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Halvers letztes Wahrzeichen, der Aussichtsturm, muss stehen bleiben!

Sanieren oder sprengen? – Noch immer ist das Schicksal des Turmes nicht ganz klar

„Schlechte Aussichten“ – So titelte Halvers Heimatzeitung, der „Allgemeine Anzeiger“, am 28. Januar 2009 eine Meldung zum Stand der Dinge bei Halvers letztem Wahrzeichen, dem Aussichtsturm auf der Karlshöhe…

Der Turm wurde am 10. Juli 1893 fertig gestellt und eingeweiht. Seitdem musste er bereits mehrmals saniert werden. Jetzt ist er erneut baufällig und seit Monaten eingezäunt und dringend renovierungsfällig (vgl.: „Wird Halvers letztes Wahrzeichen gesprengt?“; OnlineZeitung24 vom 25.04.2008).

Im Haushaltsplan der Stadt Halver steht die Sanierung eigentlich für dieses Jahr an. Da die Öffentlichkeit nichts mehr zu diesem Punkt des Haushaltsplanes gehört hatte, erkundigte sich nun Annette Schwalm von der Halveraner SPD beim Umwelt- und Abfallausschuss der Stadt nach dem Stand der Dinge. Franz Helmut Engel, der Bau-Fachbereichsleiter der Stadt Halver sagte dazu: „Das ist eine Vision – mehr nicht!“ Damit bezog er sich auf die mit 200.000 Euro veranschlagte Sanierung. Inzwischen ist nun auch die Rede von 2012. Und ob man dann noch mit der veranschlagten Summe auskommt, ist mehr als fraglich. Zu oft haben sich schon öffentliche Baumaßnahmen in Deutschland im Nachhinein als ganz deutlich zu niedrig veranschlagt herausgestellt.

Die Frage ist nun: Kann sich die Stadt Halver diese Sanierungsmaßnahme überhaupt leisten? Immerhin, erhaltungswürdig ist der Turm auf jeden Fall. Ist er doch Halvers letztes und einziges Wahrzeichen das noch existiert und weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt ist er auch. So ziert er auch manche Ansichtskarte aus der sauerländischen Kleinstadt.

Auch Peter Bell, der zweite Vorsitzende des Halveraner Heimatvereins, sagte gegenüber der Halveraner Heimatzeitung am 27. Januar 2009: „Der Aussichtsturm muss stehen bleiben!“ Und mit dieser Meinung steht er nicht alleine. Der Großteil der Halveraner Bürger steht hinter dieser Meinung. Und vielleicht gibt es ja auch noch ein paar Halveraner Firmen, die sich trotz der derzeitigen Finanzkrise mit einer Spende an der Sanierung beteiligen wollen – wie beim letzten Mal. Wäre doch schade, wenn der Aussichtsturm in ein paar Jahren der Geschichte angehört und die Erinnerung daran im Laufe der Zeit verblasst, so wie es einst beim Halveraner Wasserturm der Fall war…

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Schlüsselwörter: Halver | Aussichtsturm | Wahrzeichen | Sanierung | Sparmaßnahmen | SGV
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