Rund um OZ24

Suchen

Unterstütze OZ24

Internet: Rund ums Internet

Die Browser der neusten Generation veröffentlicht


Neue Internet - Browser Die zwei meistgenutzten Browser präsentieren sich in überarbeiteten Versionen. Gerade eben erschien der neue Firefox 2.0. Schon letzte Woche brachte Microsoft die 7er Version des Internet Explorers auf den Markt, vorerst noch auf Englisch. Was hat sich verändert?

Grundlegendes

Der Internet Explorer ist eine grundlegende Überarbeitung, der Firefox eher eine Art "Facelifting". Beide lassen sich aus dem Internet über die automatische Update-Funktion herunterladen. Der neue Microsoft Browser wird erst in ein oder zwei Wochen in deutscher Sprache verfügbar sein, Firefox 2.0 "spricht" jetzt schon deutsch. Grundsätzlich lässt sich sagen, dass Microsoft versucht hat, sich seinen Konkurrenten in vielen Bereichen anzunähern. In punkto Sicherheit, Bedienkomfort und Webstandard-Unterstützung gibt es Verbesserungen.

Der Internet Explorer

* Neue Optik

Die vermittelt schon jetzt einen Ausblick auf das ab Januar erscheinende neue Betriebssystem Vista.

* Sicherheit

Hier wurde die bisherige Schwachstelle Active X - eine externe Erweiterungsfunktion für Programme - stark verbessert. In Zukunft lässt sich das Ganze optional zuschalten.

* Phishing-Schutz

Die 7er-Version enthält jetzt einen integrierten Phishing-Schutz, der Nutzer warnt, wenn sie auf möglicherweise gefälschten Bankseiten landen. Immer mehr Internetbetrüger versuchen, Surfer auf gefälschte Webseiten zu locken und sie dort zur Eingabe vertraulicher Informationen zu veranlassen. Sie imitieren mit diesen so genannten Phishing-Webseiten kommerzielle Internetangebote, etwa von Internetauktionshäusern oder Geldinstituten. Microsoft hat eine "Weiße Liste" mit etwa 100.000 meist besuchten und vertrauenswürdigen Internetdomains in den Browser integriert. Sobald eine Adresse außerhalb dieser Liste aufgerufen wird, schickt der Browser ein kleines Datenpaket an einen Microsoft-Server. Dort wird dann geprüft, ob die Adresse auf einer "Schwarzen Liste" mit bekannten Phishing-Webseiten steht.

* Tabbed Browsing

Der Internet-Explorer ermöglicht jetzt das so genannte Tabbed Browsing, das Konkurrent Firefox schon seit Jahren anbietet. Das bedeutet, dass man mit einer Art Karteikartensystem mehrere Webseiten in einem Browserfenster öffnen kann. Das ist übersichtlich und erleichtert das praktische Arbeiten.

* Trouble um die integrierte Suchmaschine

Microsoft wollte ursprünglich seine Suchmaschine MSN als Standardeinstellung in den Explorer integrieren. Wer eine andere benutzen wollte, zum Beispiel Google oder Yahoo, hätte dies in den Einstellungen erst umständlich ändern müssen. Auf Druck der EU-Kartellwächter und der Konkurrenten werden Anwender nun schon bei der Installation des neuen Browsers vor die Wahl gestellt, welche Suchmaschine sie mit dem Internet Explorer benutzen möchten.

Firefox 2.0


* Schutz vor Phishing

Wie der Internet Explorer, bietet auch der alternative Firefox (von der gemeinnützigen Mozilla Foundation) einen Schutz vor Phishing-Webseiten. Die Funktion ist standardmäßig aktiviert. Jede angesurfte Seite wird mit einer Liste der bekannten Betrugsseiten verglichen, wobei die Liste bei jedem Browserstart neu geladen und aktualisiert wird. Sollte man sich über den Link aus einer verräterischen E-Mail tatsächlich auf eine, beispielsweise gefälschte, Bankseite verirren, warnt Firefox: "Vermuteter Webbetrug. Diese Webseite wurde gemeldet als Seite, die erstellt wurde, um Anwender dazu zu bringen, persönliche beziehungsweise finanzielle Daten preiszugeben. Falls Sie hier persönliche Daten eingeben, müssen Sie mit Identitätsdiebstahl oder sonstigem Betrug rechnen."

* Bequemeres Tabbed Browsing

Das erfolgreiche Tool wurde weiter verbessert. Webseiten, die so verlinkt sind, dass sie sich als externe Seiten in einem neuen Browserfenster öffnen würden, werden ab jetzt im selben Fenster auf einer Unterseite angezeigt. Das sorgt beim Surfen für mehr Übersichtlichkeit. Die Tabs lassen sich nun auch verschieben und man kann sie wiederherstellen, wenn man versehentlich eines geschlossen hat.

* Weitere Features

Es existiert jetzt die Rechtschreibprüfung bei Texteingabefeldern. Schließlich gibt es immer mehr Dienste, bei denen man direkt im Internet etwas schreibt. Dazu wurde die JavaScript-Unterstützung verbessert. Außerdem hat man die Möglichkeit, externe RSS-Reader einzubinden, was bisher ein kleiner Schwachpunkt von Firefox war. Interessant für den Fall, dass ein PC mittendrin abstürzt: Die Browser-Sitzung wird nach einem Absturz automatisch wiederhergestellt. Daten sollten dabei nicht verloren gehen.

uploaded

Der Inhalt des vorstehenden Artikels gibt nicht die Meinung der Redaktion von Onlinezeitung24 wieder. Für den Inhalt ist allein der Autor des Beitrages verantwortlich!
Drucken Empfehlen
Schlüsselwörter: Internet | Browser | Internet Explorer | Firefox | Chrome
Sie wollen selber einen Artikel schreiben. Kein Problem, einfach registrieren!

Kommentare

Es wurden noch keine Kommentare geschrieben

Einen Kommentar schreiben







Kommentare von Nichtmitgliedern der Seite Onlinezeitung24.de müssen durch einen Bestätigungslink per E-Mail freigeschaltet werden, für Mitglieder entfällt diese Bestätigung. Diese Maßnahme dient der Diskussionskultur und soll die Kommentarfunktion vor Spam schützen. Wir bitten um Ihr Verständis für diese Maßnahme.

Seitenaufbau: 0.04 Sekunden
38,303,357 eindeutige Besuche