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Wissenschaft: Sonstiges

Phantastische Enthüllungen: Die Geschichte der Gen- und Klontechnik (III)

„Lasset uns Menschen machen…“ (6) – Zellvermischungen von Mensch und Tier

Soll man das Klonen von Menschen offiziell erlauben oder nicht? Der Streit um diese Frage scheint zur Jahrtausendwende zu eskalieren. Es gibt sowohl Befürworter als auch strikte Gegner. Während die USA an einem Gesetz über ein Verbot basteln, will Großbritannien das Klonen erlauben...

Fortsetzung von Folge 5 Im Sommer 2000 berichteten die Medien, Bezug nehmend auf den britischen „Observer“, dass die britische Regierung fest entschlossen sei „das Klonen menschlicher Embryonen im Frühstadium zu erlauben“. Der Wissenschaftssekretär Lord Sainsbury dementierte: „noch sei nichts endgültig beschlossen“. Liam Donaltson, Berater der Regierung in London, sagte dem widersprechend, dass „bis zum Alter von 14 Tagen Zellen entnommen werden dürfen“. Diese könnten dann zum „therapeutischen Klonen“ verwandt werden...

Die so geklonten Zellen sollen zunächst für wissenschaftliche Experimente verwandt werden. Man hofft dadurch unter anderem ein Wundermittel gegen die Alzheimer-Krankheit zu gewinnen. Und noch weiter wurde spekuliert: In Zukunft könnten so ganze menschliche Organe geklont werden. Dann wäre man nicht mehr auf Organspender angewiesen, von denen es sowieso viel zu wenige gäbe. Das erinnert an die Gen-Experimente, wo man Ratten menschliche Ohren wachsen ließ. Der britische Abtreibungsgegner Lord Alton bezeichnete das Vorhaben bereits als „technologischen Kannibalismus“.

Der so genannte „Fortschritt“ scheint heute nicht mehr aufzuhalten zu sein. Im November 2000 gab es weitere Schlagzeilen auf diesem Gebiet, die bezeugen, dass offenbar alle freiwillig auferlegten Verbote nichts nutzen und die menschliche Ethik nichts mehr wert ist. So wurde in Frankreich die so genannte Präimplantations-Diagnostik angewandt, um einen Jungen vor einer unheilbaren Krankheit zu bewahren. Prof. Rene Frydman, leitender Gynäkologe des Krankenhauses von Clamart bei Paris erklärte der Presse gegenüber, dass medizinische Zentren in Paris, Montpellier und Straßburg berechtigt seien, diese Präimplantations-Diagnostik (PID) anzuwenden und auszuführen. Es handelt sich dabei um eine genetische Analyse und einer Auswahl gesunder Embryonen im Labor. Erst danach wird der künstlich gezeugte und gesunde Embryo in den Mutterleib eingepflanzt. Diese Methode, die übrigens in Deutschland (noch) verboten ist, ermögliche es unheilbar kranken Eltern gesunde Kinder zu bekommen. Schockierend ist die Tatsache, dass erst zu diesem Zeitpunkt nicht mehr zu verheimlichen war, dass es in Brüssel bereits an die 60 Geburten nach einem solchen Verfahren gegeben hat.

Fast zeitgleich meldete die Umweltschutzorganisation Greenpeace, das Europäische Patentamt (EPA) in München habe ein Patent auf Embryonen erteilt, die aus Zellen von Mensch und Tier bestehen. Antragsteller war die australische Firma Amrad, die damit das Patent sowohl für Verfahren zur Isolation und Züchtung embryonaler Zellen von Mensch und Tier erhielt, als auch die Verwendung dieser Zellen zur Erzeugung von Mischwesen, bei denen die unterschiedlichsten Körperteile vom Tier oder vom Menschen stammen können. Noch ist diese Praktik in Deutschland verboten. Dies gilt jedoch nicht für alle der damals anderen 10 EU-Staaten, in denen das Patent Gültigkeit hat. Wie Greenpeace weiter mitteilte, soll es bereits einen Monat zuvor einen ähnlichen Antrag beim EPA gegeben haben. Das sind Fakten, die einem nicht nur die Schauer über den Rücken treiben, sondern auch die ägyptische Mythologie, die voll von solchen Mischwesen ist, in einem neuen Licht erscheinen lässt...

Fortsetzung folgt: Menschenklone sind bereits unter uns!

Zu den Folgen 1, 2, 3, 4, 5.

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Schlüsselwörter: Klon | Klone | Klon-Verfahren | Gen-Technik | Retortenbabys | göttliche Schöpfung | Stammzellen | Gen-Experimente | Mischwesen
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