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Wissenschaft: Sonstiges

Unglaubliche Enthüllungen: Die Geschichte der Gen- und Klontechnik (II)

„Lasset uns Menschen machen…“ (5) – Öffentlich angeboten: Klone von VIPs

Kaum waren 1998 die Meldungen über ein entsprechendes US-Gesetz zum Klonen von Menschen in den Medien verklungen, kamen die nächsten Sensationsmeldungen aus den Staaten bis hin zu öffentlichen Angeboten von Klonen diverser VIPs…

Fortsetzung von Folge 4 Mitte Januar 1998 wurden auf einer Farm in Texas zwei geklonte Kälber geboren. Dies teilte die Universität von Amherst in Massachusetts mit. Die beiden männlichen Kälber, welche die Namen George und Charlie erhielten, sind völlig identisch. Die beiden verantwortlichen Veterinärwissenschaftler James Robl und Steven Stice sagten dazu, dass dies „nur der erste Schritt auf dem Weg zu geklontem Vieh in größerer Zahl“ sei. Weiteren Kühen wären bereits zu diesem Zeitpunkt genetisch veränderte Föten eingesetzt worden. Das Ziel dieser Experimente sei die „Schaffung einer neuen Kuhart, aus deren Milch Medikamente für Menschen gewonnen werden können“.

Gut eineinhalb Jahre später, im Sommer 1999, wird bekannt, dass es Wissenschaftlern der japanischen Firma Snow Brand gelungen ist Rinder zu klonen, ohne den Stammtieren Zellproben zu entnehmen. Das zum Klonen benötigte Material wurde der Muttermilch entnommen und durch Zellkernisolierung gewonnen. Der Roslin-Wissenschaftler Dr. Harry Griffin, der auch am Projekt des Klon-Schafes Dolly beteiligt war, sagte dazu, dass diese Methode viel sicherer und effektiver sei. Bei dieser Gelegenheit wurde auch bekannt, dass in Japan bereits Mitte der 90er Jahre Klonrinder in den Fleischhandel gelangt und somit auf den Tellern der japanischen Küche gelandet sind. Unter den Aspekten Klonen und Gentechnik dürfte sicher auch die Frage berechtigt sein: Woher stammt eigentlich BSE?

Wie das Wissenschaftsmagazin „New Scientist“ 1999 berichtete, planten Forscher der Mahidol Universität in Bangkok/Thailand den weißen Elefanten von König Rama II., der in der ersten Hälfte des 10. Jahrhunderts lebte, zu klonen und ihn so wieder „zum Leben zu erwecken“. Die Wissenschaftler wollen das dazu notwendige DNA-Material aus Präparaten gewinnen, die seinerzeit von dem Tier in Alkohol eingelegt worden waren. Beim Gelingen wäre dies das erste geklonte Tier, das aus totem DNA-Material geklont wäre. Fast zeitgleich kamen Meldungen, wonach eine andere Forschergruppe aus Präparaten den tasmanischen Tiger klonen will, der seit 1936 als ausgestorben gilt. Gelingen solche Experimente, könnte Spielbergs Jurassik-Park durchaus eines Tages Realität werden.

Ungeachtet moralischer und ethischer Bedenken, eines in vielen Ländern bereits existierenden Verbots für das Klonen von Menschen und der Diskussion um die Einführung eines solchen weltweiten Verbots bietet eine Firma Dream Technologies International aus den USA im Januar 1998 im Internet öffentlich Klone von Models, Popstars und Politikern an. Abgesehen davon, ob solche Angebote auf einem realen Hintergrund basieren, was angezweifelt werden darf, wurden da unter anderem ein Cindy-Crawford-Klon für 80.000 US-Dollar, ein Nelson-Mandela-Klon für 5.000 US-Dollar und ein Michael-Jackson-Klon zum „Sonderpreis“ für 300 US-Dollar angeboten.

Die neuen Klon-Kälber und das ominöse Internet-Angebot heizten natürlich sofort die Diskussion um ein weltweites Klon-Verbot für Menschen wieder an. Doch all dies ändert nichts an der Tatsache, dass diese Verfahren heute sowohl vom Standpunkt der Medizin, als auch von dem der Technik möglich sind. Und auch auf anderen Gebieten, die hier hineinspielen, wird in der Medizin weiter geforscht und experimentiert. Während ich erstmals hierzu recherchierte, bringen die TV-Nachrichten (am 19. März 1999) eine Meldung, wonach es einem italienischen Mediziner gelungen ist, aus den Stammzellen unfruchtbarer, also zeugungsunfähiger, Männer, die in Mäuse und Ratten eingepflanzt wurden, zeugungsfähige Spermien zu züchten, mit denen dann die Frauen befruchtet wurden. In mindestens vier Fällen wurden die Frauen schwanger und gebaren ein Kind. Ob sich dabei allerdings genetisches Material der Mäuse und Ratten mit dem der Menschen vermischt, ist bisher unbekannt – ja, es ist bisher noch nicht einmal der Versuch unternommen worden, dies herauszufinden. Daher fürchten einige Wissenschaftler, dass so tierische Krankheiten auf den so gezeugten Menschen übertragen werden können.

Fortsetzung folgt: Zellvermischungen von Mensch und Tier

Zu den Folgen 1, 2, 3, 4.

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Schlüsselwörter: Klon | Klone | Klon-Verfahren | Gen-Technik | Retortenbabys | göttliche Schöpfung | Stammzellen
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