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Politik: Politische Meinung

Merkel, der Papst und die Holocaustdebatte a la Vatikan.

Wie wäre es jetzt mit den deutschen "Wahrheitskommissionen"?

Die Ereignisse um den Papst und die Rehabilitation eines Bischofs durch den Vatikan hat Frau Merkel nach Tagen veranlasst einen Versuch zu starten, eine eigene Meinung zu haben.

Nur, wenn es um die so genannten "Revisionisten" im Vatikan und in der rechtsradikalen Szene im globalen Dorf geht, hat die CDU eine verherende Mitverantwortung und eben auch eine Frau Merkel. Denn es geht um mehr als um eine „Revisionistendiskussion", die von einem dubiosen Professor aus den USA ausgelöst worden ist und seit 20 Jahren oder mehr die nationale und rechte Szene im globalen Dorf beflügelt.

Zur Erinnerung, in den Jahren von 1945 bis 1968 fand keinerlei Diskussion der Täter, Mitläufer und Opfer in diesem Lande statt. Die Akten aus der Zeit, also den Archiven der NSDAP und den Ministerien des Dritten Reiches wurden unter Verschluss gehalten. In einer Zeit in der Aufklärung über so genannte "Wahrheitskommissionen“ nach dem heutigen Modell in Südafrika“, die einen Sinn gemacht hätten, wurde nicht jedem Opfer das Recht gegeben, sich über seinen Fall zu informieren. Und warum wird heute nicht der ganze Berg der „Akten aus der NS-Zeit“ ins Internet gestellt, damit sich jeder über die Täter und Mitläufer informieren kann?

Selbst Kohl, als Bundeskanzler und Frau Merkel war zu der Zeit Ministerin, hat die Naziakten auf über 100 Jahre der Öffentlichkeit entzogen. Nur so genannte Wissenschaftler haben Zugang, und was dabei herauskommt sehen wir bei den so genannten Revisionisten und die Reichweite ihres Einflusses auf das globale Dorf anhand eines englischen Bischoffs.

Ein Professor aus den USA ist der GURU in dieser Szene über die schon so viele Demokraten berichtet haben, doch jetzt kommen plötzlich die, die den Dreck am Stecken der Demokratie mit verursacht haben und rufen nach, mhh, ja nach was eigentlich?

Und was bei uns eben Tradition hat, nicht aufzuklären sondern zu deckeln, das hat Frau Merkel mit dem Umgang ihrer Vergangenheit und der der Stasi eben auch gemacht. Sie äußert sich zu den Vorgängen um Erika nicht, sie öffnet die Birthlerbehörde nicht für das Internet und den Zugang der Öffentlichkeit und sie schweigt zu ihrer DDR-Karriere.

Der Weg ist das Ziel sagt ein altes asiatisches Sprichwort oder ein deutsches sagt, wer im Glashaus sitzt sollte nicht mit Steinen werfen, auch wenn man Merkel heißt.

Denn anstatt eine radikale Öffnung der Archive und so mit Einblick in einen Teil der Wahrheit zu bekommen, finden Medienshows statt. So äußert sich Frau Merkel sehr spät zu dem Vorgang auch zu der Holocaustleugnerdebatte und sie hat gewartet, bis Außenminister Steinmeier in den USA war um sich dann in einer Nacht- und Nebelaktion in Berlin zu äußern. Die Reaktion des Vatikans hätte sie sich eigentlich selber geben können. Und man sollte sie an die Entgleisungen ihrer Parteimitglieder erinnern, wenn es um das Maß an politischem Instinkt und Feingefühl geht.

Da hat doch Hr. Wulff aus Niedersachsen und Ministerpräsident des Bundeslandes sich bei der Diskussion zu den hohen Managergehältern zu der Äußerung versteift. Die Kritik der Öffentlichkeit an diesen Millionengehältern verglich dieser doch glatt mit einer Pogromstimmung, Frau Merkel hat sich dazu nie geäußert, komisch oder?

Der Weg ist derselbe nur das Ziel ist ein anderes, was den Umgang mit den Akten der Stasi und der NS-Zeit angeht. Wäre schön, Frau Merkel würde sich mal offen und ehrlich über ihre DDR-Karriere*** auslassen, oder?

