Sport: Sonstiges

Eishockey in Bremerhaven

Fischtown Pinguins Bremerhaven verlieren gegen den EHC Freiburg mit 4:5
07.02.2009 13:13:01 eingesandt von MarBrun für OnlineZeitung 24.de

Im wichtigen Spiel um die begehrten Pre-Play-Off Plätze verloren am Freitag die Fischtown Pinguins aus Bremerhaven gegen den EHC Freiburg mit 4:5 (2:1/0:2/2:1/0:1) nach Verlängerung und haben sich damit vor der Sonntagspartie gegen die Dresdner Eislöwen in eine denkbar schlechte Ausgangsposition gebracht.

Im ersten Abschnitt war es das Team aus dem Breisgau, welches bis zur 10. Spielminute die klar besseren Chancen für sich verbuchen durfte. In der 5. Minute konnte Kucharcik trotz "open net" die Scheibe nicht einlochen und in der 7. Minute gelang auch Petr Bares trotz exzellenter Schussposition kein Treffer. Besser machte es Roman Kadera in der 8. Minute, als er von Kottmair gut angespielt am kurzen Pfosten stehend die Scheibe einnetzte.

Erst danach kamen die Pingine immer besser ins Spiel und durften in der 12. Minute folgerichtig jubeln. Chris Falloon war es, der mit einem geschickt verzögerten Schuss Freiburgs Keeper Christoph Mathis keine Chance ließ. Keine Chance für den Freiburger Torsteher auch in der 15. Minute, als Jonas Lanier auf Vorlage von Sergej Janzen die Pinguine zum ersten Mal an diesem Abend in Führung bringen konnte. Auch danach besaßen die Seestädter die optische Überlegenheit, mussten aber stets auf der Hut sein, um nicht einem der gefährlichen Freiburger Tempogegenstöße Tribut zahlen zu müssen. Trotz der Führung der Seestädter hätten sich die Fans der Pinguine bis zu diesem Zeitpunkt etwas mehr Körperspiel gewünscht.

Im Mittelabschnitt wurde die Partie zusehend hitziger - aber auch zerfahrener. Die Pinguine fanden weiter nicht in die Partie, ließen Schnelligkeit und Körperchecks vermissen und mussten sich so nicht wundern, als in der 31. Minute Rudi Gorgenländer auf Vorlage von Mares und Billich mit einem Schuss von der blauen Linie den Ausgleichstreffer markieren konnte. Lanier hätte diesen Fauxpas in der 35. Minute wieder gut machen können, doch in aussichtsreicher Position versäumte er es, die Scheibe im weit offen stehenden Freiburger Netz unterzubringen. Die Strafe folgte in der 40. Minute, als die Pinguine weit aufgerückt nach einem Scheibenverlust im gegnerischen Drittel Roman Kadera zu einer Eins auf EIns Situation einluden, die der abgeklärte Tscheche eiskalt zum Führungstreffer für die Gäste nutzen konnte.

Im Schlussabschnitt schien es zunächst so, als würden die Gäste aus Freiburg die Partie für sich entscheiden können. Nachdem Kottmair in der 46. Minute das 4:2 für die Wölfe erzielt hatte, glaubten viele der Fans bereits an eine Vorentscheidung. Doch nach einem Doppelschlag in der 51. Minute, geführt von Janke und Falloon, konnten die Pinguine noch einmal ausgleichen. Dieses Ergebnis hatte auch nach der regulären Spielzeit noch Bestand. So musste die Begegnung in Overtime gehen. Hier war es der in der 65. Minute Petr Bares der den Siegtreffer für die Freiburger erzielen konnte.

Pinguine - Freiburg 4:5 (2:1/0:2/2:1/0:1)

Fischtown Pinguins: Tor. Michaud, Guryca; Verteidigung: Anderson, Pyka; - Mücke, Sturm; - Schmidt, Janke; - Dinger, Mücke; - Holzmann, Prosofsky, Musial; - Dejdar, Cote, Falloon; - Sekera, Lanier, Forster; - Janzen, Becker, Garten, Litesov;

Tore: 0:1 (8.) Kadera, Kottmair; 1:1 (12.) Falloon, Dejdar, Mücke; 2:1 (15.) Lanier, Janzen; 2:2 (31.) Gorgenländer, Mares, Billich; 2:3 (40.) Kadera (ohne Assist); 2:4 (46.) Kottmair, Billich, Bousquet; 3:4 (51.) Janke, Forster, Sekera 5/4PP; 4:4 (51.) Falloon, Dejdar; 4:5 (65.) Bares, Vozar, Stas;

Strafen: Bremerhaven 14 + 10 Cote Freiburg 24 + 10 Ivan

Schiedsrichter: Zehetleitner, Meier, Richter

Zuschauer: 1733