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Sport: Fußball

Berlin verliert erneut wichtiges Sportevent-DFB

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Wie attraktiv ist wohl eine Stadt, die beständig Sportevents verliert, wie attraktiv ist eine Hauptstadt noch, wenn sie den Sport nicht da behält, wo er lange Zeit stattgefunden hat. Anscheinend unattraktiv, denn Berlin verliert nun nach der Loveparade, die ja auch Touristen und Umsatz in die Stadt spülte nun kurz nacheinander gleich zwei große sportliche Veranstaltungen, die auch ein Markenzeichen dieser Stadt waren.

Das DFB Pokalfinale der Frauen wird nicht mehr in Berlin stattfinden. 2009 wird das Ereignis zwar noch in der Hauptstadt stattfinden, aber in 2010 ist damit nach 25 Jahren Schluss, wie Hannelore Ratzeburg, die Vizepräsidentin des Deutschen Fußball-Bundes nun verlauten ließ. Mit der Weltmeisterschaft in 2011 will man nach langer Zeit andere Wege beschreiten. Berlin läge einfach nicht zentral genug.

Warum allerdings Berlin unbedingt einen riesigen Flughafen Neubau benötigt, wenn es ohnehin nicht als die zentrale Mittelstelle gesehen wird, das muss sich die Stadt nun einmal mehr fragen lassen, denn Frankfurt ist einfach auch hier der Dreh- und Angelpunkt des Landes.

Bereits in der letzten Woche wurde das Aus für die German Open Veranstaltungen im Tennis, ein Traditionsturnier an die WTF zurückgegeben und wird somit nicht mehr in Berlin stattfinden. Steffi Graf hatte dieses Turnier gefördert und in jedem Jahr hatte es in der bekannten Hundekehle stattgefunden. Das Turnier wäre in diesem Jahr zum 30. Mal und vom 18. bis 23. Mai dort ausgespielt worden.

Das Turnier hatten die Katari dem Deutschen Tennis Bund (DTB) 2004 abgekauft. Seitdem verbuchten die Veranstalter immer wieder Verluste. Dienstleister, die im vergangenen Jahr für das Turnier arbeiteten, mussten monatelang auf ihr Geld warten und bis jetzt sind Rechnungen in Höhe von mehreren hunderttausend Euro offen. Im Bereich Tennis ist immer wieder Warschau im Gespräch, Berlin habe seine Bedeutung verloren, schon weil es keine deutsche Spielerin mehr gibt, die wirklich in der Weltspitze bedeutend ist.

©denise-a. langner-urso

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Schlüsselwörter: DFB | Frauenfußball | German Open | Steffi Graf | Tennis
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Kommentare

am 20.01.2009 15:05:51 (217.83.73.xxx) Link Kommentar melden
Kann man verstehen, wenn man weiß, auf welch technisch hohem Niveau heute Frauen Fussball spielen. Und dann sollen sie quasi als Ramschpuppen im Vorfelde der Herren spielen?
Als Frau würde ich auch nicht vor diesen teilweise alkoholiserten Schrei- und Glotzhälsen spielen und mich mit Sprüchen wie "Ausziehen, Ausziehen" beleidigen lassen.
Dazu haben die Frauen zu viel sportliches und geistiges Niveau erreicht.
So ein Endspiel hat eine eigene Atmosphäre und wird ein Event, bei dem es sich wieder lohnt, Fussball anzuschauen. Ich geh zum Frauenfussball und Frau Merkel kann sich ja die geistiegn Größen unseres Landes betrachten wie "Schweinsteiger".
Es wäre ja mal interessant, dass neben dem sportlichen Niveau auch das geistige mal verglichen würde. Dazu würde die Mitglieder der Frauen und Männer von einem solchen Endspiel sich testen lassen, "Grundschulniveau" würde dazu ausreichen. Ich denke, da hätten wir alle wochenlang was zu Lachen, die Frauen sicherlich mehr als wir Männer.
Da ich Fussball liebe und keine "Prügelshows", gehe ich lieber zum Frauenfussball, da stimmt die Technik und das ist doch schon was. Den Erfolg zeigt das Spiel, so ist das beim Fussball.
;-)
Hätte sich mal Herr Wowereit und seine Kaffeetanten mit und ohne Bart von den Linken bis zu den Sozis mal was einfallen lassen müssen, dann wäre das Frauenfussballendspiel in Berlin geblieben. Doch bei unseren Politikern ist Denken mehr vom Glück abhängig wie beim Fussball das Ergebnis.
;-)......;-))

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