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Politik: Politische Meinung

CDU veranstaltet Kesseltreiben gegen Buchautor

Schlechte Zeiten für Historiker

Der Druckereibesitzer Karl Nolle will ein Buch über die Blockflöten-Vergangenheit der sächsischen CDU-Prominenz veröffentlichen. Im Verein mit BILD hat die Partei jetzt eine Hetzkampagne gegen den Autor losgetreten. Der Dresdner SPD-Mann und Chef-Aufklärer im sächischen Landtag ist schon seit langem ein schmerzhafter Dorn im Fleisch des Koalitionspartners.

Nolle förderte mit seinem hartnäckigen Nachbohren die brisanten Fakten zutage, die mit Biedenkopf und Milbradt bereits zwei CDU-Ministerpräsidenten zum Rücktritt zwangen. Entsprechend groß ist der Hass innerhalb der CDU - und nicht nur dort - auf den ungeliebten "Wessi". Als Obmann seiner Partei in mehreren parlamentarischen Untersuchungsausschüssen, so bei den Verstrickungen Kurt Biedenkopfs in die Affäre um das Paundorf-Center, hatte er Christdemokraten bis zur Weißglut gereizt. Diese sinnen wenig christlich auf Rache.

Als Nolle jetzt mit Stanislaw Tillich durch seine Veröffentlichungen über dessen DDR-Vergangenheit den dritten CDU-Ministerpräsidenten in Bedrängnis brachte, reagierten die CDU-Spitzen genervt und kopflos. Gegen Nolles Schwarzbuch "Sonate für Blockflöten und Schalmeien" inszenierten sie zunächst eine Leserbriefbriefkampagne mit wüsten Beschimpfungen und Unterstellungen gegen den Autor, obwohl noch nicht eine einzige Seite des Buches bekannt war. Jetzt kündigt Ex-Innenminister Eggert eine Klage gegen das Buch an. Den Vogel schoss freilich CDU-Generalsekretär Michael Kretschmar ab. Er ist der Auffassung: "Nur wer in der DDR gelebt hat, darf über die Lebenswege der Ostdeutschen urteilen." Für Historiker brechen demnächst wohl schlechte Zeiten an. Wer hat schließlich im alten Rom oder zu Zeiten Platos in Griechenland gelebt. Da mochte auch BILD nicht abseits stehen und kritisierte Nolle, weil er der APO gehört habe. Hoffentlich war der Schreiber alt genug, dass er sich ein Urteil erlauben konnte.

Die CDU feiert unterdessen tapfer ihre aufrechten Kämpfer Hickmann, Lemmer und Kaiser aus den Anfangszeiten der DDR-CDU. Jedenfalls offiziell. Davon allerdings will man nicht überall etwas wissen. So steht etwa auf der Homepage der Ortsgruppe Mühlau noch heute: "Der vom damaligen Landesvorsitzenden der CDU Dr. Hickmann 1949 gemeinsam mit Lemmer und Kaiser inszenierte Spaltungsversuch, die CDU in ein pro-westlichen Kurs gegen die Arbeiterklasse zu führen, führte auch in Mühlau zu heftigen Auseinandersetzungen, die bis zu Austritten aus der Partei führten. Der progressive Kern der CDU setzte sich durch."

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Schlüsselwörter: DDR | Vergangenheit | CDU
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Kommentare

am 13.02.2009 19:16:19 (217.83.111.xxx) Link Kommentar melden
Das war schon immer eine Stärke unserer "Christen" sich mit bestimmten fragwürdigen Formen sich demokratischer Kritik zu entziehen, doch wenn jetzt schon ein Autor angriffen wird, hat das eine neue Dimension erreicht.
Mich erinnert das an IM Erika und welche Macht bestimmte Kräfte heute wieder haben. Gerade der Begriff "Wessi"zeigt, wie man hier operieren will, nämlich ein merkmal suchen, das den Einzlenen von der Mehrreit ausgrenzt. Nach dem Motto, der gehört nicht zu uns.
Bei der Deutschen Post Ag ist das in den neuen Bundesländern zu einem üblichen Mobbinginstrument geworden, die Politik macht es als Vorbild ja vor, wie so was funktioniert und leider auch zum Ziel führt.
Das Buch sollte man auf jeden Fall im Auge behalten und den Fall "IM Erika".
am 14.02.2009 10:04:40 (91.65.27.xxx) Link Kommentar melden
Wen wundert`s. Denn die CDU/CSU stehen in direkter intellektueller Nachfolge der Deutschnationalen alter Prägung und haben Ihre Wurzeln auch dort. Weshalb wir ja auch keine angelsächsische Demokratie nach dem Kriege verpaßt bekommen haben, sondern eine "Repä-Demokratie" als genialer Schachzug von Adenauer den Allierten gegenüber. D.h., die Mär, wir hätten eine aufgezwungene Demokratie durch die Alliierten Siegermächte etc., ist so nicht ganz richtig. Daraus ist zu entnehmen, und die Entwicklung hat das bestätigt, siehe auch den Hinweis politischen, geplanten Kollateralschaden von wirtschftlichen Strategien, (Hitler als Kolleateralschaden wirtschaftlicher Strategie), daß die BRD den Krieg dennoch gewonnen hat. Zumindest politisch. Die Strategie der Wirtschaftslenker ist also eigentlich aufgegangen. Die geografischen und militärischen Verluste waren im Kalkül langfristiger Kosten-Nutzen-Stellen-Strategien vertretbar.

