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Berlin: Deutsch-israelische Ausstellung "Antisemitismus? Antizionismus? Israelkritik?" eröffnet

keine nazis schild
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Anlässlich des Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus hat Bundestagsvizepräsidentin Gerda Hasselfeldt heute die Ausstellung „Antisemitismus? Antizionismus? Israelkritik?“ eröffnet. Die Ausstellung, die gemeinsam von der Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem und dem Berliner Zentrum für Antisemitismusforschung erarbeitet wurde, zeigt u.a. Fotografien und Karikaturen als Belege verschiedener Formen des Antisemitismus.

„Wo immer Antisemitismus auftritt, sind die Menschen- und Freiheitsrechte in Gefahr. Die Lehre gerade aus unserer Geschichte muss deshalb lauten: Hinschauen und Einmischen“, forderte Bundestagsvizepräsidentin Hasselfeldt bei der Eröffnung im Bundestag. Die Sensibilisierung gegenüber allen Erscheinungsformen des Antisemitismus sei dafür Grundvoraussetzung.

Hasselfeldt wandte sich besonders an die anwesenden Teilnehmer der Jugendbegegnung des Deutschen Bundestages, die sich in ihrem Alltag an Projekten zur Geschichte des Nationalsozialismus oder gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus beteiligen. „Ihr Engagement ist ein ermutigendes Signal dafür, sich nicht von judenfeindlichen Stereotypen beeindrucken zu lassen“, so Frau Hasselfeldt. Die Ausstellung „Antisemitismus? Antizionismus? Israelkritik?“ ist noch bis zum 30. Januar 2009 (Dienstag bis Donnerstag von 8 bis 17 Uhr, am Freitag 8 bis 14 Uhr) im Westfoyer des Paul-Löbe-Hauses, Konrad-Adenauer-Straße 1 in Berlin-Mitte zu sehen. Der Eintritt ist frei Antisemitismus? Antizionismus? Israelkritik? Ausstellung vom 26. bis 30. Januar 2009 im Bundestag

Am Beispiel zeitgenössischer Formen des Antisemitismus in Deutschland und Europa will die Ausstellung "Antisemitismus? Antizionismus? Israelkritik?" im Deutschen Bundestag zeigen, dass sich judenfeindliche Stereotype bis heute gehalten haben.

Zur Eröffnung am 26. Januar wird Prof. Dr. Wolfgang Benz, Leiter des Berliner Zentrums für Antisemitismusforschung, eine Einführung geben. Musikalisch umrahmt wird sie von Ortwin Bader-Iskraut (Violoncello) und Philipp Wollheim (Violine).

Karikaturen und Fotografien Die Besucher und Besucherinnen sollen durch Karikaturen und Fotografien für antisemitische Erscheinungsformen, wie sie heute in öffentlichen Diskursen und in unterschiedlichen sozialen Milieus auftreten, sensibilisiert werden.

Ein dominierendes Motiv des zeitgenössischen Antisemitismus ist das der jüdischen Weltverschwörung. Es wird demnach angenommen, die Juden kontrollierten das Weltgeschehen - sei es mittels Finanz- oder Medienmacht, sei es über verdeckten politischen Einfluss vor allem auf die USA. Als Gerüchte und Legenden werden diese Verschwörungstheorien vor allem mit Hilfe des Internets verbreitet.

Die Ausstellung wird ausgerichtet von der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Antisemitismusforschung der Technischen Universität Berlin. Ziel ist es, dass sich Jugendliche mit dem Antisemitismus auseinandersetzen und dadurch sensibilisiert werden für Demokratie und Toleranz.

Übernommen von: Deutscher Bundestag, PuK 1 - Referat Presse - Rundfunk – Fernsehen

Das Thema ist immer aktuell und man sollte sich die Zeit nehmen die Ausstellung zu besuchen, denn weite Teile der neuen Bundesländer und dort teiweise ganze Gemeinden und Dörfer werden von Rechts kontrolliert und schikaniert. Auch die Politik ist gefragt, denn diesem Zustand muss ein Ende bereitet werden. Deutschland darf dieses neue Problem nicht wegreden, nicht wegsehen. Die betroffenen Gebiete verdienen Aufmerksamkeit, benötigen Hilfe und Unterstützung um sich wieder aus dem Klammergriff der neuen Nazis die dort meinen Macht ausüben zu können zu befreien. Je länger man den Blick abwendet, umso sicherer fühlen sie sich, umso selbstbewußter treten sie auf. Wer eine solche Ausstellung beherrbergt, der muss auch handeln und Vorbild sein, denn einen neuen braunen Sumpf kann und darf es in diesem Land nicht geben, Sümpfe gehören trockengelegt.

Die Bundesregierung sollte das Thema schnell einmal auf ihre Tagesordnung setzen, am besten noch während die Ausstellung läuft, denn irgendwann hat man einen Flächenbrand, der nicht mehr so einfach zu löschen ist, wie wenn er gerade erst am Ausbrechen ist. Es besteht dringender Handlungsbedarf, am besten schon gestern!

denise-a. langner-urso

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Schlüsselwörter: Geschichte | Anne Frank | Israel
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