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Politik: Politische Meinung

Die EU, Obama, Russland und Marx

Und wer die Zeichen der Zeit nicht erkennt, dem sei der Spruch Gorbatschows noch mal ins Stammbuch geschrieben:“ Wer zu spät kommt…“

Manchmal bedarf es großer Weltwirtschaftskrisen und denkender Menschen um die Welt moderner zu gestalten.

Marx hat zu seiner Zeit das Kapital geschrieben und war seiner Zeit weit voraus, denn er erkannte die Fehler der Welt. Man schimpft das bis heute Kommunismus und doch ist es das nicht. Sprache lebt und entwickelt sich weiter, das gilt heute wie schon bei den alten Römern. Bei der Bibel hat man begonnen Geschichtsforschung zu betreiben und sie auf reelle Vorgänge hin zu prüfen, ebenso bei den griechischen Sagen. Und viel wurde tatsächlich von den Historikern und Archäologen belegt. Bei Marx hat das niemand versucht, und doch wer einmal genau liest, der wird entdecken, das Schimpfwort hat sich entwickelt, es bedeutet eigentlich nichts weiter als soziale Gerechtigkeit.

Die EU nun ist zu einem Schwamm geworden, mit dem man besser keinen Hund wäscht, denn er verbreitet Flöhe, die dem Hund schwer zu schaffen machen. Flöhe, die zu Juckreiz führen, wenn sie zum Beispiel nur festschreiben, wie viele Tropfen Milch eine Kuh produzieren darf. Und genau das ist der Fehler.

Derzeit kommt es zu einer Kernschmelze und Obama und Russland gehen aufeinander zu. Militärisch und doch vermutlich bald auch anderweitig. Und genau jetzt zeigt sich, die EU hat versagt und sich bald überlebt, ja wird zwischen beiden ausgepresst werden, wie eine Zitrone, denn viel zu lange hat sie sich mit Klein- Klein beschäftigt. Menschen brauchen Sicherheit, und genau das hat Obama erkannt, und diese Sicherheit fängt im eigenen Land an. Danach kommt die Union, in der man sich befindet, und in der Entwicklung eines solchen Verbundes sind uns die Staaten um Jahrhunderte voraus.

Die EU hat bisher einen Kardinalfehler nach dem anderen gemacht, ohne dabei an die Menschen zu denken, die in ihr leben müssen, sie hat ein schweres Versäumnis begangen, denn sie hat zwar das Toilettenpapier, das der Mensch benutzt genau beschrieben und vermessen, das ist jedoch auch schon alles. Sie hat Menschen gesammelt wir das Kirchen oder Sekten tun, mehr nicht.

Die EU muss sich reformieren und zwar schnell, denn Marx und Obama haben eines gemeinsam, sie wollen mehr soziale Gerechtigkeit, und sie wäre machbar, wenn die EU sich endlich einmal mit den Menschen befassen würde. Mit sich, sich reformierte.

Zuerst ist es dafür wichtig, mit einer menschlichen Stimme zu sprechen, und dafür muss nun erreicht werden, die Gleichheit der Partner. Hier gilt, jeder Mensch ist gleichwertig, deshalb hat jeder Staat in ihr auch genau eine Stimme, basta. Jeder Mensch der EU benötigt gleiche Sicherheiten, sprich überall in der EU, egal wo, haben gleiche Regeln zu gelten. Wo auch immer ein Unternehmen ist, die Löhne, die Sozialversicherungen sind gleich. So und nicht anders baut man Vorbehalte ab. Es ist egal, wo die Krankenschwester arbeitet oder ein Unternehmen sich ansiedelt, es gelten gleiche Bedingungen, denn nur dann wirkt man auch Unternehmensverlagerungen innerhalb der EU entgegen.

Wer im EU Raum investiert, auch für den gelten diese Regeln, eigene Arbeiter dürfen nur zu 50% mitgebracht werden, wie die Briten es derzeit erstreiken. Dann wäre bewiesen, die EU meint es ehrlich, auch mit den Menschen. Und das hat auch mit Protektionismus rein gar nichts zu tun, denn genau an den Aufschreien, die derzeit Einzelstaaten ausstoßen erkennt man derzeit die Fehler der EU. Wäre sie ein starker Raum, käme es dazu nicht. Und Frau Merkel und all die anderen Staatsführer sollten eigentlich erkennen, die EU gehört renoviert, zukunftsfähig gemacht, denn ansonsten hat sie sich in der Krise überlebt und wird daran auch scheitern.

