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Hurra! Ich - Heinz-Peter Tjaden - bin Minister geworden!

Mit meinem Hund trau ich mich schon nicht mehr raus. Nicht wegen des ungemütlichen Wetters. Sondern: Wegen einer Mail, die ich von irgendeinem Minister bekommen könnte. Text: „Hab keine Lust mehr. Will mich endlich zur Ruhe setzen. Machen Sie doch mal.“

Da die Bundeskanzlerin so was neuerdings als Letzte erfährt, könnte ich mich wie der neue Wirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg in aller Ruhe von meinen Freunden und Bekannten verabschieden, würde anschließend zum Bundespräsidenten eilen und mir von ihm die Ernennungsurkunde in die Hand drücken lassen.

Erst einmal in Berlin angekommen, wäre ich nach Horst Köhler sogleich neugierig auf mein neues Büro, die Adresse wird man mir sicherlich verraten. Hinter dem Schreibtisch sitzend kann ich mir immer noch anschauen, welches Ministerium ich eigentlich laut Ernennungsurkunde übernommen habe. Vielleicht steht es aber auch schon am Gebäude.

Dann würde ich zum Telefon greifen und Angela Merkel anrufen: „Ich bin der Neue.“ Die Beine hochlegen, wäre nach diesen Strapazen durchaus angebracht. Sicher würde die Bundeskanzlerin in meinen Telefonhörer flöten: „Ich habe schon erklärt, dass Sie der richtige Mann am richtigen Platz sind. Wie schreibt sich eigentlich ihr Nachname? S-c-h-a-d-e-n ist doch richtig?“

Leider nicht, aber jetzt ist eh schon alles egal, ich bin Bundeslandwirtschaftsminister geworden. Damit steht fest: Ich habe auch noch in Bonn ein Büro. Von Landwirtschaftspolitik habe ich zwar so viel Ahnung wie zu Guttenberg von Wirtschaftspolitik, aber was macht das schon?

Sollte ich nicht mehr weiter wissen, schicke ich einfach eine Mail an irgendjemanden. Text: „Habe keine Lust mehr. Will mich zur Ruhe setzen. Machen Sie doch mal.“

Sie sollten also zu Hause bleiben. Denn: Ich zähle auf Sie! Der Tag wird kommen, an dem Angela Merkel erklärt: „Jeder, wer es auch sei, der hier ein Amt übernimmt, ist dafür auch bestens geeignet.“

Heinz-Peter Tjaden

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Schlüsselwörter: zu Guttenberg | Heinz-Peter Tjaden | Minister | Landwirtschaftsminister | Wirtschaftsminister | Merkelpotanien | Angela Merkel | Horst Köhler
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Kommentare