*http://www.histor...index.html ** http://www.spiege...61,00.html *** http://www.online...ticle/1278 http://www.online...ticle/1259

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Schlüsselwörter: Wahrheitskommisssionen | Stasi | NSDAP | Revisionisten | Kohl | Merkel | Wulff
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Kommentare

MarBrun
am 04.02.2009 17:26:23 (90.186.126.xxx) Link Kommentar melden
Leider wurde nicht erwähnt, das beide hier erwähnten Politiker das große Bedürfniss hatten, einer krininellen Vereinigung beizutreten, um ihr Studium durch führen zu können.

Hitlerjunge Josef hatte es nach seinem Einsatz an der Front viel einfacher, Theologie zu studieren.

IM Erika hatte es nach dem Eintritt in die Stasi auch sehr einfach das Physik zu studieren.

Beide sind nun Staatsoberhäupter !!

Was bleibt ist die Frage, warum

a) niemand ein Kanzler/ Kanzlerin wurde, der/die aus der wirklichen Opposition des Landes DDR gekommen ist.

Cool niemand ein Papst wurde, der wirklich gegen das System der NSDAP war? ( Johannes Paul II einmal abgesehen )

Wenn seinerzeit Herr Bonnhöfer überlebt hätte, er hätte ein ganz großer werden können.

Es zeigt sich wieder einmal, wer das Leben und die Menschen nur von der goldenen Sonne sah, wer immer wie eine Fahne im Wind agierte, aus dem wird auch was!!

Schade eigentlich!!

