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Politik: Politische Meinung

Wowereit-ein regierender Negativpostenposten

"Die Regierung bin ich!"

wowereit buch
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Irgendwann wurde er gewählt, und es scheint als sei seitdem alles schlimmer geworden als es zuvor war. Noch schlimmer, es scheint die Zeit still zu stehen und nicht zu vergehen, bis er endlich jemand anderem das Ruder überlässt, denn eine Hauptstadt verdient besseres als einen Leichtmatrosen, das Schiff benötigt einen erfahrenen Kapitän, um es durchs flache Fahrwasser der Krise zu lotsen.

Dass dieser Partyclown am liebsten feiert, ist bekannt, das sei ihm gegönnt, jedoch hat er pünktlich am nächsten Tag auf der Matte zu stehen und seinen Job zu verrichten. Allerdings scheint der ihm nicht zu gefallen, denn in der Stadt tanzen die Mäuse auf den Tischen und der Regierende bemüht sich nicht einmal um einen Kammerjäger, im Gegenteil, er ist eingeschnappt und es ist ihm alles Wurscht, wie es scheint. Die Rente ist sicher-jedenfalls für ihn, das weiß er, und wenn an Blüms ehemaligem Satz etwas stimmt, dann, das dies für jeden Politiker, der nur lange genug überlebt und beim Arbeiten vor langer Weile schläft, zutrifft.

Wowereit ist stinkig auf die Presse, die ihn schon als abgehobene regierende Leberwurst betitelt, und die Kommentare der Bevölkerung sind-oh Wunder-auch nicht besser. Er hat ausgedient der Leichtmatrose und jedwedes Vertrauen verspielt.

Tempelhof ist nur ein Beispiel für seine überragende Unfähigkeit, durch die er auch gute Investoren verprellt, weil er unbedingt die Abflughalle, mit sieben Hangars und das Vorfeld in den nächsten zehn Jahren jeweils für zwei Monate im Jahr an die Modemesse „Bread & Butter“ vermieten muss, was eine dauerhafte Nutzung nicht ermöglicht. So hat er auch das Filmstudio Babelsberg nachhaltig verärgert, aber nachhaltig, nur das zählt ja derzeit, und wenigstens von Nachhaltigkeit versteht er was, der Regierende.

Dann die vielen Sportevents, die der Stadt verloren gingen und die Loveparade, die hier auch als Gast unerwünscht ist. Und nun auch noch Hertha. Das Glanzlicht der Stadt, das ein Stadium wünscht. Schon wird gemunkelt, Brandenburg würde sich über Hertha freuen, man habe dort den nötigen Platz, denn das Olympiastadion bleibt der Leichtathletik vorbehalten und basta, für ein reines Fußballstadion sei dies nicht der Ort, basta, so bestimmt es Wowereit. Und schließlich ginge es der Hertha gut, sie solle gefälligst die Finanzierung selbst tragen, abermals basta, der Oberindianer hat gesprochen.

Als nächstes die unsägliche Geldverschwendung, die Wowereit nun wieder plant, wenn er die Volksabstimmung über Pro Reli verlegen will, und sie nicht am Tag der Europawahl stattfinden lässt. Im April solle die Abstimmung stattfinden, es kostet ja nur die paar Peanuts von 1,4 Millionen extra. Wessen Geld ist es eigentlich, mit dem der Bürgermeister da so unverfroren plant und das er einfach mir nichts dir nichts aus dem Fenster werfen will?-Seines jedenfalls nicht, denn dann würde er vermutlich anders damit umgehen, aber welchen Politiker interessieren schon Gelder anderer? Und wen interessiert es schon, dass damit auch Stimmen gefährdet sind.

Wowereit scheint überhaupt lieber privat zu feiern, denn auch die Berlinale schien ihn nicht zu interessieren, er reiste lieber nach Landau und feierte dort Kurt Becks 60. Geburtstag.

Kunst liegt dem Regierenden auch nicht, es sei denn, er entscheide im Alleingang, und so sprangen drei Investoren nacheinander ab, als es um die Kunsthalle ging.

Nicht, das man viel von öffentlichen Gelöbnissen hielte-ganz im Gegenteil, aber so sie denn stattfinden, ist es Pflicht, sich als Bürgermeister dort wenigstens einmal blicken zu lassen-Pustekuchen, aber nicht, wenn man stattdessen lieber feiert oder im Urlaub ist.

Wen also wundern da noch die derzeitigen Umfragewerte der Berliner SPD, die derzeit bei 28 Prozent liegen. Laut Forsa-Umfrage finden 64 Prozent der Berliner, dass Wowereit sich nicht genügend um ihre Sorgen und Ängste kümmert und 49 Prozent halten ihn für „selbstherrlich“, womit sie nicht ganz falsch liegen, denn inzwischen ist Wowereits bevorzugter Satz:“ Ich bin die Regierung“.

Nun ja, es ist ja Karneval, und so sei gesagt:“Na denn Prost, Wowi!“, und dann passt das wieder…

©denise-a. langner-urso

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Schlüsselwörter: Wowereit | Berliner Bürgermeister | Berlin | Tempelhof | Hertha
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Kommentare

am 09.02.2009 14:37:40 (217.83.99.xxx) Link Kommentar melden
Das ist eben nicht gut so, denn wenn wir heute ein kaputtes Schulsystem haben, Schulen die Bruchbuden sind, kaputte Straßen uns Tag für Tag quälen, wir 69 Milliarden Schulden haben, weil die Klumpentheoretiker der CDU unfähig waren, dann kann das nicht gut sein.
Dazu jetzt die Schließung von Tempelhof als Flughafen, eine kaputte Struktur bei der Berliner Polizei, dann sind das Merkmale die darauf hinweisen, Nichts ist gut so.
Wo reitet davon, wo..we.reit...geht bald, hoffentlich, Skat spielen mit Glos.

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