Die EU ist eine Blase, die zu platzen droht zwischen Amerika, Russland und China, eben weil sie auf eine andere Zeit, auf eine Zeit in der die Welt mehr soziale Gerechtigkeit fordert anstatt Raubtierkapitalismus überhaupt nicht vorbereitet war, eben weil die EU selbst eine Riesenheuschrecke war, nur derzeit wird gerade an einem wirksamen Insektengift gegen solche geforscht.

Und wer die Zeichen der Zeit nicht erkennt, dem sei der Spruch Gorbatschows noch mal ins Stammbuch geschrieben:“ Wer zu spät kommt…“

©denise-a. langner-urso

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Schlüsselwörter: Karl Marx | Das Kapital | Obama | EU
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Kommentare

am 07.02.2009 15:54:56 (91.65.32.xxx) Link Kommentar melden
ich als Alteuropäer und Europkampfer danke dem Autor für diese Worte. Erkenntnis: ich bin nicht allein Danke.
am 08.02.2009 15:57:24 (145.236.108.xxx) Link Kommentar melden
Wir haben eine EU der Lobbyisten und nicht der Bürger die das Gebilde EU tragen sollen.
Ein Parlament das eine Alibifunktion inne hat, von den Kommissaren ganz zu schweigen.
Warum werden nicht die Bürger gefragt über Erweiterungen und Veränderungen sowie eine Beschränkung des Einflusses der Nationalstaaten mit mehr Macht für einem demokratisches gewähltes Parlament.
am 09.02.2009 08:01:09 (77.21.14.xxx) Link Kommentar melden
an Kohlhaas,
die Frage der Lobbyisten ist zweitrangig. Viel intererssanter ist wohl, daß die gesamte Organisation der EU Antidemokratisch ist und die Europawahl nicht einmal nach dem Standard des GG, rechtsfähig wäre. Das heutige Wahlverfahren ist schlicht Grundgesetzwidrig und abzulehnen. Ich als Alteuropäer und glühender Anhänger Europas und aus der Europabewegung kommend, lehne das heutige Europa strikt ab. Die EU-Instituitonen sind nationale Institutionen und von diesen beschickt und regiert. Die abnehmende Europafähigkeit der Bevölkerungen liegen hier mit begründet. Denn wenn man heute von Europa spricht, so spricht man von den Institutionen. Und die gefühlte "Bürokrake" und EU-Monster hat seine wesentlichen ursachen darin, daß die Einrichtungen keine demokratische Legitimation besitzen, sondern einen ständigen Machtkampf führen zwischen Nationalregierugen und -Parlament etc. um Macht, Geld, Einfluß und Rechthaberei. Und dieses obwohl sie deren Ziehkinder sind. Und das kann nur auf Kosten von Europa gehen. Zwar hat Europa und Sicherheit und Wohlstand gebracht und eine Rückführung in den Nationalismus wäre tödlich, dennoch, das EU-Parlament wird meist todgeschweigen und wäre doch die eigentliche Klammer für Europa. Die Vorraussetzungen müssen jedoch auch hier geändert werden. Und dennoch wird dort europäische Arbeit geleistet und witzig, die meisten Nationalpolitiker, kommen sie erst einmal nach Europa, drehen sich und werden Europäer. Dieser Teufelskreis muß geändert werden, denn das heutige Europa, soviel Seegen es auch den europäischen Völkeren gebracht hat, ist an einem Punkt angelangt, wo es zum Feind von sich selbst wird und die Alibifunktion dient längst den Nationalregierungen für eine Neonationalisierung Ihrer Eigenstellung in Form einer Sozialisierung auf Europa für die Felder, die der Nationalstaat alleine nicht mehr regeln kann. Eine für wahr "perverse Situation". Hierhinter verstecken sich auch die Bemähungen, die deutsche Staatsrechtsfrage zu kaschieren, den Staatsstreich von 1990 zu rechtifertigen, sowie via EU die rechtlichen Möglichkeiten zu schaffen, mit militärischen Mitteln ein Scheitern und erwarteten Aufstände in der EU, zu begegenen.
DA kommt noch Einiges auf uns zu. Und deshalb bin ich von Europakämpfer zum derzeitigen Europegegener avanciert, weil ich für Europa bin.

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