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Wissenschaft: Sonstiges

Erschreckende Enthüllungen: Die Geschichte der Gen- und Klontechnik (I)

„Lasset uns Menschen machen…“ (4) – Gibt es bereits den geklonten Menschen?

Bereits in den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts begann der Mensch die kosmische Schöpfung zu manipulieren. Diese Anfänge waren ausschließlich bakteriologischer Art und sollten der modernen Kriegführung dienen. So wurden neue Bakterien und Viren gezüchtet, gegen die es keine körperliche Abwehr gab. Sie wurden im Reagenzglas regelrecht hergestellt und sollten den Gegner vernichten. Nachrichten darüber drangen kaum an die Öffentlichkeit und man fragt sich unweigerlich, wo die Seuchen des ausgehenden 20. Jahrhunderts, wie beispielsweise Aids oder Ebola, eigentlich so plötzlich herkommen…

Das diese Frage berechtigt ist, hat auch das Autorenpaar Dr. Helmut Lammer und Marion Lammer belegt, das in seinem Buch „Schwarze Forschungen“ von Dokumenten berichtet, nach denen Militärs bereits Ende der 60er Jahre an der Erforschung aidsähnlicher Viren Interesse zeigten.

Aus dieser zweifelhaften Forschung für den Krieg dürfte sich die „Herstellung“ so genannter Retortenbabys mit entwickelt haben, von denen erstmals in den 50er Jahren öffentlich die Rede war, als der Forscher Daniele Petrucci aus Bologna über Versuche sprach, ein menschliches Embryo im Reagenzglas zu züchten. Petruccis Äußerungen waren damals eine Sensation, die aus verständlichen Gründen bei der Kirche auf größte Ablehnung stießen. Papst Pius XII. warnte seinerzeit eindringlich davor, „dem lieben Gott ins Handwerk zu pfuschen“. Daraufhin soll Daniele Petrucci angeblich seine Experimente eingestellt haben. Doch dies ist zu bezweifeln. Vielmehr liegt die Vermutung nahe, dass er diese insgeheim weitergeführt hat und nur ein wenig vorsichtiger bei seinen Äußerungen in der Öffentlichkeit war.

Aber die ungeahnten Möglichkeiten, die sich hier für die Wissenschaft auftaten, ließen die Forscher in aller Welt nicht mehr ruhen und so kam schließlich im Juli 1978 das erste(?) Retortenbaby zur Welt. Das sorgte für Schlagzeilen in der gesamten Weltpresse und half die Auflagen der Boulevardblätter in die Höhe zu treiben. Nur wenige Monate später, im Januar 1979, sorgte bereits das zweite Retortenbaby für neue Schlagzeilen. Beide kamen in Großbritannien zur Welt. Während das erste Retortenbaby, Louise Brown, ein Mädchen war, wurde das zweite ein Junge. Die 32jährige Köchin Grace Montgomery brachte ihn mit einem stolzen Gewicht von 2.608 Gramm in Glasgow/Schottland zur Welt. Er wurde als Sonntagskind bezeichnet, da der Köchin Jahre zuvor die Eileiter entfernt worden waren und sie somit auf normalem Wege kein Kind hätte bekommen können. Daher hatte Dr. Steptoe, der auch an der Geburt von Louise Brown beteiligt war, eine Eizelle der Mutter mit dem Sperma des Vaters in der Retorte befruchtet und später den Embryo in den Mutterleib eingepflanzt.

Durch diese Entwicklung wären wir nach Ansicht vieler Wissenschaftler bereits seit Jahren in der Lage, Retortenbabys völlig außerhalb des Mutterleibes zu erzeugen und zu züchten. Notwendig wären dazu lediglich ein paar weibliche Eizellen und ein paar männliche Spermien. Durch Gen-Technik und Klonen könnten so mit dem Erbgut eines Menschen sogar eine genetisch genaue Kopie hergestellt werden. Dazu schrieb der Wissenschaftspublizist David M. Rorvik bereits 1978:

„Klonen ist ein Prozess, in dem man – ohne die Vereinigung zweier Geschlechtszellen – eine Pflanze, ein Tier, theoretisch sogar ein menschliches Wesen hervorbringen kann, und zwar so, dass der Abkömmling der genetische Zwilling des geklonten Organismus ist, dass heißt, seine Gene und somit seine angeborenen Eigenschaften stimmen mit denen des ‚Elternteils‘ völlig überein. Der Klon eines Menschen wäre natürlich ein Kind gleichen Geschlechts.“

Zum Zeitpunkt dieser Aussage war das Klon-Verfahren noch in den Anfängen. Heute gibt es bereits geklonte Tiere in größerer Zahl (s. auch Folge 1) und das Klon-Schaf Dolly heizte die Diskussion um die moralischen und ethischen Hintergründe an. In vielen Ländern erklärten sich die Forscher freiwillig bereit, auf Klon-Versuche mit menschlichen Zellen und Erbgut zu verzichten. Einige Länder erließen außerdem auch Verbote für solche menschlichen Klon-Versuche. Doch Anfang 1998 meldeten sich amerikanische Forscher zu Wort, die einen Menschen klonen wollen. In den USA gab es dazu noch kein Gesetz, das dieses verbieten würde. In aller Eile wurde jedoch auf das weltweite Entsetzen reagiert und ein entsprechendes Gesetz, welches das Klonen eines Menschen verbietet, kam in die Diskussion. Ein Jahr später, Anfang 1999, traten jedoch weitere Wissenschaftler aus anderen Ländern an die Öffentlichkeit, die unumwunden zugaben, in Zukunft Menschen klonen zu wollen – ungeachtet dessen, ob es ein Gesetz gäbe, das dies verbietet oder nicht…

Fortsetzung folgt: Öffentlich angeboten: Klone von VIPs

Zu den Folgen 1, 2, 3.

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Schlüsselwörter: Klon | Klone | Klon-Verfahren | Gen-Technik | Retortenbabys | göttliche Schöpfung | Stammzellen
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