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Sonstiges: Reise

Innsbruck-verhinderte Skitragödie

Der Geistesgegenwart eines instinktiv handelnden Skifahrers ist es zu verdanken, dass es nicht erneut zu einer schweren Skitragödie gekommen ist.

Der Vorfall ereignete sich an einem Skilift im Osttiroler Skigebiet von Zettersfeld. Ein kleines achtjähriges Mädchen ist nach Angaben der Polizei an der Auffahrt gestürzt und dabei mit seinem Schal am Bügel des Liftes hängengeblieben.

Das Mädchen hatte unglaubliches Glück, denn sowohl ein anwesender Skilehrer als auch ein anderer Skifahrer beobachteten das sich anbahnende Drama. Das Mädchen wurde 40 Meter weit mitgeschleift. Einer der beiden Beobachter informierte sofort das bedienende Liftpersonal während der andere geistesgegenwärtig mit einem scharfen Messer den Schal des Kindes durchtrennte.

Schwere Unfalle auf Skipisten, sie häufen sich.

Besonders dramatisch und sofort in aller Munde war zum Beispiel der Unfall jener 41-jährigen Slowakin, die auf der steirischen Riesneralm mit Dieter Althaus, Ministerpräsident des deutschen Bundeslands Thüringen, zusammenstieß.

Während Nachrichten der Skiunfälle von Erwachsenen immer in die Presse gelangen so ist doch die Zahl der Skiunfälle gerade auch von Kindern massiv gestiegen.

So sind etwa im Skigebiet Brandnertal zwei Jungen im Alter von neun und elf Jahren zusammengestoßen. Beide wurden am Kopf verletzt. Der Unfall ereignete sich bei der Trainingsfahrt eines Skiclubs. Der Elfjähriger war danach zuerst nicht ansprechbar.

Die beiden Kinder waren mit dem Sportclub Beschling bei einer Trainingsfahrt, als sie auf der Piste zusammenstießen. Beide Jungen erlitten eine Gehirnerschütterung und konnten zum Glück nach einer Nacht zur Beobachtung im Krankenhaus wieder nach Hause geschickt werden. Der Unfallhergang noch unklar. Die Trainingsfahrt fand auf freier Piste statt, ein Lauf war nicht gesteckt. Beide Kinder trugen Skihelme, was vermutlich Schlimmeres verhindert hat.

Aber auch ein anderer Fall wurde kaum in der Presse erwähnt. Wieder ereignete sich der Unfall in der Steiermark Auf dem Kreischberg im Bezirk Murau stießen zwei Skifahrer ein 24-Jähriger und ein zehnjähriges deutsches Kind zusammen; beide mussten ins Krankenhaus eingeliefert werden. Beide erlitten schwere Gehirnerschütterungen. Beide Skifahrer waren bewusstlos. Der 24-Jährige wurde mit einem Bruch des Mittelhandknochens ins UKH Tamsweg eingeliefert. Der Zehnjährige wurde mit dem Rettungshubschrauber in das LKH Klagenfurt geflogen. Auch hier ist der Unfallhergang ist noch unklar.

Inzwischen wird verstärkt über die Sicherheit auf Skipisten diskutiert und die Verkäufer von Skihelmen erleben einen Absatzboom.

©denise-a. langner-urso

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Schlüsselwörter: Ski | Helmpflicht | Steiermark | Österreich | Winter
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