, das Grundgesetz in eine Verfassung zu wandeln, führt in die Irre, wie die bereits vorhandenen Beispiele belegen. Also, wer spricht da noch von "unseren Politikern?" Die Meinigen sind sie schon lange nicht mehr. Mit Staatsstreichern und "Kriminellen" will ich nichts zu schaffen haben. Ich kümmere mich derweil um die Lösung und die Wiederherstellung des Rechtsstaates, des Staatsrechtes und einer Demokratie, die diesen Namen verdient und nicht mehr Repräsentiert werden muß. Welcher geneigte Leser möchte seine Freiheit zurück im Sinne von Carl Jaspers: "
Ohne Freiheit keine Wahrheit – ohne Wahrheit keinen Frieden
(Karl Jaspers)

Das Elexier der Geschichte ist der Saft, aus dem Du Zukunft schöpfst. Nimmst Du es nicht ein, vertrocknest Du zu Lebenszeit und erfährst nie, wer, was und wozu Du bist.
(Rainer Karow)
am 16.02.2009 14:12:00 (217.83.76.xxx) Link Kommentar melden
Es mag sein, dass wir Verhältnisse wie in den USA haben. Doch dort gab es die Bürgerrechtsbwegung, Menschen ie auf die Straße ginegn um sich zu wehren. Heute haben sie sich einen prsäsidenten gewählt, der vor 45 Jahren nicht mal in Bus neben einem sitzen durfte, weil er die faslche hautfarbe hatte.
Heute sitzt er in "Weißen Haus", witzig dieser Wink das Schicksals, oder? Und wenn er einen fehler macht, stellt er sich hin und sagt offen und herlich: "Ich habe da Mist gebaut, ich hätte bersser hinschauen müssen." So was nennt man wohl Offenheit und Ehrlichkeit.
Bei uns behauptet die Bundesregierung und insbesondere Frau Merkel immer noch, unsere gesetze gegen die Täter von Mobbing reichen vollkommen aus, obwohl das Problem heute sogar in Vorstandsetagen angelangt ist und alle sagen, bei uns wird gemobbt was das Zeug hält:
"Guten Morgen Du Opfer", sagt das nicht alles?
"Guten Morgen Du Jude", damit wird doch dem Opfer klar gemacht, was man gerne mit ihm machen will und wo er in unserem Lande steht.
Doch wo sind die Intelektuellen, Künstler und Schriftsteller die den Mut haben, die probleme anzusprechen, Filme zu machen oder gar darüber im Fernsehn ihren Protest zum Ausdruck zu bringen.
In "Clockwork Orange" hat dies in den 70er Jahren mal ein Filmemacher versucht, vieles was man da sieht, ist heute Realität. Traurig aber wahr, wir wollen sehen wie unsere Politiker reagieren, wenn wir ihnen das schwedische Antimobbinggsetz auf deutsch vorlegen, os sie wenisgtens es mal lasen und darüber diskutieren?
Was glaubt ihr?

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