Und deshalb wird eben alles unternommen seitens dieser Kreise, und da spielt die Bild eben die Rolle der "Hugenbergpresse" von Einst, daß die CDU unbeschadet ihre Rolle und Macht als Garant für die wirtschaftlichen Strategien, für die Staaten und Völker nur Konsumenten sind, die gelenkt werden müssen, behält.
am 14.02.2009 14:23:05 (217.83.74.xxx) Link Kommentar melden
Hallo, ja, die Alliierten hat von Anfang an keine Vorstellung von der Zukunft nach dem III Reich. Zu groß waren die Probleme in der Kriegsführung der letzten drei oder vier Jahre, man hat die Verankerung der "Nazis" in der Bevölkerung unterschätzt. Übrigens, die Akten der Personen dieser Zeit bleiben für die Öffentlichkeit weiter unter Verschluss, warum wohl? Die Bombennächte waren das letzte Mittel, ansonsten war man wohl über die devote Einstellung der Bürger entsetzt, kein Aufstand, kein Aufbegehren gegen die Nazis.
Doch im Vordergrund steht in dem Artikel die Aufklärung der Rolle der sächsischen CDU-Prominenz durch den Druckereibesitzer Karl Nolle. Warum diese Reaktionen der Gegenseite?
Von Frau Merkel kennen wir eine ähnliche Reaktion, dabei geht es angeblich nur um ein Foto? Ein Foto, das die damalige Bundeskanzlerin am Gartenzaun des damals wohl auf Listenplatz 1 der Mielkebehörde stehenden Robert Havemann zeigt.
Die Diskussion darum findet schon lange statt auf
[url]http://www.onlinezeitung24.de/article/1333 [/url]
http://www.online...ticle/1259
http://www.online...ticle/1278
http://www.online...ticle/1315
Und wir wissen aus dem "Arbeitskreis" um den roten Kasner, was informelle Gruppen in der DDR für eine Sonderstellung und -macht erreichen konnten. Wäre ja mal interessant, welche Gruppen es noch gab, gerade in der "Ost-CDU". Übrigens die Theorie der Stigmatisierung eines Opfers beginnt immer mit seiner Ausgrenzung, dann werden Merkmale entwickelt wie etwa beim Autor des Buches zur Sachsen-CDU, "Wessi" und "nur wer in der DDR gelebt hat, darf über die Lebenswege der Ostdeutschen urteilen." Ein Argument das ich aus der Zeit der 60er und 70er Jahre kenne, nur wer damals im III. Reich gelebt hat und vorher, kann verstehen, warum man damals 1933 so wählen musste und warum die Nazis später so "Beliebt" waren. Gerade die Rolle der Christen im III. Reich und später in der DDR sind auch so ein Merkmal auf Untertanenphilosophie: "Den Seinen gibt es der Herr im Schlaf." Die Opfer wurden ebenfalls stigmatisiert, „Weltherrschaft des Judentums“ und „Verfolgungswahn“ will ich nur als Beispiele anführen. Sie sind bei den Tätern heute, bezogen auf den „Verfolgungswahn“ auch beim Mobbing oft eine wichtige Rolle. Der „Quereinsteiger“ in einem Unternehmen oder eines Abteilung bedroht angeblich die Existenz der anderen, denn es könnte ja sein, einer ist zu viel und dann müsste ja einer gehen.
Die Stigmatisierung des Opfers gibt den Tätern angeblich das Recht, so zu handeln wie sie es tun um das Opfer dann zu vertreiben. "Du gehörst nicht dazu". Bei Mobbingopfern ist das dann die illegale Kündigung, beim politischen Gegner die Hoffnung, er gibt auf oder lässt von seinem Vorhaben ab.
In den 60er Jahren hat die Presse - unter anderem die BILD - gegen Rudi Dutschke eine Kampagne geführt, an dessen Ende dann das Opfer tot war, irgendeiner hat die Nerven verloren, das schwächste Glied sozusagen. Der Täter hat später wohl begriffen, in welchem Krieg er da mitgemischt hat, ohne es zu verstehen. Er hat später Selbstmord gemacht. Täter und Opfer hatten später brieflichen Kontakt, die "Rädelsführer" haben dann geschwiegen und weggeschaut. Man kann zu den Ereignissen stehen wie man will, doch der Fall hat es historisch in sich, wie man Stigmatisierung eines Opfers betreibt.
Bei Mobbingopfer ist es oft so, dass am Ende ein Suzid vieler Opfer steht oder der Versuch, quasi das letzte Aufbegehren gegen die Ausgrenzung. "Ich bin doch hier".
Bis heute gibt es dazu fast keine Fachliteratur, die Wissenschaft meidet tunlichst dieses Gebiet, denn hier würde mal Geschichte und Gegenwart eine Gemeinsamkeit spielen und zu viele würden sich wieder erkennen, wie beim Blick in das Wasser, verschwommen etwas aber doch sich "Erkennenend".
am 14.02.2009 14:46:10 (91.65.27.xxx) Link Kommentar melden
Dazu paßt dieses Gutachten mit den hier beschreibenen Auswirkungen als "neue duetsche Welle"

