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27. Januar – Ein Tag der Erinnerung

27. Januar – Ein Tag der Erinnerung

Am 27. Januar 1945 wurde das Konzentrationslager Auschwitz befreit. Seit 1996 ist der 27. Januar in Deutschland ein Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus.

Zu den Opfern gehörten auch Jehovas Zeugen. Ihre vehemente Weigerung, den Eid auf Füh- rer und Staat zu leisten, eine Waffe in die Hand zu nehmen sowie ihr öffentliches Predigen wurden vom NS-Regime nicht toleriert. In den Konzentrationslagern stigmatisierten die Nati- onalsozialisten die Zeugen als einzige religiöse Gruppe sogar mit einem gesonderten Zeichen, dem lila Winkel.

Ihre Haltung hatte allerdings ausschließlich religiöse Gründe. Ihrem Glauben abzuschwören kam für die allermeisten Zeugen nicht in Frage. Jehovas Zeugen waren keine fernen, uner- reichbaren Helden, wie es der ehemalige nordrhein-westfälische Landtagspräsident Ulrich Schmidt ausdrückte. Mit Bezugnahme auf Schmidts Rede beschrieb das Informationsblatt Landtag Intern Zeugen Jehovas als „einfache Menschen ..., die ihrem Gewissen folgend standhaft an ihrer religiösen Überzeugung festhielten, Zivilcourage zeigten und geistigen Wi- derstand aus christlicher Überzeugung geleistet hätten“.

In Verbindung mit dem diesjährigen Gedenktag wird in einer Ausstellung im Rathaus von Nienburg auf die Verfolgung von Jehovas Zeugen unter dem NS-Regime und auch in der SBZ/DDR aufmerksam gemacht. Sie ist während der Öffnungszeiten des Rathauses vom 27. Januar bis zum 27. Februar 2009 zu sehen. Auch im Hildesheimer Rathaus wird anlässlich der Gedenkveranstaltung zum 27. Januar an Jehovas Zeugen als Opfergruppe erinnert.

Für Rückfragen kontaktieren Sie bitte die Informationsabteilung unter der Kontaktadresse für Medien und Forschung: Telefon 06483 413110 · Telefax 06483 413100

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Schlüsselwörter: Konzentrationslager | Jehovas Zeugen | Befreiung
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Kommentare

266
am 18.09.2009 19:22:23 (88.68.110.xxx) Link Kommentar melden
Widerstand aus christlicher Überzeugung... - das hätte man sich von den anderen Christen in Deutschland damals auch gewünscht.

Wenn ich hier das Gehetze gegen die "Zeugen" lese von diesen unsäglichen Dämonenforschern aus dem Kraichgau, dann weiß ich, warum die Christen damals versagt haben. Wer sich mit solchen Belanglosigkgeiten aufhält wie Herr H., der ist bei bedeutenden Dingen natürlich völlig überfordert.

Für den Psychiater ist das alles natürlich interessant. Halbe Strecke zwischen FfM und Strasbourg, ich glaube, das sehe ich mir mal an, wenn ich in der Gegend bin...

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