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Wissenschaft: Umwelt & Naturschutz

Ökopanik II

Nach Richard Lindzen ist die globale Erwärmung kei
Nach Richard Lindzen ist die globale Erwärmung kei
In der in “Ökopanik” erwähnten Ciceroausgabe kommt in einem weiteren Artikel “Überhitzte Prognosen” des Klimadossiers Richard Lindzen, Klimatologe am renommierten Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Cambridge/Boston, zu Wort. Er provoziert gleich mit der Aussage “nach allen bisher vorliegenden Befunden ist die globale Erwärmung kein Grund zur Beunruhigung”.

Unruhe entstünde vor allem aus dem Unwissen heraus, welches Wetter und Klima normal ist. Es gebe nach Angaben vieler Institutionen vom National Hurricane Center der USA bis zum IPCC keine Anzeichen, wonach extreme Wetterphänomene systematisch zugenommen hätten. Die Theorie für eine wärmere Welt prophezeite im Gegenteil abnehmende Wetterschwankungen jenseits der Tropen. Ebenso ist seit dem Ende der vergangenen Eiszeit ein Meeresspiegelanstieg zu verzeichnen. Was die lieben Eisbären anbetrifft, deren Population wegen eingeschränkter Jagd seit 65 Jahren mehrfach stieg, so haben diese auch die viel wärmeren Jahre der 30er des 20. Jahrhunderts in der Arktis gut überlebt.

Je nach Geschmack pickt sich der Journalist eine Version heraus

Insbesondere gehen alle Studien zudem von einer derartig langen Kette von Voraussetzungen aus, dass ihre Eintrittswahrscheinlichkeit sehr gering ist. Zum Beispiel präsentieren die 19 Modelle der IPCC zur Voraussage des Rückgangs des Meereises bis 2100 eine Schwankungsbreite von hundert bis zehn Prozent. Je nach Geschmack und Laune kann jeder Journalist sich dann die genehmste Version herauspicken, um seine Leserschaft bei der Stange zu halten.Richard S. Linzen macht aber auch auf eine beträchtliche Schwachstelle aufmerksam. Jedes der Szenarien behauptet eine Klimareaktion je nachdem, wie vorher die Treibhausgase ansteigen. Tatsächlich sind die Temperaturen viel früher gesunken als der CO2-Gehalt. Al Gore übergeht beispielsweise in seinem Film “Eine unbequeme Wahrheit“, in dem er mit einer Grafik arbeitet, deren Einzelheiten, wonach in vier vorausgegangenen Wärmeperioden die Temperaturen höher waren als heute, der CO2-Anteil jedoch niedriger. Außerdem lässt er die Erkenntnisse neuerer Studien außer Acht, wonach die Temperatur auch vor dem CO2-Gehalt anstieg und nicht wie von Al Gore behauptet nach ihm.

Des Weiteren fehlt Lindzen eine mathematische Begründung für die angegebene, keineswegs statistisch gemeinte, Wahrscheinlichkeit der IPCC-Behauptung vom menschenverursachten Klimawandel. Ihm mangelt es dabei auch grundsätzlich an den notwendigen Erkenntnissen über die chemischen Verhältnisse zwischen Meer und Land, um von den Emissionen aus Rückschlüsse auf den CO2-Gehalt der Atmosphäre schließen zu können.

Gänzliche Übertreibung

Die nächste zweifelhafte Annahme der IPCC betrifft die sogar von ihm selbst genannte Unkenntnis der tatsächlichen Verteilung der Aerosole, die vom IPCC bemüht werden, um die Hälfte des Treibhauseffektes zu begründen. Zum anderen übertreibt man die Verzögerungswirkung der Ozeane bei der mangelnden Rückstrahlung der Sonneneinstrahlung beträchtlich, ohne - wie sonst in wissenschaftlichen Studien üblich - auf eine solch etwas willkürliche Unterstellung hinzuweisen.

Lindzen sieht darin einen Zusammenhang mit dem sonst drohendem Verschwinden dieses Themas aus der Öffentlichkeit und den entsprechenden Konsequenzen für die Setzung der “Prioritäten bei der Finanzierung der Klimaforschung”.

Quelle: liberalkonservati...mu.blog.de Autor Stephan Reber Foto: pixelio.de

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Schlüsselwörter: Ökopanik | CO2 | Umwelt | Umweltschutz | Klimawandel | IPCC
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