Moskau/Berlin/Oeversee 07.02.2009
AEN`s news:
Aus Räson statt Therapie / Blog | Seelische Gesundheit [ bsg ]
In Eigeninitiative gegründet am 1. Januar 2009
Tanz um das Goldene Kalb
Von Roland Hartig
Ein sozialpsychiatrischer Fachverband mit Forschungsinstitut in Mecklenburg-Vorpommern fand in einer mit 70 000 Euro geförderten Studie zur geschlossenen Unterbringung schwieriger «Klienten» in Heimen heraus: Das sind Menschen mit «herausforderndem Verhalten» oder mit «antisozialen Persönlichkeitseigenschaften». In der Anfangszeit galten sie noch als «Systemsprenger», die das Versorgungssystem «sprengen». Auch das System selbst könnte sie «produziert» haben, so eine weitere Annahme. Inzwischen konnten sich die Forscher auf das Wort «Systemtester» einigen. Was für ein sprachliches Ungeheuer. Dazu passt: «Es gibt Worte, die sind so verlogen, verletzend oder übertrieben, dass man sie als UNWORTE bezeichnen kann.» (Verena Hermelingmeier)
Ein Effekt der Studie: Die Heimträger können zusätzlich geschlossene Bereiche einrichten. Das fördert geradezu den Tanz um das Goldene Kalb. Immerhin wirft die Unterbringung etwa 5000 bis 6000 Euro pro Monat ab. Auch die ärztlichen Gutachten kosten viel Geld. Laut einer Modellrechnung des Instituts belaufen sich die Zahlen der rechtlichen Unterbringungen in den Heimen auf jährlich 60 bis 160 in MV. Würde man auch die Personen, «die aufgrund ihres hohen Mortalitätsrisikos sterben, in die Obdachlosigkeit abdriften oder Patienten in forensisch-psychiatrischen Kliniken werden», einbeziehen, stiege die Gesamtzahl um das Zweifache, heißt es im Abschlussbericht (2007). Viele Menschen, die wegen ihres «herausfordernden Verhaltens» für ein halbes oder ein ganzes Jahr weggesperrt sind, erleben das als Tortour.
Was jetzt in den Wegsperr-Einrichtungen passiert, ist Ausgrenzung. Im Vordergrund stehen Maßnahmen der Räson, nicht die einer Therapie!
AEN`s Nachrecherche:
aus eingeweihten Kreisen ist uns die Interna zugespielt worden, daß die „soziopsychatrische Bevölkerungsstrategiekommission“ aus Staatsbeamten des BKA, des Verfassungsschutzes sowie der BRD-Finanz-GmbH-Geschäftsführung unter beratender Begleitung verfassungsresistenter Verfassungsrichter, hier die finanzierte Grundlage geschaffen wurde, in Memory der Breschnew-Ära als Vorbild deutsch-russischer Erfahrungstradition zum Erhalt staatlicher Konstruktion und unter Zuhilfenahme der Vermeidung von Wiederholungsfehlern am Beispiel der „Putinschen Demokratiedoktrin“, Menschen mit «herausforderndem Verhalten» oder mit «antisozialen Persönlichkeitseigenschaften»“ und mit Eigenschaften der «Systemsprenger», rechtzeitig habhaft zu werden und Ihrer Sonderbehandlung zum Schutze der sonstigen Bevölkerung und der Eigenmacht, in Sicherheitsverwahrung und Pflege zu nehmen.
MarBrun
am 15.02.2009 15:47:35 (90.187.192.xxx) Link Kommentar melden
Den oben aufgeführten Artikel kann ich nur bestätigen.
Als freier Journalist beschäftigte ich mch seit langer Zeit mit der Aufklärung der geheimnissvollen IM ERIKA alias Frau M. alias BKlin

