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Politik: Politische Meinung

Pfui Teufel,Vetternfreund Seehofer, nun also Bauer alias „Papis Liebling“!?

lobbyistenschweinchen
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Was andere Lobbyismus nennen, nenne ich Saustall, und zu Recht, denn diese Regierung ist einfach nur unerträglich und erbärmlich.

Schnell wurde ihm nachgegeben, dem Herrn Glos, weil man längst hinter den Kulissen geplant hatte, so jedenfalls mein Eindruck. Der Nachfolger er stand seit langem fest, tja Freunde wie Seehofer sollte man schon haben! Der 53-jährige Thomas Bauer, Konzernchef jedenfalls hat solche Freunde, kein Wunder, er verdient ja genug.

Leidenschaft für Politik soll er haben, der saubere Herr, der dienen lässt und selbst nie zu dienen gelernt hat, denn er ist so ein „Papis Liebling.“ Von Jugend an in der CSU, ist er nebenbei auch Kreisrat in Neuburg-Schrobenhausen und sitzt seit sechs Jahren als Schatzmeister im CSU-Vorstand, wo sonst, schließlich geht es da um Geld, und wo sonst, wenn nicht in der Politik versteckt man schwarze Koffer am liebsten unter Regierungsbänken, und am besten natürlich sichert man sich dafür gleich die einem zustehende Immunität. Parteichef Horst Seehofer, zu dessen Wahlkreis Ingolstadt gehört, soll Bauer jetzt für das frei gewordene Ministeramt in Erwägung ziehen. Genial, denn nie hat der Mann im Bundestag gesessen, man hätte ja in Versuchung kommen können, etwas für den Arbeitnehmer tun zu müssen-igitt, als Bonze lässt man das lieber, gelle?

Als Vorstandschef leitet Bauer, der in München Betriebswirtschaft studiert hat und als Honorarprofessor an der Technischen Universität lehrt, die Bauer AG. Das Familienunternehmen beschäftigt 7.000 Mitarbeiter, hat 2007 eine Milliarde Euro Umsatz und 74 Millionen Euro Gewinn erwirtschaftet. Die Firma, deren Geschichte bis 1790 zurückreicht, hat zum Beispiel das Zeltdach des Münchner Olympiastadions oder die Istanbuler U-Bahn mit gebaut und stellt auch Spezialbaumaschinen her.

Ja, und wer so ein tolles Lebenswerk vorweist, dem schmeiß man freiwillig die dicke Staatsrente auf Steuerzahlerkosten hinterher, einfach genial, nun darf der Bauer ganz große Brötchen backen und kann auf teure Geschenke und noch teurere Lobbyisten verzichten, wenn er etwas will- das bastelt er sich nun selber- vermutlich braucht er gerade 7000 1 Eurojobber, weil seine eigenen Arbeitskräfte ihm zu teuer sind, und als Minister kann er dann gleich selbst so schalten, wie es der Wirtschaft in den Kram passt, auch, was die Steuern anbelangt, denn nun werden vermutlich aus der Richtung bald gar keine Gelder mehr fließen-krass!

Von einer kurzen Tätigkeit für ein Bauunternehmen in den USA abgesehen, hat das Bäuerlein seine ganze Karriere in dem global aufgestellten Konzern seiner Familie gemacht, „Papis Liebling“ eben.

Er hat aber auch breite Erfahrung als Verbandsfunktionär gesammelt. Bauer ist Präsident des Verbandes der bayerischen Bauwirtschaft und Vizepräsident der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft. Er war neun Jahre lang bis 2008 Präsidiumsmitglied der Bundesvereinigung der deutschen Arbeitgeberverbände (BDA).

Tja, arbeiten lassen, das muss man, nur nicht vergessen sich selbst stets die Hände in Unschuld zu waschen und sie immer schön sauber halten, das darf man nicht vergessen; und am besten schrubbt die Mami zu Hause und macht nie die Klappe auf, so läuft das bei den sauberen Herren, die ab und zu an Weihnachten mit Blümchen von Aral winken und sich ab und zu auch mal mit der Dame für eine Gala schmücken, wenn derzeit kein anderes Junghuhn greifbar ist.Ab und zu darf Mutti einen auch nachts wärmen, das sieht man an den Söhnen des Herrn Bauer, so sie denn von ihm sind, denn man weiß ja nie, auf welche Gedanken so ein vernachlässigtes Putzmuttchen kommt, wenn der Herr Wirtschaftsbonze ihm den Rücken zu dreht…

Übrigens, jede normale Hausfrau hat besser gelernt zu wirtschaften, als jeder dieser ehrenwerten Herren, so nun denn, wo lernt man Sie kennen, Herr Seehofer? Weil ich übernehme den Posten sofort, und Sie wären der erste, den ich einsparen würde, ganz zu schweigen von all den anderen Marionetten der Wirtschaft die auf der Regierungsbank vor sich hin dösen! Und der Preis ist sicherlich verhandelbar-Sie wissen ja wie das geht am besten, ab und zu Frischfleisch oder so ähnlich, nicht wahr?

Naja, Arbeitgeberinteressen vertritt der Mann und den Mittelstand, der ohnehin von vorne bis hinten behumpst wen er kann, und Bauunternehmer-igitt, da blühen Korruption und Schwarzgeschäfte, es ist einfach zum Reihern!

Übrigens Seehofer: wie wäre es denn mit einem neuen Gesundheitsminister? Der Boss der Ärztekammer wartet auch schon, und für das Finanzministerium da raten wir zu Ackermann oder Zumwinkel vor, da bewährt er sich am besten. Klaus Neumann für die Verteidigung wäre übrigens genial, der darf dann gründlich bomben, mit Atombomben versteht sich, damit auch er endlich seinen Frieden findet-nicht, dass der noch zu den Taliban überläuft.

Ja und für die Arbeitsagenturen brauchen sie auch umgehend einen neu zu erfindenden Ministerposten, es bietet sich an, Olli-Pekka Kallasvuo zu verpflichten, denn Arbeitnehmer dürfen einfach nicht so viele Rechte haben, das ist ja schändlich für dieses Land und ohnehin werden noch immer viel zu hohe Löhne gezahlt.

Für den Verkehr sollten Sie bei Mehdorn anfragen, der ist ganz heiß auf so ein Pöstchen, denn etwas mehr oder weniger Staatsknete im Alter, wen stört die schon?

Nun denn also, vermutlich wird der Lobbyistenstall ja dafür auch noch mit der Wiederwahl belohnt, da packt einen das kalte Grauen und Entsetzen, denn „Schlimmer geht’s Nimmer“! Pfui Teufel Seehofer, wenn Sie das tun sollten! Obwohl, vermutlich werden Sie es, denn welcher Politiker war schon anwesend, als der Herr das Gewissen und den Anstand verteilte?

©denise-a. langner-urso

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Schlüsselwörter: Vetternwirtschaft | Lobbyismus | Seehofer | Bundesregierung
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Kommentare

am 09.02.2009 14:45:04 (217.83.99.xxx) Link Kommentar melden
Clever, wen man gleich an der Quelle als Unternehmer sitzt und sich die Aufträge so sichern kann. Zu Hypo Real Estade werden wir bestimmt von dem auch noch was erfahren. und er sit weit herum gekommen in der Welt: ;-) München hin und her, das reicht heute für einen "Weltbürger al la CSU".

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