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Wirtschaft & Finanzen: Deutschland

Das Supermarktmodell Deutschland Teil 2c und ein Sack voller „Kohle“.

Noch eine Möglichkeit zur Gründung einer Bad Company Germany.

Doch halt, den Höhepunkt deutscher Beamtenkultur in einer Aktiengesellschaft hätte ich doch fast vergessen. Einige Zeitungen schreiben von „Nieten in Nadelstreifen“. Ich würde mehr zu der Aussage tendieren, das Kind beim Namen zu nennen, denn wenn I...... in Blau mal so 100 000 Euro im Tresor vergessen, dann ist wohl eine klare Sprache angemessen.

Geschehen ist das in Berlin im Stadtteil Wedding bei der Postbank wohl. Da hat man einen Geldschrank ausgemustert und einen Geldsack mit 100 000 Euro vergessen. Mal eben so.(1)

Entdeckt wurde die Kohle kurz vor dem Einschmelzen des Tresors in Henningsdorf mit Blickkontakt zum Briefzentrum der Post im Lande Brandenburg.Nun glaubt man, es müsste ja nun eine Klärung erfolgen, wie das Geschehen konnte. Doch weit gefehlt. Die Post bietet dem Finder Geld an, 3 % Finderlohn sind üblich, doch da spielen die Firmenmanager der Altmetallfirma nicht mit, denn dann würde sie ja was anerkennen, was so nicht okay ist. Es gibt auch kluge Manager.

Denn nun müsste ja ein Staatsanwalt ermitteln. Doch da stellt sich wieder die Frage, ist der in Neuruppin zuständig oder der in Berlin, siehe Vorfall „Sylvester“. Und die Fragen dazu lauten ganz einfach, wie haben die Postler das verbucht, denn irgendwann müsste jemand ja mal gemerkt haben, es fehlen 100 000 Euro, ob nun in einem Sack oder in fein verpackten Bündeln? Und fehlen vielleicht noch mehr? Also zwei oder drei Säcke? Und waren in dem Sack aus dem Tresor wirklich 100 000 Euro oder hat haben die einfach mal ihre Fehlbeträge mit reingerechnet und es waren nur 80 000 Euro im Sack, die anderen 20 000 Euro gingen dann anders verloren, etwa über die Westentasche?

Was sagt eigentlich das Finanzamt dazu? Und wo ist die Gewerbeaufsicht?

Fragen über Fragen, doch bei uns werden schon lange keine mehr gestellt. Insbesondere, wenn es um die in „Blau“ geht. Zur Erinnerung sei hier nun an den Weihnachtsstollen erinnert oder an die Datenblätter auf der Autobahn. (2)

Und dann noch die Tatsache, dass es eigentlich eine Bundesnetzagentur im Bonner Tulpenfeld gibt, die eigentlich die Post prüfen müsste, ob die die Gesetze einhält. Doch wohl offensichtlich nicht alle. Oder nur für den Teil der Briefe transportiert? Wie gesagt, unsere Beamten sind eben Beamte und wissen immer für was sie nicht zuständig sind, aber nicht genau für Was?

Und da kam es doch in den Regionen und Ballungsgebieten Köln, Hamburg und wie nicht anders zu erwarten, Berlin über erhebliche Mängel in der Zustellung. Im Klartext, die Post hat die Briefe nicht innerhalb von 24 Stunden zugestellt, sondern teilweise einfach mal ein paar Tage auf Halte liegen lassen und das über Monate hinweg ohne die Öffentlichkeit zu informieren.

Man hatte zu wenig Personal und Überstunden macht man auch keine, das gehört sich nicht, gilt nur für die anderen 25 oder 30 Millionen von Arbeitnehmern in diesem Land.(3)

Was wollen die Kunden auch machen, denn das Briefmonopol schützt die Merkelregierung bekanntlich, also wo wollen sie ihren Brief aufgeben, damit er pünktlich und überhaupt ankommt?

Und so schließt sich ein Kreis, denn die Post wurde so wie sie ist, auch von einem Hr. Dr. Zumwinkel mit vielen Milliarden an Subventionen durch die Mehrwertsteuerbefreiung aufgebaut. Das Resultat sieht man ja. Doch Hr. Zumwinkel war ja clever, nein, nicht wegen Lichtenstein, denn da wurde ja nichts durch deutsche Behörden aufgeklärt, nein, die Info kam von einem Bankangestellten, der mal den Behörden zeigte, was das so abgeht in der deutschen High Society.

Vor einer deutschen Behörde brauche sich Steuerhinterzieher in Nadelstreifen nicht zu fürchten, die finden ja nicht mal einen Sack mit Kohle in einem Alttresor. Nein, Hr. Zumwinkel hat ja mal schnell und rechtzeitig seine Aktien an dem Superkonzern DPWN verkauft und als die Öffentlichkeit meckerte, hat er sich einfach schnell entschuldigt.(4)

Ziemlich oft in letzter Zeit, in der sich Hr. Zumwinkel entschuldigt hat, nur bitte wofür? Dass er vor lauter Steuersparmodelle a la Lichtenstein und Aktienverkäufe - der Verkauf fand zufällig vor dem Abgang der DPWN-Aktie und des Konzern in den USA in tiefere Gefilde statt, zufällig, wenn Sie verstehen was ich meine – eigentlich nie so richtig Zeit hatte, seinen Job als Vorstandsvorsitzender zu machen und bei der Telekom musste er ja noch im Aufsichtsrat hart arbeiten.

Der Berliner sagt in dem Falle immer: Nichts Genaueres weiß man nicht. Doch um das Genauere sollten sich doch eigentlich die Ermittlungsbehörden kümmern, wenn wir eben einen Staat hätten, in dem die Vorbilder Vorbilder sind und die Behörden ihre Aufgaben wahrnehmen würden.

Und hier gilt eben wieder das alte Sprichwort, der Fisch stinkt bekanntlich vom Kopf her. 1. http://nachrichte...latz/28344 2. http://www.suedde...2233/text/ http://www.online...ticle/1062 http://www.online...ticle/1053

3. http://infopirat....raeger-ein

4. http://www.n-tv.d...

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Schlüsselwörter: Sach voller Kohle | Zumwinkel | Nieten in Nadelstreifen | Bad Company Germanx
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