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Medien: Kino

Ab 5. März 2009 im Kino zu sehen: „Willi und die Wunder dieser Welt“

Dreharbeiten rund um den Globus – Der aus Halver stammende Arne Sinnwell führte Regie

Schlagzeilen-Collage: Alex Mais
Schlagzeilen-Collage: Alex Mais
Viele kennen sie, die TV-Serie „Willi will’s wissen“, die im Auftrag des BR von der megaherz film und fernsehen produziert und über die Sender der ARD ausgestrahlt wird. Der aus Halver stammende und in München lebende 36jährige Regisseur Arne Sinnwell schrieb zusammen mit Armin Toerkel das Drehbuch und führte Regie zum ersten Willi-Kinofilm, der in wenigen Wochen in den deutschen Kinos anläuft.

In der Fernsehserie gibt der Reporter Willi Weitzel vor allem den jungen Zuschauern Einblicke in viele Themenbereiche wie beispielsweise Berufe. Und seit Oktober 2006 gibt es zusätzlich den drei- bis vierminütigen Lückenfüller „Gute Frage, nächste Frage“, der zwischen dem Programm ausgestrahlt wird. Hierin beantwortet Willi in einem Studio Fragen der Kinder, die ihm gestellt wurden.

Es ist ein knapp 80minütiger Dokumentarfilm für die ganze Familie – praktisch ohne Altersbeschränkung. Im Film reist Willi um die ganze Welt um beispielsweise im australischen Regenwald die Wunder der Natur aufzuzeigen. Dabei wird unter anderem das Leben der Ameisen im Dschungel genauer unter die Lupe genommen und der Ameisenforscher Nico besucht. Teils extreme Bedingungen machten die Dreharbeiten nicht immer einfach und es standen viele Begegnungen mit gefährlichen Tieren wie Spinnen und Schlangen, aber auch Krokodilen auf der Tagesordnung. In der Wildnis Kanadas beobachtet Willi die Eisbären und verkleidet sich dabei selbst als einer. Später reist er noch durch die glühende Hitze der Sahara.

Im Großstadtdschungel Tokios wurde ohne Drehgenehmigung gefilmt – mit versteckter Kamera und oft aus der Hüfte heraus. Einmal wurden sie von einer Polizeistreife angehalten. Doch war nicht das Filmen „Stein des Anstoßes“, sondern Willis laute Rufe auf einer vom Lärm erfüllten Autobahnbrücke. Diese Rufe von Willi seien dann doch zu laut gewesen meinte die japanische Polizei…

Arne Sinnwell machte 1992 am Anne-Frank-Gymnasium in Halver, das vergangenes Jahr in die Schlagzeilen geriet (s. hier: „Anwohner: ‚Macht aus dem Schulhof einen Parkplatz!’“), sein Abitur. Es folgte ein Studium der Medientechnik in Stuttgart. Nach verschiedenen Praktika war er ab 1996 als Cutter tätig. Zuletzt war er Regisseur von 70 Folgen der verschiedenen Willi-Formate des Fernsehens. Der neue Kinofilm ist sein bisher größtes Projekt, das mit einem Etat von nur 1,5 Millionen Euro auskommen musste. Dennoch ist es ein großer Erfolg, der am 5. März 2009 seine Premiere hat. Danach ist er in 180 Kopien in den Kinos vertreten.

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Schlüsselwörter: Halver | Willi Weitzel | Arne Sinnwell | Dokumentarfilm | Willi will's wissen | Kino | Kinofilm
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