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Lokales: Veranstaltungen

Dresden: 15.000 Teilnehmer zum Geh-Denken erwartet

Die CDU hält sich wenig vornehm zurück

Am Sa, den 14. Februar wehrt sich die Dresdner Bevölkerung und mit ihr viele tausend Menschen aus ganz Deutschland und darüber hinaus gegen die Vereinnahmung des Gedenktages zum Bombenangriff 1945 durch die Neonazis. Seit Jahren marschieren Neonazis anlässlich der Bombenangriffe auf die Stadt Dresden zum Ende des Zweiten Weltkriegs auf. Es sind damals in der Stadt nach Vermutungen bis zu 25 000 Menschen ums Leben gekommen. In dem Jahre 2009 Jahr hat die Initiative «Geh denken» das erste Mal nun bundesweit gegen Europas größten Neonazi-Aufmarsch mobilisiert und rechnet mit einer Zahl von bis zu 15 000 Teilnehmern.

Zu den Erstunterzeichnern des Aufrufs zur Demonstration gehören Ex-Bundespräsident Richard von Weizäcker, Bischöfin Maria Jepsen, der Präsident der Akademie der Künste Klaus Staeck, sowie Franz Müntefering (SPD-Vorsitzender), Lothar Bisky (Vorsitzender Die Linke) und Claudia Roth (Bundesvorsitzende Die Grünen). Auch Ex-Ministerpräsident Kurt Biedenkopf (CDU) hatte zunächst seine Unterstützung zugesagt, diese jedoch auf Druck aus seiner Partei wieder zurückgezogen. Drahtzieher des CDU-Boykotts ist der Dresdner Parteichef Lars Rohwer. Auch DGB-Chef Michael Sommer kommt als Redner zur Kundgebung, zu der sich auch Vertreter der jüdischen Gemeinden angesagt haben.

Auch viel Prominenz aus dem Show-Business ist dabei, wenn am kommenden Jahrestag der Bombardierung Dresdens am 14. Februar die Protestaktionen gegen Nazismus, Antisemitismus und Rassismus stattfinden. Beim Abschlusskonzert auf dem Theaterplatz, das von der Amadeu Antonio Stiftung und und der Kampagne „Laut gegen Nazis“ organisiert wird, werden zahlreiche Bands und Künstler auftreten. Das gaben die Organisatoren am Montag in Dresden bekannt. Erwartet werden unter anderen Sebastian Krumbiegel von den Prinzen, der Rapper Curse und Rolf Stahlhofen von den Söhnen Mannheims. Hinzu kommt, dass Smudo von den Fantastischen Vier und die Dresdner Schauspieler Stephanie und Wolfgang Stumph sprechen.

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Schlüsselwörter: Nazis | Gedenkmarsch | Bombardierung | Dresden | zweiter Weltkrieg
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