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Wirtschaft & Finanzen: Welt

Asserbaijan- ein Staat mit Wirtschaftswachstum

Präsidentenvereidigungen sind etwas, was dazu führt, dass andere Nachrichten in den Hintergrund rücken. Während die Welt und Amerika feierten, hatte auch ein anderes Land Grund zum Feiern, Asserbaijan. Das kleine Land feierte seinen 19.Geburtstag oder besser den Tag, seiner Unabhängigkeit von der früheren Sowjetunion. Im Süd Kaukasus hatte es ethnische Kämpfe gegeben zwischen Armeniern und Asserbaijanern.

Flucht und Vertreibung waren an der Tagesordnung. Viele Tote und Verletzte waren auf beiden Seiten zu beklagen und der Name Baku ist vielen in Erinnerung geblieben. Zwischen 1988 und 1990 eskalierte die Situation und schließlich kam es dazu, dass aus Baku fast alle Armenier auf der Flucht waren. Russische Panzer und tausende von russischen Soldaten rollten ab 19.Januar des Jahres durch die Stadt um noch Schlimmeres zu verhindern, denn es kam Pogromen gleich, was dort geschah. Die Menschen protestierten gegen das russische Vorgehen und erneut starben Unschuldige.

Der Januar war für die Stadt fortan der sogenannte Schwarze Januar.

Welchen Hintergedanken Moskau hatte? Nun es werden die im Februar 1990 geplanten Wahlen gewesen sein, und der Versuch Parteien, die die Unabhängigkeit von Moskau forderten zu unterdrücken. Dennoch kam es anders, wie so oft in der Geschichte, denn zu diesem Zeitpunkt war das ehemalige Riesenreich Sowjetunion zu geschwächt und die Welt schaute sehr genau hin, was in den einzelnen Landesteilen vor sich ging. Die Truppen wurden abgezogen. Am 30 August 1991 erklärte Asserbaijan seine Unabhängigkeit.

Heute arbeitet das Land gemeinsam mit der EU zusammen und gerade am 22. Januar hat sich Präsident Ilham Aliyev mit einer EU Delegation getroffen und Gespräche mit Benita Ferrero-Waldner über die zukünftige Zusammenarbeit mit der EU geführt.

Homepage Asserb.Regierung
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Auch mit dem Nabucco Konsortium, einem Gaspipeline Projekt trifft sich der Präsident in Kürze in Budapest und zwar vom 26.-27.Januar um sich mit den Beteiligten des Projektes auszutauschen.

Auch wirtschaftlich entwickelt sich das Land stark. In 2008 konnte es ein Wirtschaftswachstum von stolzen 6% vorweisen. In der Ölförderung wurde ein Zuwachs um 4,6% verkündet, beim Erdgas lag die Steigerung sogar bei unglaublichen 50,4%. Hinzu kommen verschiedene andere Mineralabbauten bei denen die Produktion um 20,3% zulegte.

Anders ausgedrückt, das Land produzierte 44.5 Millionen Tonnen handelsüblicher Öle und 16.3 Billionen Kubikmeter Erdgas. Im Öl-Sektor ist das eine Steigerung von 11% im Verhältnis zum Vorjahr, beim Gas war verzeichnete man im gleichen Zeitraum einen Zuwachs um 50,2%. Der Transport der Handelswaren ist bemerkenswert, denn 54,7% werden über die Schiene abgewickelt und nur etwa 31,3% über die Straße. 14% der Waren werden über den Seeweg transportiert.

©denise-a. langner-urso

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Schlüsselwörter: Asserbaijan | EU | Aussenhandel | wirtschaftliche Zusammenarbeit
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