thunderhand
am 11.02.2009 11:21:14 (88.74.44.xxx) Link Kommentar melden
ok-ich warte auf ihren Anruf-aber eigentlich wärs mir lieber Kanzlerin zu werden, ob die mitkriegt, wenn sie mir ne Ernennungsurkunde schicken? Vielleicht freut die sich ja, wenn sie wer ablöst und traut sich nur nicht zu fragen...
thunderhand
am 11.02.2009 13:24:14 (88.74.44.xxx) Link Kommentar melden
Übrigens-der nächste schmeisst bald hin!Tiefensee-lol- wer will nochmal, wer hat noch nicht, Verkehrsminister dringend gesucht!
am 11.02.2009 13:35:19 (217.83.92.xxx) Link Kommentar melden
Ich wäre gern Finanzminster, dann kann ich das Geld der Steuerzahler so herrlich schön verwalten und meine geliebten Heuschrecken damit füttern. oder sind sie nicht etwa Tierlieb?
"Icke vooor Finanzen, hauen wir doch die Koooohle auf den Koppppp, es lebäää der Bundestaggg und alle seine "Bewohner".
"Wollen wa no en rainlassa?" Zumwinkel als "Innen- und Außenminister?" Der hat viel Erfahrung und weiß wo man die Kohle sicher bunkert und steuerfrei, das ist wichtig, bei dem Satz, mit dem wir den Bürgern die Kohle aus den Taschen ziehen.
Und nicht vergessen, Angela kennt das, wir arbeiten auch so:
Die Partei, die Partei hat immer recht. Und die Partei sind wirrr, oder?
Wer will Chef in der Landesklinik "Freistaat Bayern" werden, Fix oder Foxi oder einer aus dem Duo Bert und Ernie? Nein, lasst uns Bernd das Brot nehmen, dann können wir mal an dem Preis auch drehen und der kann dann sich um gesundheit und Ernährung kümmern, den laden kennt auch keiner mehr so richtig.
Und wir bauen uns ja ein Schloß in der Hauptstadt, da brauchen wir noch einen König oder Kaiser. Jobs gibt es alo genug, nur die meisten sind zu qualifiziert, eben nicht adelig.
Johannes Reiser
am 12.02.2009 20:43:28 (84.56.129.xxx) Link Kommentar melden
Hallo Harry Gambler,
wir sollten noch einen Finanzbeamten zB von der Finafiabehörde Ludwigsgrad reinlassen. Die kriegen es doch glatt fertig für einen Nachlass von ca 2000 DM auch noch UST und EKST einzuheimsen und Einnahmen, die bereits im Vorjahr versteuert waren nochmals zu versteuern und sobald dann festgestgellt wird, dass in der Vergangenheit zuviel EKST und UST bezahlt wurde, wird diese durch Herrn Volrgrüss hilfsbereiterweise gleich auf die Jahre 4107 bis 4207 umgbucht. (Sie haben richtig gelesen)
am 13.02.2009 04:29:59 (217.83.112.xxx) Link Kommentar melden
Hallo Johannes Rieser, sind es DM oder Euro bitte. Im Finanzwesen stimmer es an vielen Ecken nicht. Immer häufiger tauchen solche Medlungen einer Doppelbesteuerung auf.
In Berlin hat ein Restaurantbesitzer zusätzlich zu seinen Krediten in Höhe von 45 000 Euro nochmals einen Privatkredit aufgenommen, also konkret 10 000 Euro. Mit 55 000 Euro hat er dann saniert und der laden läuft super. Sagte sichd as Finnazamt auch und hat die 10 000 Euro Privatkredtit als Einnahme gewertet und Einkommenststeuer und UST (Beaknnt als MwSt) verlangt.
Er hat nach drei Instanzen gewonnen, hat sein Parteibuch der SPD zurückgeschickt, die Familie ist seit der 3. Generation in der SPD. Die haben was an der Glocke.
Leider werden solche Fälle kaum bekannt gemacht.
Johannes Reiser
am 13.02.2009 12:32:25 (84.56.152.xxx) Link Kommentar melden
Hallo Harry Gambler,
damals waren es noch DM , unabhängig davon verhindert die Finafiabehörde Ludwigsgrad bis heute einen korrekten Steuerbescheid und dies obwohl der Finafiabehörde der betreffende Kontosauszug mit der Zweckbestimmung "Nachlass HS" vorliegt und, man höhre und staune, grundsätzlich das Wohnsitzfinanzamt bei jedem Nachlass vom zuständigen Nachlassgericht und vom Testamentvollstrecker benachrichtigt wird.

Als Ergänzung hierzu noch die fünf Steigerungsformen von Freiheit:
FREIHEIT - RECHTSSTAAT - BEAMTENSTAAT - POLIZEISTAAT - BANANENREPUBLIK
am 13.02.2009 13:04:58 (217.83.111.xxx) Link Kommentar melden
Hallo Johannes Reiser,
ja, solche Fälle gibt es leider viele. Zwei Sachen sind unklar, was bitte ist genau Finafia? und was ist bitte Ludwigsgrad? Meine Mail ist harrygambler@aol.com
Die Finanzbehörden müssen generell EU-Richtlinien einhalten, den Fall würde ich schon mal melden. Die Adresse gebe ich gerne durch.
In Berlin kann ein Mobbingopfer den Finanzamt genau nachweisen, dass es gegen seine Meldepflicht verstoßen hat. Nun versucht man die Petitionen und Beschwerden dazu nicht zu bearebiten. Der Fall nimme Fahrt an und wird natürlich an die EU gehen, ein großes Unternehmen steht im Hintergrund und ist durch seinen Vorsitzenden bekannt, dem der Staatsanwalt gnädiger Weise die Haft erspart hat, weil es einen Bescheid an das Gericht 12 Stunden zu spät abgeschickt hat. Jeder Bürger ist auf dieses Unternehmen angewiesen.
;-)
Petent
am 27.02.2009 19:59:36 (84.56.192.xxx) Link Kommentar melden
Der Petent bemänglete beim Petitionsausschuss des BWL, dass das Wohnsitzfinanzamt Kindergeld pfändete und einer 4-köpfigen Familie nur 500 Euro als Lebensunterhalt lies. Der Petitionsausschuss war nicht bereit zu bestätigen, dass Kindergeld nicht gepfändet werden darf!
Ist es nun die Aufgabe des Petitionsausschusses den Bürger aufzuklären, oder hat er den Staat samt seiner Beamten zu schützen?
Petent
am 27.02.2009 20:10:39 (84.56.153.xxx) Link Kommentar melden
Der Petent beschwerte sich beim Petitionsauschuss des Landtages darüber, dass das Finanzamt Kindergeld über mehrere Monate pfändete und einer 4-köpfigen Familie nur 500 Euro als Lebensunterhalt lies. Der Petitionsausschuss war nicht bereit zu bestätigen, dass Kindergeld nicht gepfändet werden darf! Ist es nun die Aufgabe des Petitionsausschusses den Bürger asufzuklären oder den Staat und seine Beamten zu schützen?

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