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Wirtschaft & Finanzen: Deutschland

Der Stellenabbausammellottoergebnisplan der Woche-Na, auch gewonnen?

Der Chemiekonzern BASF SE will auf die Konjunkturkrise mit Stellenstreichungen reagieren. "Wir werden uns in Europa, Amerika und auch in Asien von weniger effizienteren Anlagen trennen müssen", kündigte der Vorstandsvorsitzende Jürgen Hambrecht im Interview mit der Wochenzeitung "Die Zeit" an. "Wo und wie viele Jobs das kostet, kann ich nicht sagen, jedoch verhandele das Management, so die Zeitung, offenbar mit den Betriebsräten über Einsparungen bei den rund 37.000 Stellen.

Die HSH Nordbank will laut einem Pressebericht doppelt so viele Arbeitsplätze abbauen wie bislang bekannt. Die mit Milliardenverlusten kämpfende Landesbank für Hamburg und Schleswig-Holstein wolle langfristig 1500 Stellen streichen, berichtet "Bild" unter Berufung auf Hamburger Rathauskreise. Ja und dafür braucht man Geld, ist ja klar…und der Staat hat es ja, wie wir inzwischen wissen, jedenfalls, wenn man Bank ist und eventuell Ableger in Steuerparadies hat, wo man die schwarzen Koffer sammeln kann, die stören, wenn unter der Regierungsbank nicht genügend Beinfreiheit ist. Nun Fluggesellschaften haben inzwischen mehr Platz zum Vordersitz geschaffen, weil Stützstrümpfe ekelhaft aussehen. Vielleicht sollte man endlich über einen Umbau des Reichstags nachdenken…nicht das irgendwer beim Hammelsprung vergisst das Röckchen herunterzuziehen und uns Frau Merkel vielleicht die neueste Thrombosemode präsentiert. Oder wollen Sie sowas sehen?

EON hatte ja auch bereits Stellenabbau angesagt, sozialverträglich, versteht sich, und Doppelarbeit soll es auch nicht mehr geben, na Klasse, wie wirtschafteten die denn bisher? Einer pennt, der andere arbeitet?

Und was die anderen können, kann der Maschinenbau auch, 25.000 der 975.000 Arbeitsplätze in den Kernbelegschaften werden da so ungefähr wegfallen.

Derweil ist die Zahl der Privatinsolvenzen im vergangenen Jahr zurückgegangen: 291.380 Personen meldeten den Angaben zufolge in Westeuropa Insolvenz an, 2007 waren es noch 302.392. In Deutschland verringerte sich die Zahl der Verbraucherinsolvenzen um 6,4 Prozent auf 126.900. Klaro, wer nichts hat, der bekommt auch keine Kredite und kann folgerichtig auch keine Insolvenz anmelden. Genial!

Hauptsache, die Manager kassieren weiter Milliarden, doch Vorsicht: Barack Obama denkt über Höchstgehälter von 500.000 Dollar nach, vielleicht sollte auch bei uns bald mal jemand das Hirn einschalten, nicht, dass sich die Batterien völlig entladen, und die Denkmaschinen irgendwann gar nicht mehr anspringen. Denn Hirn kann rosten, und deshalb empfehlen wir heute:

hirnjogging
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©denise-a. langner-urso

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Schlüsselwörter: Insolvenz | Stellenabbau | Milliardenhilfe | Haushaltsloch
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Kommentare

am 12.02.2009 12:09:24 (91.65.27.xxx) Link Kommentar melden
Wie immer. lese ich mit großer Freude diese Beiträge. Mein Vorschlag, die Staatskrise in der BRD beenden und den Rechtsstaat, das Staatsrecht und die Demokratie wieder herstellen. Die Regierung und BRD sind illegal, haben keine Zukunft und Konzeption und verstoßen gegen das "nationale Interesse" sowie gegen europäische Notwendigkeiten. Lösen wir das ?roblem, geht das auch mit den Arbeitsplätzen. Versprochen!

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