Ich war immer überall in den Presseverteilern der Parteien gelistet. Einladungen bekomme ich seit den Recherchen und seit dem - INS NETZ stellen - immer weniger aus Berlin oder anderen Parteizentralen.

Bestimmt nur Zufall - oder??

Wenn die Bundesregierung schon ein Opferschutzgesetz auf den Weg bringt, dann sollte es auch soweit gehen, das ein jedes Opfer ein RECHT darauf hat, wer denn nun ein TÄTER oder eine TÄTERIN war.

Das dies allles bei IM ERIKA nicht passiert, zeigt auf, von wie weit oben der Befehl zum "Aufräumen" gekommen ist.

Es muss doch bei der Zusammenfassung aller Beweise möglich sein, öffentlich zu sein, das FRAU MERKEL = IM ERIKA bedeutet.

Auch darf man durchaus sagen, das jeder, der dies deckt, sich mitschuldig macht.

Brauchen wir erst wieder eine neue "68" Generation - die wie damals den Väter dringende Fragen stellt? Die sich aufmacht, Menschen zu finden, die in Machtpositionen sitzen und die damals andere Menschen systematisch gequält haben?

Bedarf es eine "Neue" Frau Klarsfeld, die öffentlich mit einer Aktion aufmerksam macht, das dort oben eben nicht alles koscher zugeht?
am 16.02.2009 08:23:26 (91.65.27.xxx) Link Kommentar melden
Die Frage nach der Eigentlichkeit ist wohl mit ja zu beantworten. Nur, wo ist die Jugend, die derartiges Veranstaltet? Ich kann da Niemand erkennen. Denn die Konzentration auf das Ergebnis im vorrausschauendem Gehorsam der möglichen Karriere, ist doch so ausgeprägt und die Anpassung und Gewöhnung an den Zustand BRD so ausgeprägt, daß da die mentale Kraft fehlt, Erkenntnis in Aktion zu wandeln. Wir haben zwischenzeitlich einen ausgeprägten Obrigkeitsstaat und die Freiheit findet statt im "römischen System der Brot und Spiele". Nur heute mit modernen Mitteln. Heute heißt es;
1. ich bin, also habe ich Anspruch und
2. meine Freiheit fängt mit 14 an und ich lasse mich von den Alten, die ohnehin keine Ahnung haben, nichts sagen. Sonst gibt?s was auf die Glocke.
3. eins, zwei, drei: mein`s und RTL.
am 16.02.2009 13:58:37 (217.83.76.xxx) Link Kommentar melden
Die Frage nach der Jugend heißt, zu fragen, welche Frucht hat die Politik der Kohlära in diesesmLand hervorgegracht. Zuerst wurde über die Streichung des Bafögs und Umwandlung in ein Darlehn eine Schuldengnereation erzeugt, die nach Abschluss ihres Studiums und Eintritt in eine akademische Karriere gleich mal 30 bis 40 tausend Euro Schulden hatte. Da diese eh aus den unteren Schichten kamen, sind viele diesen Weg schon mal nicht gegangen, sondern haben mit Abitur sich um einen Lehrplatz gestritten. usw. Die Bildungsnotlage hat in diesen Jahren ihren Ursprung genommen.
Seit Hartz IV leben über 1,5 Millionen Jugendliche und Heranwachsende bis 24 Jahre auf und unter Hartz IV Niveau. Mobbing ist heute so allätäglich in dieser Generation wie der Alkoholkonosum. Die Droge muss billig sein, schnell erreichbar und den Geist lähmen, man will vergessen. Die morgendliche Begrüßung dieser Jugendliche besteht aus einem Ritual das die Lage dieser Nation zum Ausdruck bringt: Du Opfer oder Du Jude, das sagt doch eigentlich schon alles, oder?