Im übrigen zeichen sich erste Erfolge bei den Berichten über IM Erika ab. So sinkt die Wählerkunst der "ich kann es wirklich nicht besser " Politikerin von Woche zu Woche.
am 04.02.2009 18:09:24 (217.83.117.xxx) Link Kommentar melden
Die Frage bei unserer Kanzlerin fängt ja schon bei der Identität an. Mit Mädchennamen heißt sie doch wohl wie ihr Vater, also Angela Kasner. Das erste Mal war sie mit einem Herrn Merkel verheiratet, dessen Namen hat sie nicht abgelegt, obwohl sie geschieden worden ist. Warum? Jede Frau macht das nach einer Scheidung. Hat der Name Angela Kasner etwa doch mehr eine Tiefe in die DDR-Vergangenheit, als wir bisher angenommen haben?
Und Sie hat wieder geheiratet, einen Professor für Mikrokrimskrams, dessen Namen hat sich auch nicht angenommen, was unüblich ist. Warum wohl? Eigentlich nimmt jede Frau einen Doppelnamen an, aber nicht den Namen von ihrem geschiedenen Mann, den sie auch nach einer neuen Ehe beibehält. Wer ist sie nun wirklich unsere Kanzlerin?
Und wann war Frau Kasner, alias Merkel und jetzt alias Frau Professor Krimskrmas eigentlich in Oppsosition zur DDR, nach dem Fall der Mauer und der klaren Tatsache, die DDR ist tot.
Jeder Tote Krebspatienten würde hinter her sagen, wenn er Raucher war, Nichtrauchen schadat nicht.
Unsere neue Helden, der Papst und die Frau mit den vielen Namen, sagen immer hinhterher, es war falsch. Doch sich vorher gegen das Unheil stemmen, wie es einer Georg Elser getan hat, darum geht es. Auch ein Willy Brandt hatte m,al einen anderen Namen, doch er war später stolz auf seinen aus dem Widerstandskampf stammenden gegen das Unheil. Das kann jeder verstehen, ich wäre es auch.
Doch auf was will der Papst und Frau Merkel stolz sein?
Ein Dietrich Bonhöfer ist ein Vorbild für Christen, Mut und Kraft aus ihrem Glauben.
Doch auf was ist die Tochter der Pfarrers Kasner stolz, auf die Hypo Real Estade und die etwa 300 000 offiziellen Arbeitslosen aus dem Bankensumpf?
http://de.wikiped...eorg_Elser
http://de.wikiped...Bonhoeffer
MarBrun
am 04.02.2009 18:46:16 (77.24.111.xxx) Link Kommentar melden
Fragen über Fragen....
am 06.02.2009 06:16:41 (217.83.80.xxx) Link Kommentar melden
Nun hat man also genug negativ Werbung gemacht, die "Revisionisten" im deutsch-nationalen bis rechtsradikalen Lager dürfen sich freuen. Nun wissen mehr Millionen als bisher, warum es geht.
Und schon führt man die Lieblingsdeatte der Deutschen, nach dem es den Holocaust nicht gegeben hätte. Eines der letzten Tabuthemen ist gebrochen.
Und wer erwartet hätte, wir würden nun erfahren, wer IM Erika wirlich ist, hat sich getäuscht, wie so oft i n den letzten 25 Jahre.
Im Badland of Germany ist nun nicht nur der Antisemitismus wieder in, sondern auch der Antichrist? Merken die im Wellness Park Bundestag überhaupt noch was?
Rainer Karow
am 07.02.2009 12:46:11 (91.65.32.xxx) Link Kommentar melden
Schaue ich mir die Abfolge der Komentare an, so frage ich mich, war das Geltungsbedürfnis, das von Frau Merkel, hat Sie nicht zu tun oder fehlt ihr eine Synapse?
am 07.02.2009 15:19:04 (217.83.70.xxx) Link Kommentar melden
Hallo Rainer,
Du darfst dabei nicht übersehen, dass sie für die sogenannten "Holocaustleugner" bisher die größte Werbeaktion gestartet hat, Nun kennen alle diese Brüderschaft der Bischöfe, in Berlin gibt es auch einen und die "rechte Szene" wird sich diesem medium gerne bedienen. Nur was haben die Opfer davon?
Frau Merkel wollte mal wieder vor die Kamera und Philosoph sowie Historikerin spielen. Nur warum macht sie das nicht bei ihren Parteifreunden wie Wulff?
am 08.02.2009 16:12:39 (145.236.108.xxx) Link Kommentar melden
Man kann mit der Kritik so schön von der Realität der eigenen Unfähigkeit und anderen Unzulänglichkeiten bei der Bankenaufsicht ablenken und das Pack von der Strasse merkt es nicht.
Erst drei Monaten vor der Wahl vollzieht sich dann wieder eine wundersame Wandlung und aus der Gosse wird wieder der Suverän der das Gesindel wählen soll damit die Pfründe nicht verloren gehen und nach der Wahl ist alles wieder beim alten,
Wenn jede Partei Stimmen verloren hat die Wahlbeteiligung höher ist als der Stimmenanteil der stärksten Partei und die Ganoven uns für blöde halten und von Gewinnen prahlen weis ich ich bin in Deutschland...
am 28.02.2009 14:58:32 (217.83.120.xxx) Link Kommentar melden
Beschimpfungen haben doch wenig Sinn, werter Kohlhaas. Viel wichtiges ist, dass wir mit System und Ausdauer an dem Fall dran bleiben.
Bruder Williamson hatsich ja auch wieder zu Wort gemeldet und wichtige neueigkietn vom Stapel gelassen.
Der Nächtse Artikel zur Hlocaustdebátte und der als Phliosophie dahinter stehenden Revisionismusdebatte bezieht sich auch auf den Fall der Berliner Mauer
am 02.03.2009 08:31:54 (91.65.38.xxx) Link Kommentar melden
Ja Herr Gambler. Diese Aussage teile ich. Denn sonst wäre ich ja auch Pack, da ich nicht in der Regierungsverantwortung oder in irgend einer Behörde sitze. Außerdem hilft derartiges Meckern nicht. Es hilft nur analytische sinnvolle Beiträge, auch Solche, die nicht mehrheitsfähig sind zu schreiben, woran man eben echtes Mühen erkennt und engagieren. Wir haben z.B. gerade den Volksbundesrath duchorganisiert, der das Recht und die Demokratie in Deutschland wieder herstellen will sowie eine Demokratie einzuführen gedenkt, eine neue Verfassung durch das Volk und vor allen Dingen, das Selbstbestimmungsrecht der Deutschen und die Beendigung eines zu langen Kriegszustandes, abgesichert durch den Staatsstreich von 1990.
Es sind Alle eingeldaen, hieran mitzuwirken. Siehe Stichwort "Volksbundesrath" Und ich bin einer davon. (Europäer deutscher Herkunft)

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