Wer hat Schuld? Wir, ob alt oder jung, das sollte uns allen klar sein. Und die Vereinigung hat da keine Verbesserung gebracht, sondern nur die 1 DM Wertvorstellung, später dann 1 Euro. Ob Ostobjekt oder eine Arbeitsstunde, alles darf nur einen Euro wert sein und am Ende dieser Skale haben wir die Finanzkrise. Unseren Politkern passt das so gut ins Bild, Schuld haben mal wieder die Anderen, das eknen wir doch woher? Ja, genau, damals war nur Adolf Schuld, alle anderen waren unschuldig. So einfach machen wir uns das immer, wenn wir erwischt werden, wie wir eine Kultur, eine Demokratie und eine Gesellschaft zerstören.
Oder?
Wie sagte neulich ein jugendlicher Fahrgast, Jungmanager gegenüber seiner Leiterin in einem großen Unternehmen als er hinter mir saß, nachdem sie von eimem dieser "Yuppieempfänge" für Manager einer großen Bank kamen. "Ach Du Scheiße, ich bin schon wieder nüchtern." Darauf fragte sie: " Ist das schlimm?" Er: "Ja!" "Am Wochenende bin ich immer voll, sonst komem ich damit nicht klar." Sie, "ich auch", kleinlaut aber wenisgtens ehrlich, was schon antideutsch ist.
Mehrere Fahrgäste bei der Berlinale stellten nach zwei Tagen fes, als sie hinter mir saßen, sie kamen aus den USA, Kanada und Brasilien. Eine Frau schilderte zuerst ihre Beobachtung in der U-Bahn, Bus und aus den öffentlichen Verkehrsmitteln: "Habt ihr gesehn, hier laufen alle mit einer Flasche in der hand herum. Ob nun Frauen oder Männer, sie trinken wie verückt". "Ja, aber das sit Alkohol, Bier". "Nein, veile haben auch gleich Schnapsflaschen in der Hand." Das ist Deutschland 2009 und 3 bis 5 Kilometer vor solchen Ereignissen entfernt wohnt IM Erika, sitzt an der Machtspitze und ignoriert das Problem, als seine wir nur noch seit 2 Jahren auf der Fanmeile.
Was erwarten wir eigentlich?
am 16.02.2009 14:42:49 (91.65.27.xxx) Link Kommentar melden
Was wir eigentlich erwarten? Ich hoffe, daß Ende der BRD-GmbH/BRd-Finanz GmbH. Denn die Freiheit, die wir damals meinten, ist nicht die, die heute da ist. Wenn man das überhaupt so bezichnen kann. Ansonsten ist dem nicht hinzuzufügen.
am 04.03.2009 13:22:17 (217.83.103.xxx) Link Kommentar melden
Welche Freiheit bitte? Heute sind doch die Mehrheit der ehemaligen DDR Bürger der Auffasung, das die DDR gar nicht so schlecht war, auch die im Umgang mit der Freiheit.
BRD-GmbH gegen DDR-Kombinant, das ist bestimmt keine Lösung.
Der Schlüssel heißt Foundation oder Stiftung, wir können alle Banken und Unternehmen, die in die Pleite geraten in eine Stiftung umwandeln und haben viele Firmen wie Bosch. Stiftungen können auch kleine Gewinne erzielen, die liegen bei 3 - 5 % nach Abzug der Steuern, arbeiten also effektiv und sozial und der Gewinn wird einer soziale Einrichtung zu geführt-, Stiftungsziel. Also Schulen, Kinderheimen, Kinderhorten, Ausbildungstätten, Krankenhäusern, Altersheimen, Residenzen für Senioren und und und , doch bei uns weigert man sich ja, aus der Vergangenheit zu lernen, Ideologien über Bord zu werfen und für die Bürger da zu sein.
In Stiftungen können Politiker eben keinen Nebenjobs aus üben und Manager braucht man auch nicht, aber Ökonomen, Leiter, Techniker, Wissenchaftler usw. das gefällt uns ja nicht, denn wir brauchen Piefke, den ewigen Unzufriedenen.

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